Sehnsucht nach Licht

Bild: A. Uebbing pfarrbriefservice.de

Das Evangelium des Sonntags (Joh 3, 14-21) spielt in der Dunkelheit. In der Nacht macht sich Nikodemus auf zu Jesus, um mit ihm über den Glauben zu diskutieren. Seine Sehnsucht nach dem Licht trifft den Kern dessen, wozu Jesus in diese Welt gekommen ist. Seine Sehnsucht nach Licht trifft das, was zu allen Zeiten die Menschen bewegt hat und bewegt. Die dunklen Bilder vom Krieg, von menschlicher Not, von Krankheit, Angst und Trauer befeuern in unseren Herzen das tiefe Verlangen, dass doch endlich Krieg in Frieden, Verzweiflung in Hoffnung, Tod in Leben, alles Dunkle in Licht verwandelt werde. Die Antwort Jesu ist, dass genau dazu Gott-Vater ihn in die Welt gesandt hat, damit die Welt durch ihn gerettet werde.

Und Paulus bestärkt in der Lesung (Eph 2, 4-10), dass dieses ersehnte Licht nicht Ergebnis noch so großen menschlichen Mühens ist, sondern Gnade, Gnade Gottes. So beten wir: Gott, sei uns gnädig!

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