Innovationsprozess


 

3. Zukunftsforum findet nicht statt

Lukasfest am 20. Oktober zum Thema Innovation

Für den 29. September war das dritte große Zukunftsforum 'NEUES weiter WAGEN' geplant. Aus organisatorischen Gründen kann dieses leider nicht stattfinden.

Stattdessen wird das Lukas-Fest am 20. Oktober, das schon viele Jahre Tradition in unserer Pfarre ist, das Thema der Innovation in den Mittelpunkt stellen. Alle Zukunftsgruppen werden sich hier einbringen und ihr Wirken präsentieren.

Der Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein ist um 10.30 Uhr in der Annakirche.


 
 

Innovatives bei Lachs auf Spinat und Zitronensorbet

Captains-Dinner der Zukunftsprojekte als Ausdruck der Wertschätzung für hohes Engagement

Ende September 2018 hatten die Verantwortlichen für den Innovationsprozess NEUES WAGEN alle Zukunftsgruppen zu einem Dankeschön-Menü in das Café Lichtblick eingeladen. Bis zu drei Personen konnte jede Gruppe hierzu benennen und es wurde ein nicht nur geschmacklich qualitativ hochwertiger Abend. Neben einem Ausdruck des Dankes für die bisher geleistete mutige Arbeit stand auch der Austausch der Gruppen untereinander im Mittelpunkt des Abends. Beim Sektempfang zu Beginn griff Pfr. H.-O. v.Danwitz als Kapitän des 'Dampfers St. Lukas' das Bild des ersten Zukunftsforums im Herbst 2016 auf, bei dem sich verschiedene kleine Ideen-Gruppen als Expeditionsboote zu neuen Ufern aufgemacht hatten. Inzwischen sind daraus neun Zukunftsprojekte geworden, die z.B. schon regelmäßig neue Angebote machen oder nach einer Testphase begonnen haben, ihre Ideen konkret umsetzen. Als Vertreterin der Steuergruppe Innovation dankte auch Ria Flatten für das hohe, oft mutige Engagement der Gruppen und lud zu einem bereichernden Abend ein.
Anstoßen auf die Zukunft jedes Zukunftsprojektes
Zu jedem der neun Menügänge hatte je eine Zukunftsgruppe einen Toast vorbereitet, der kurz davon berichtete, wie es ihr mit ihrer Idee inzwischen ergangen ist, und mit einem Wunsch für die Zukunft endete. Hier wurde deutlich, wie schwer manchmal das Fahrwasser war oder welche Klippen es zu umschiffen galt, aber auch, wie erfolgreich manche Expeditionen schon neues Land entdeckt haben. Dass sich zu jedem Menügang die Zusammensetzung an den Tischen änderte, führte zunächst zwar zu Turbulenzen, hatte aber einen großen Austausch zwischen allen Teilnehmenden zur Folge. Die mit guten Gedanken beschriebenen Tischdecken werden den Zukunftsgruppen zusätzliche gute Anregung sein.
Zum Ende des langen, aber sehr bereichernden Abends wies Wolfgang Weiser auf die Planungen zu einem dritten Zukunftsforum im Frühjahr 2019 hin. Hierbei soll ein gemeinsames Lern-Fazit aus dem Innovationsprozess gezogen werden, das auch weiterhin die Entwicklung der Pfarre St. Lukas prägen kann.

  

Neues wagen: Keimzellen für eine neue Form von Kirche

Projektansätze wollen missionarisch sein

von Wolfgang Weiser, 31.03.2017

Beim zweiten Zukunftsforum unserer Pfarre Ende Januar haben sich die ersten neun Projektideen gefunden, die nun praktisch neue Formen von Kirche ausprobieren wollen. In der ersten Phase des Innovationsprozesses hatten zunächst Expeditionen erkundet, wie andernorts entsprechende Ansätze verfolgt werden. Die Zusammenschau der hier gewonnenen Eindrücke führte nun zu den Grundideen für die Projekte, die in den nächsten Monaten Wirklichkeit werden sollen. Den Projektideen ist die Begeisterung und Überzeugung gemeinsam, dass Kirche auch heute noch positiv missionarisch wirken und Menschen ansprechen kann. Beispiele aus der Citypastoral und von neuen Gottesdienstformen motivieren dazu, in vielleicht noch ungewohnter Weise auf Menschen zuzugehen.

