GdG-Rat

 

Hier finden sich ...

... die Mitglieder das aktuellen GdG-Rates
... Gemeinsam Kirche sein
... das Ergebnis der Wahl 2017
Projektantrag

 

Der Rat der Gemeinschaft der Gemeinden ist das pastorale Beratungsgremium der Pfarre St. Lukas. Er bestimmt zusammen mit dem hauptamtlichen Pastoralteam die seelsorglichen Schwerpunkte und Entwicklungen unserer Pfarre.

Der Rat der Gemeinschaft der Gemeinden St. Lukas besteht aus
● 6 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Zukunft gestalten',
● 3 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Junge Kirche',
● 3 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Glauben (mit)teilen',
● 3 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Gottesdienst feiern',
● 3 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Menschen dienen',
● 3 gewählten Mitgliedern als Fürsprecherinnen und Fürsprecher für den Themenbereich 'Gemeinschaft leben',
● 1 berufenen Mitglied und
● 4 Mitgliedern aufgrund ihres Amtes bzw. ihrer Funktion.

Seine Arbeit ist in zahlreichen Projektgruppen, Sachausschüssen und den Gemeindeausschüssen organisiert.

 

Den Vorstand des GdG-Rates bilden:

  • Guido Schürenberg
  • Dr. Peter Maas
  • Corinna Croé
  • Virginie Korsten
  • Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes
  • Pastoralreferent Wolfgang Weiser
  • Achim Wilmar für den Kirchenvorstand

Der Vorstand des GdG-Rates ist über gdg-rat(at)st-lukas.org zu erreichen.

 

Sitzungstermine 2020

Folgende Sitzungstermine des GdG-Rates sind geplant:

Sitzung am Dienstag, 7. Januar, 19.30 Uhr
Sitzung am Mittwoch, 4. März, 19.30 Uhr
Klausurabend am Donnerstag, 7. Mai, 18.00 Uhr
Sitzung am Dienstag, 9. Juni, 19.30 Uhr
Sitzung am Mittwoch, 16. September, 19.00 Uhr in der Kirche St. Josef
Sitzung am Donnerstag, 19. November, 19.30 Uhr

In der Regel sind die Sitzungen des GdG-Rates öffentlich und finden in der Marienkirche statt. Themen zur Beratung können beim Vorstand unter Angabe des Beratungszieles und der Themenreferentin / des Themenreferenten angemeldet werden.

 

GdG-Rat verabschiedet Kriterien zur Zukunftsorientierung von Projekten und Vorhaben

Einschätzung soll Grundlage zur Vergabe von Finanzmitteln und Personal sein

von Wolfgang Weiser, 17.6.2020

Bereits auf seiner Sitzung im März hat das pastorale Leitungsgremium unserer Pfarre eine umfangreiche Liste von Kriterien verabschiedet, die die Einschätzung von neuen Projekten bei der Zuweisung von Finanzmitteln und anderer Ressourcen erleichtern soll. Auslöser hierfür war, dass durch die angespannte finanzielle Situation der Pfarre in diesem Jahr nicht mehr alle Vorhaben umgesetzt werden können. So hat der Kirchenvorstand bereits ein Regelwerk zur finanziellen Absicherung von Projekten erstellt, dem alle Vorhaben entsprechen müssen. Zugleich forderte er den GdG-Rat auf, ein entsprechend handhabbares Verfahren zur Einschätzung der pastoralen Ziele von Projekten zu erarbeiten. 

Frühzeitige Zukunftsorientierung hat oberste Priorität 

Schon im November letzten Jahres benannte der GdG-Rat die Zukunftsorientierung als maßgebliche Ausrichtung, an der sich alle Projekte und Vorhaben orientieren sollen. Die noch notwendige Beschreibung dessen, was unter Zukunftsorientierung zu verstehen ist, erarbeitete er auf den folgenden Sitzungen. So konnte nun ein Kriterienkatalog verabschiedet werden. Er dient einer differenzierten Einschätzung der Zukunftsfähigkeit eines Projektes und ermöglicht im Vergleich ein Ranking mehrerer Vorhaben. Die Kriterien sind so Grundlage für eine Befürwortung des GdG-Rates, die wiederum Voraussetzung für eine Beschlussfassung im Kirchenvorstand ist. 

Neben der vergleichenden Einschätzung als Grundlage für die Entscheidung zur Ressourcenvergabe verfolgt der GdG-Rat mit seinem Kriterienkatalog als weiteres Ziel, dass die Relevanz von Vorhaben für die kirchliche Entwicklung frühzeitig in Überlegungen und Planungen einbezogen wird. Er verspricht sich davon eine sehr viel stärkere perspektivische Ausrichtung von Projekten, als dies bisher der Fall ist. 

