Advent: Zeit der Hoffnung

Foto: Sylvio Krüger pfarrbriefservice.de

Kerze für Kerze wird es immer heller.

Der Advent hat auch etwas Revolutionäres: Gegen alle Dunkelheit in Kirche und Welt, gegen Missbrauch, Gewalt und Krieg entzünden wir am Adventskranz ein Licht nach dem anderen. Damit protestieren wir gegen alles Dunkle, was uns droht niederzudrücken. Damit geben wir unserem Glauben und unserer Hoffnung Ausdruck, dass das Licht stärker ist als alle Dunkelheit. Damit zeigen wir unseren Willen, dem Licht auf die Spur zu kommen, auch wenn die Dunkelheit manchmal bestimmender zu sein scheint. Hierzu gilt der Ruf Jesu im Evangelium zum ersten Adventssonntag: Seid wachsam! (Mk 13, 24-37). Wir sind aufgerufen, nicht nur an den Adventskalendern die Türchen zu öffnen, sondern unsere Augen und unsere Herzen zu öffnen, damit wir erkennt, wie Gott in unsere Welt kommt, in unsere Häuser, in unsere Herzen, wie er uns mit seinem Licht zutiefst durchdringen will. „Schau hin!“ heißt das aktuelle Pfarrmagazin der Pfarre St. Lukas: Schau hin und sag an jedem Abend in diesem Advent „Danke“ für jedes noch so kleine Licht, das den Tag erhellt hat.

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