Zukunftsprojekt LukasMITTEndrin

 

Glauben tun

Jutta Hoffmann, August 2019

Unsere Gruppe besteht aus Männern und Frauen, nicht nur der Gemeinde St. Lukas, aber wir sind alle gemeinsam in der Gemeinde St. Lukas verbunden, treffen uns regelmäßig zum Feiern, Beten u.a. Wir sind Menschen mittleren Alters, so um die 35 bis 55 Jahre alt und auch recht ökumenisch besetzt. 

Glaubensgruppe von Menschen mittleren Alters 

Gegründet haben wir uns schon auf dem ersten Forum des Innovationsprozesses. Wir hatten das Gefühl, dass es für verschiedene Gruppen der Gemeinde Angebote gab, z.B für Senioren oder Familien mit Kindern, vielleicht auch sogar für Kinder und Jugendliche, aber nicht wirklich für Leute mittleren Alters, die ihren Glauben mehr leben wollen. Unsere Idee war es daher, eine Gruppe zu gründen, die aus dem Glauben heraus in der Pfarre etwas tut, bewirkt, mitmacht und nicht nur zuschaut. So nannten wir uns am Anfang auch mit dem Untertitel „Gruppe Lukas Mittendrin - Mittendrin statt nur daneben“. 

Wir möchten in der Gemeinde etwas bewegen, nicht nur für uns, sondern auch für andere Menschen. So gestalten wir z.B. Gottesdienste, aber auch andere gemeinsame Unternehmungen gehören dazu, weltliche wie auch spirituelle und kirchliche. Kegeln, Spieleabende, Meditationen, gemeinsames Singen und Beten, Wanderungen, Picknicken, Eis essen, Kochen, Beten, Diskutieren, Filme schauen und vieles mehr gehören zu unseren Aktivitäten. Wir treffen uns am jeweils ersten Samstag und dritten Mittwoch im Monat im Papst-Johannes-Haus und beginnen immer mit einem Gebet und einem oder mehreren Liedern. 

Glauben, etwas tun und nicht nur danebenstehen 

Wir möchten etwas tun, nicht nur danebenstehen und zuschauen. Das Motto der diesjährigen Anna-Oktav hat uns darum sehr angesprochen: „Was tut sich“ bzw. „Was tu ich“ ist auch das passende Motto für uns. So haben wir auch einen Gottesdienst der Anna-Oktav vorbereitet und gestaltet. Wir haben überlegt, was sich so tut und was wir so tun. Da fällt einem ja spontan ein: Was tut die Kirche so? Tut die Kirche etwas, tut sie genug? So haben wir die Schriftstellen 1Kor „ein Geist und viele Gaben“ und Mt 25,34-40 „Was ihr dem Geringesten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“ ausgesucht. Auch die Lieder haben wir versucht, möglichst textlich passend auszuwählen. Am Ende haben wir kleine Hände und Füße verteilt, die symbolisieren sollten, dass jeder etwas tun kann, dass wir alle die Hände und Füße sind, die Gott auf dieser Erde benötigt, um seine Liebe zu schenken bzw. für andere da zu sein. 

„Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun. Er hat keine Füße, nur unsere Füße, um Menschen auf seinen Weg zu führen. Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen, um den Menschen von ihm zu erzählen.“ 

So versuchen wir, in der Gruppe unseren Glauben zu leben und unser Christsein zu praktizieren. 

Spirituelle Angebote heute

APR

05

10:00

Hausgottesdienst

Alle Kirchen in Düren

19:30

Läuten zum gemeinsamen Abendgebet

Alle Kirchen in Düren

Veranstaltungen in St. Lukas

Apr

10

15:30

fällt aus: Führung durch die Grabes- und Auferstehungskirche

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Apr

28