Mit dem Ohr bei den Menschen
Offenheit für das, was Menschen heute bewegt oder bedrückt, und das ehrliche Angebot, darauf einzugehen und mit unserem Glauben zu verknüpfen, verbindet die Intention aller Projektansätze. Unabhängig davon, welche Adressaten besonders in den Blick genommen werden, geht es um den Auftrag der Kirche, für die Menschen da zu sein und mit Gott in Verbindung zu bringen. So blicken die Projekte zum einen auf Familien mit Kindern (Überraschungskirche), Jugendliche (Jugendcafé), auf die Besucher der Innenstadt (Willkommenskirche), Menschen auf der Durchreise (Kapelle Uehledömchen) und Notleidende (Kirchencafé Miteinander). Zum anderen werden die 'Zeitbewegten' angesprochen (Gottesdienste zur Zeit), Menschen mit Behinderung (Gottesdienst für ALLE) und alle, die sich nach einer innigen Gottbeziehung sehen und dies ausdrücken wollen (Oasentag / Worship).

Breit angelegter und offener Lernprozess
Die jetzt gestarteten Projekte sind nicht von 'oben' initiiert. Ganz bewusst haben sich die Verantwortlichen der Pfarre und die Leitungsgremien mit dem Neues-wagen-Prozess für ein breit angelegtes Lernen entschieden. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, dass wirkliche Erneuerung nicht verordnet werden und nicht von einzelnen Personen abhängig sein kann. Begeisterung und Überzeugung der Beteiligten sind notwendig, um Kraft und Motivation für wirklich neue Wege aufzubringen. Je weniger die Engagierten im Althergebrachten verhaftet sind, desto größer ist die Chance für tatsächlich Neues. Es ist Absicht, die Ideen neuer Ansätze kirchlichen Wirkens nicht zu reglementieren oder in langwierigen Planungsverfahren zu ersticken, sondern ihnen die Freiheit zum Experimentieren zu geben. Meist kann jede große Projektidee zunächst in kleinen Teilschritten oder 'Versuchsballons' ausprobiert werden, ohne dass dafür viele Ressourcen und Energie nötig ist. Schnell kann sich so herausstellen, ob die Idee wirklich so 'nutzerorientiert' wirkt, wie zunächst gedacht. Aus kleinen Experimenten ohne viel Aufwand lässt sich so kurzfristig lernen, was gelingen kann und ausbaufähig ist. Sicher werden durch die praktischen Versuche auch weitere Menschen angesprochen werden. Sobald deutlicher wird, wohin sich eine Projektidee konkret entwickelt, werden diese bereit sein, sich und ihre Möglichkeiten einzubringen. Denn alle Ansätze dieser neuen Form kirchlichen Wirkens können nur dann fruchten, wenn Menschen einen Sinn darin erkennen und sich dafür einsetzen. Mit den Möglichkeiten, die sie mitbringen, werden die Projekte wachsen.

Geduld und Freiheit
Was die Projekte nun zunächst brauchen, ist viel Freiheit und die Fähigkeit, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer zu motivieren. Es wird sicher bis Anfang 2018 dauern, bis sich eine nachhaltige Wirkung der gewagten Projekte absehen lässt. Wenn Sie Interesse an einem der benannten Projekte haben, sich persönlich einbringen wollen oder andere Unterstützungsmöglichkeiten sehen, können Sie gerne jederzeit einsteigen. Stets aktuell berichten alle Projekte auf unserer Homepage über die nächsten Schritte. Vielleicht entdecken Sie irgendwann den für Sie richtigen Zeitpunkt, um Ihr Talent einzubringen.