Kriterien sind Spiegel der Erfahrungen aus dem Innovationsprozess 

Der Kriterienkatalog zur Zukunftsfähigkeit umfasst 22 Kriterien, die mit unterschiedlichem Gewicht in die Bewertung einfließen. Sie betonen inhaltlich neben verschiedenen thematischen Fokussierungen vor allem die Neuartigkeit und den Experimentalcharakter von Vorhaben und greifen so die als sinnvoll erkannte Vorgehensweise bei Projektentwicklungen aus dem Innovationsprozess auf. Vorbildfunktion, Übertragbarkeit und Vernetzungsmöglichkeit von Projekten sind weitere Schlüsselbegriffe. Ergänzende Kriterien zielen auf die Nutzerorientierung und die kirchliche wie gesellschaftliche Relevanz von Vorhaben ab.  

Bei der Selbsteinschätzung steht den Projekten und Vorhaben Wolfgang Weiser unterstützend und beratend zur Seite und es wird empfohlen, schon bei der ersten Idee für ein Projekt mit ihm Kontakt aufzunehmen. Er kann helfen, Vorhaben frühzeitig den Kriterien entsprechend auf Zukunftsfähigkeit hin auszurichten. Über die Einschätzung zur Zukunftsfähigkeit entscheidet der GdG-Rat, auf Empfehlung des GdG-Rats-Vorstandes. 

Empfehlung für GdG-Rat und Kirchenvorstand 

Betroffen von der neuen Vorgehensweise der beiden Leitungsgremien zur Bewertung von Projekten sind alle Vorhaben, die Ressourcen z.B. finanzieller oder personeller Art in Anspruch nehmen wollen und der Genehmigung des Kirchenvorstands bzw. des GdG-Rates bedürfen. Beide Verfahren zur Einschätzung die finanzielle des Kirchenvorstandes wie die der Zukunftsfähigkeit des GdG-Rates haben zunächst vorläufigen Charakter und sollen gemessen an der Praxis fortlaufend überprüft und verbessert werden. 

Die Liste der Kriterien und ihre Gewichtung sind hier zu finden.

 

GdG-Rat erklärt Zukunftsorientierung zum obersten Entscheidungskriterium

Innovationsgedanke soll Kriterium für die Zuweisung von Personal und Finanzmitteln sein

W.Weiser, 13.01.2020

Auf seiner Sitzung im November 2019 hat das pastorale Leitungsgremium unserer Pfarre über die grundsätzliche Ausrichtung allen kirchlichen Handelns beraten und die Zukunftsfähigkeit als vorrangiges oberstes Unterscheidungsmerkmal beschlossen. Der Innovationsgedanke soll die Planung und Umsetzung von Projekten des kirchlichen Lebens leiten und auch Kriterium für die Zuweisung von Personal und Finanzmitteln sein. Mit seinem Beschluss fordert der GdG-Rat die Gremien und Gruppen der Pfarre auf, bei allen Überlegungen und Entscheidungen zu überprüfen, ob diese zum einen den Menschen und ihren Bedürfnissen gerecht werden und zum anderen die zukunftsorientierte Entwicklung der Kirche zum Ziel haben. 

Sehen, handeln und lernen als fehlerfreundliches Prinzip 

Die Steuergruppe des Innovationsprozesses hatte in der Sitzung Ende November zunächst ihren Bericht des bisherigen Zukunftsprozesses vorgelegt. Begleitet durch zwei kirchliche Organisationsberater und ausgelöst durch den ursprünglichen Auftrag zur Überarbeitung des Pastoralkonzeptes wurde in den letzten fünf Jahren eine neue methodische Vorgehensweise eingeübt, die die pastorale Entwicklung fördern sollte und dabei bewusst neue Anregungen einbinden wollte. Hierbei wurde zum einen bei den Zukunftsforen das Interesse der Menschen geweckt und sie wurden motiviert, sich zu vernetzen; ihre Ideen für neue Erscheinungsformen von Kirche bekamen den Freiraum, sich auszuprobieren. Zum anderen motivierte die Steuergruppe dazu, die klassische Schrittfolge der Projektplanung Sehen, urteilen, handeln“ zu verlassen. Sehen, handeln, lernen“ sollte neues Prinzip beim Ausprobieren der frischen Ansätze kirchlichen Handelns sein. So suchten die Zukunftsgruppen zunächst nach Praxisbeispielen, in denen ihre Idee schon woanders ausprobiert wurde. Anschließend stand an Stelle einer ausführlichen theoretischen Projektplanung das Ausprobieren im Fokus. Ziel war es hierbei, durch Erfahrungen und auch durch Fehler die Projektidee weiter zu entwickeln. So genannte Projekt-Prototypen gingen an den Start, nicht fertige, möglichst fehlerfreie Projektkonzepte. So konnten die Projekte lernen, sich frühzeitig zu korrigieren und weiterentwickeln. Zugleich unterstützte die Steuergruppe die Zukunftsgruppen bei Ihren Überlegungen zur Berücksichtigung des jeweiligen Nutzerinteresses. Alle Entwicklungen sollten sich weniger an den eigenen Bedürfnissen der Engagierten orientieren als vielmehr die Nutzer in den Fokus nehmen, die eventuell Interesse an dem entsprechenden neuen kirchlichen Angebot haben könnten. 

