Kapellenanlage Muttergotteshäuschen

 
Muttergotteshäuschen

Das Muttergotteshäuschen gibt es gleich zweimal. Denn auf dem Gelände der Kapellenanlage an der Zülpicher Straße befinden sich ein altes und ein neueres Bauwerk. Die doppelte Kapelle, die zur Gemeinde St. Josef im Dürener Süden gehört, ist neben der Annakirche die bedeutendste Wallfahrtsstätte in Düren.

Vor allem im Marienmonat Mai kommen zahlreiche Pilger bei der Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten zum Muttergotteshäuschen.

 

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der alten Kapelle stammt vom 20. November 1420. Aus der Entstehungszeit stammt eine Legende. Sie besagt, dass dort, wo nach dem Ende der Schwarzen Pest ein aus der Stadt getriebenes Ochsengespann stehen blieb, eine Kapelle errichtet werden sollte. Seit 1543 (Geldrischen Fehde) wird sie als Muttergotteshäuschen bezeichnet. Damals richteten die Karmeliter einen Kreuzweg von ihrer Kirche in der Bonner Straße zum Muttergotteshäuschen ein.

Da die alte Kapelle nur wenigen Menschen Platz bot, aber immer mehr Pilger nach Düren kamen, entstand Ende des 19. Jahrhunderts direkt nebenan das neue Muttergotteshäuschen. Es wurde am 13. Oktober 1895 eingeweiht und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg Anfang der 1950er wieder aufgebaut.

Weitere Informationen zum Muttergotteshäuschen finden Sie hier.

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Jun

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