 

Projektideen des zweiten Zukunftsforums

Beim Zukunftsforum haben sich folgende Projektideen entwickelt. Titel und Beschreibungen drücken nur die ersten Grundgedanken aus und werden sich im weiteren Verlauf sicherlich ändern. In den Projekten sind weitere Menschen herzlich willkommen, die die ersten Ideen durch ihre Gedanken, ihre Kompetenz oder ihre Tatkraft fördern wollen. Daher sind die ausführlichen Beschreibungen der Projektideen sowie die jeweils aktuellen Überlegungen hier zu finden.

Überraschungskirche (1)
'Kirche-Sein' für Eltern / Großeltern mit den Kindern.

Jugendcafé (2)
Bistro/Café von und für Jugendliche zentral in der Innenstadt.

Willkommenskirche (3)
Anlaufstelle für Menschen mit Informations- und Gesprächsbedarf.

Gottesdienste zur Zeit (4)
Was Menschen heute bewegt und sein Bezug zur biblischen Botschaft.

Gottesdienst für ALLE (5)
Kirchenraum- und Gottesdienstgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Oasentag (6)
Spirituelle Auszeit, die anregt, Menschen mit ähnlichen Sehsüchten zu finden.

Worship / Lobpreis (7)
In modernen Liedern Gott gemeinsam preisen und anbeten.

'Autobahnkapelle' Uehledömchen (8)
Altehrwürdige Kapelle an der B264 / B56n als offener Ort der Verkündigung.

Multimedia-Infotafel (9)
Interaktiv Passanten zur kirchlich-geistlichen Entdeckungsreise einladen.

 

Kontakt zu den Verantwortlichen des Innovationsprozesses

Die Lenkungsgruppe des Innovationspozesses erreichen Sie über die Mailanschrift

innovationsprozess(at)st-lukas.org

  • Sie haben Fragen zur Arbeit Ihrer Projektgruppe?
  • Sie benötigen Unterstützung bei der Planung oder Durchführung Ihres Projektes?
  • Sie suchen den Kontakt zu einem bestimmten Projekt?
  • Sie möchten sich noch einem bestimmten Projekt anschließen?
  • Sie waren beim zweitem Zukunftsforum am 27./28.1.2017, möchten sich aber noch in den Zukunftsprozesse einbringen?
  • Sie habe allgemein Fragen zum Innovationsprozess in St. Lukas?

Gerne können Sie auch telefonisch Kontakt aufnehmen (W.Weiser 02421/3 88 98 92). Lieber ist uns aber eine E-Mail, weil dann eine evtl. Information der ganzen Lenkungsgruppe leichter ist.

Spirituelle Angebote heute

OKT

18

07:30

Hl. Messe

Karmel

09:00

Hl. Messe

St. Anna

16:00

Hl. Messe

Haus St. Anna

17:30

Hl. Messe in der Klosterkapelle

St. Peter Julian

17:30

Rosenkranzandacht

St. Anna

18:30

Hl. Messe

Krankenhaus Düren

18:30

Wortgottesfeier mit Kommunionausteilung

St. Marien

Veranstaltungen in St. Lukas

Okt

18

19:30

Amazonassynode auch in Düren

Marienkirche, Hoeschplatz

Okt

19

15:30

Amazonassynode auch in Düren

Marienkirche, Hoeschplatz

Okt

20

09:30

Amazonassynode auch in Düren

Marienkirche, Hoeschplatz

Okt

22

19:30

Treffen der Gruppe Trauerpastoral St. Lukas

Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstr. 6, Düren-Niederau

Okt

24

Okt

27

Okt

30

18:00

Vortreffen Heiligabend-Aktion St. Anna

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz

Okt

31

Nov

5

17:00

Austauschgespräch Seniorenpastoral

Marienkirche, Hoeschplatz

Nov

7

18:00

Lesequelle - Worte, die uns zur Quelle werden.

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Nov

8

15:30

Führung durch die Grabes- und Auferstehungskirche

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Nov

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