VERKLÄRT

Bild: Martin Manigatterer pfarrbriefservice.de

Das hat eher einen faden Beigeschmack, wenn jemand als verklärt gilt. Dann steht er nicht mit beiden Füßen auf dem Boden, dann stellt er sich nicht der Realität.

Das kann man von Jesus wirklich nicht behaupten: Er hat sich auch den Situationen ausgesetzt, die alles andere als rosig sind: von seiner Geburt in einem armen Stall über den Blick auf die Kranken und Außenseiter bis zu seinem Tod am Kreuz. Aber in allen Situationen leuchtet schon etwas auf von der anderen Wirklichkeit, die wir erhoffen: das Leben, das Licht, das Heil, das wir erwarten.

Dazu dient der Gang Jesu mit seinen engsten Vertrauten auf den Berg der Verklärung: dass sie angesichts dessen, was sie bald in seinem grausamem Tod am Kreuz erleben müssen, aus der Hoffnung leben, dass alles Leid verwandelt wird, dass alles in einem Strahlen, in einem unermesslichen Licht aufhoben sein wird, wie wir es uns nicht vorstellen können.

Dass diese Hoffnung auf Licht, auf Heil, auf Leben in uns gestärkt wird, dazu begehen wir diese Fastenzeit, dazu machen wir uns frei von unscheinbaren Leuchten in unserem Leben und bereiten uns so vor auf das wahre Licht, das wir an Ostern feiern werden.

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