500 Jahre Reformation in Deutschland

Gemeinsames Glaubensseminar der Pfarrgemeinde St. Lukas, der Evangelischen Gemeinde zu Düren und des Katholischen Forums

Das Glaubensseminar greift im Jubiläumsjahr 2017 den Ökumene-Gedanken und das Miteinander der Konfessionen auf; daher wurden in diesem Jahr alle vier Seminare gemeinsam mit der Evangelischen Gemeinde zu Düren geplant und vorbereitet. An vier Abenden wollen wir die globale Bedeutung der Reformation für die jeweiligen Kirchen sowie für die Stadt und die Region Düren betrachten. Dabei soll das ökumenische Miteinander besonders zum Ausdruck gebracht werden.

 

Di 07.03. 19:00 - 21:15: Der ganze Luther an einem Abend – eine Einführung

Was waren Luthers Anliegen? Wogegen hat er sich gewandt? Wie waren die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen? Wie kam es von Luthers 95 Thesen zur Kirchenspaltung?

Ort: Kirche St. Marien, Düren, Hoeschplatz

Leitung: Pfr. Dr. Dirk Siedle

 

Di 14.03. 19:00 - 21:15: Die Reformation in Düren

In Düren spielt die evangelische Gemeinde ein bedeutsame Rolle: kirchlich, gesellschaftlich, politisch. Wie waren die Anfänge des Protestantismus in unserer Stadt? Welchen Weg nahm die Reformation in der Frühen Neuzeit? Gibt es damals Weichenstellungen und Prägungen, die bis heute wirksam sind?

Ort: Kirche St. Marien, Düren, Hoeschplatz

Leitung: Paul Larue

 

Di 21.03. 19:00 - 21:15: Die Bedeutung der Reformation für die Katholische Kirche – Entwicklung und der Stand der Ökumene heute

Die katholische Kirche zog innerkirchlich Konsequenzen aus der Reformation und legte auf dem Trienter Konzil Richtlinien für die Ausbildung der Kleriker und für die Pastoral fest. Doch es dauerte bis zum 20. Jahrhundert, ehe die getrennten Kirchen wieder aufeinander zugingen. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil kam es zu weitreichenden Ergebnissen in der Ökumene, aber noch lange nicht zur Einheit.

Ort: Kirche St. Marien, Düren, Hoeschplatz

Leitung: Weihbischof Dr. Johannes Bündgens

 

Di 28.03. 19:00 - 21:15: Jesuanische Ethik nach protestantischem Schriftverständnis

"Sola scriptura" (allein die Schrift) - das ist Martin Luthers Hauptkriterium für eine neue christliche Glaubenslehre. So bekommt Jesus von Nazareth die Chance, hinter all den dogmatischen Interpretationen wieder selbst wahrgenommen zu werden. Seine Ethik schenkt dem einzelnen Gewissensfreiheit und legt ihm dabei die Bürde auf, selbst in jeder Situation entscheiden zu müssen, ohne Gewähr, immer das Richtige zu tun. Ort: Kirche St. Marien, Düren, Hoeschplatz Leitung: Pfr. i. R. Cornelia Kenke