Zweifeln erlaubt

Bild: Katrin Fuchs pfarrbriefservice.de

Das Evangelium vom zweiten Ostersonntag führt uns den zweifelnden Thomas vor Augen. Es ist tröstlich, dass auch die Apostel nicht über alle Zweifel erhaben waren. Ja, noch mehr: Der zweifelnde Thomas macht nicht nur deutlich, dass Zweifeln erlaubt ist, sondern er ermutigt geradezu, nicht vorschnell Ja und Amen und allem zu sagen. Denn darin steckt die Chance, tiefer zu erfassen, was Ostern, was Auferstehung bedeutet. Er legt die Finger in die Wunden, überspringt nicht vorschnell seinen Frust, seine Trauer, seine Fragen, sondern stellt sich ihnen, nimmt sie aktiv mit hinein in seine Suche nach Sinn von all dem, was er erfährt und erlebt. Wenn er am Ende aus ganzem Herzen sagen kann: „Mein Herr und mein Gott.“, dann ist dieser Glaube geerdet, dann hat dieses Glaubensbekenntnis ein Fundament, das durchträgt auch in weiteren schwierigen Lebensphasen. Jesus selbst hat uns diesen Weg vorgelebt, indem er durch Kreuz und Leid zur Auferstehung gelangt ist, indem er alles an und auf sich genommen hat, um dadurch alles zu erlösen. Das schenkt zutiefst Hoffnung.

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