Neue Erscheinungsformen von Kirche  

Insgesamt zog die Steuergruppe des Innovationsprozesses eine positive Bilanz. Zum einen haben sich viele Zukunftsprojekte entwickelt, die inzwischen z.T. schon neue Angebote und Erscheinungsformen von Kirche etabliert haben, zum anderen gewinnt die Notwendigkeit zur Veränderung bei vielen Engagierten der Pfarre zunehmend an Bewusstsein. Auch sind die ersten Früchte der neuen Vorgehensweise Sehen, handeln, lernen“ erkennbar; die Verantwortlichen des Zukunftsprozesses halten dies jedoch insgesamt noch für zu wenig. Viele Gruppen und Gremien benötigen noch mehr Mut, neue Experimente zuzulassen und dafür auf zu Ende gedachte Konzepte als Entscheidungsgrundlage zu verzichten. 

Entwicklung zukunftsfähiger Kirche geht weiter 

Die Steuergruppe des Innovationsprozesses empfahl dem GdG-Rat, diese in den letzten fünf Jahren erprobte Vorgehensweise weiter zu praktizieren und sogar noch deutlich zu verstärken. Zugleich solle die Zukunftsorientierung zum Grundprinzip für alles kirchliche Handeln gemacht werden. Nach eingehender Diskussion folgte der GdG-Rat diesem Vorschlag einstimmig. Auf seiner nächsten Sitzung im Januar will er anhand der pastoralen Leitlinien festlegen, an welchen unterscheidenden Kriterien genau die Zukunftsorientierung von Projekten und Vorhaben ablesbar sein soll. Auch wenn die Steuergruppe mit ihrem Bericht ihre langjährige Arbeit nun beendet hat, wird durch diesen Innovationsbeschluss des GdG-Rates ein Fortgang der zukunftsgerichteten Kirchenentwicklung sichergestellt. Die bestehenden Projekte bestehen natürlich weiter; auch Menschen mit neuen Ideen dürfen selbstverständlich starten und finden entsprechende Begleitung. 

Wolfgang Weiser

 

GdG-Rat St. Lukas zu Missbrauch, Machtstrukturen und Maria 2.0

23.09.2019

Anlässlich der Jährung des durch die Deutsche Bischofskonferenz angeregten Forschungsprozesses zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige (Missbrauchs-Studie/ MHG-Studie) und in Reaktion auf den geplanten synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland beschließt der GdG-Rat der Pfarre St. Lukas einen Verhaltenskatalog zum Thema Missbrauch, verpflichtet sich zur Unterstützung der Veränderungen kirchlicher Machtstrukturen in der Pfarrei und unterstützt die Reformforderungen von "Maria 2.0".

"Wir sind eine sehr vom Glauben getragene Gemeinschaft, feiern Gottesdienst in traditionellen und modernen Formen und begegnen uns in den Gremien auf Augenhöhe zwischen Ehren- und Hauptamtlichen, Priestern und Laien. Doch nach den gehäuften Missbrauchsvorfällen, erwägten manche von uns tatsächlich, aus der Gemeinschaft der katholischen Kirche auszutreten", erklärt GdG-Ratsmitglied Judith Meyer die Initiative zur Gründung eines Missbrauch-Ausschusses der Dürener Innenstadtpfarre St. Lukas. In seiner letzten Sitzung am 17.9. beschloss der GdG-Rat der Pfarre nun die Umsetzung der von diesem Ausschuss in einer Klausurtagung vorgetragenen Vorschläge zum Umgang mit Missbrauch, Machtstrukturen und dem Reformprozess "Maria 2.0", der mehr Rechte und Ämter für Frauen in der katholischen Kirche fordert.
Der neu beschlossene Verhaltenskodex soll weit hinaus gehen über das seit vielen Jahren in der Pfarre etablierte Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch. Dieses umschließt alle Bereiche, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, also Kindertagesstätten, Kirchenmusikschule und offene Jugendarbeit, Sakramentsvorbereitung und religiöse Jugendarbeit. Alle in diesen Bereichen ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Die regelmäßige Teilnahme an Präventionsschulungen ist obligatorisch. Der Dürener Verein "Basta!", der die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen fördert, liefert hierbei regelmäßig den notwendigen externen Input.
Folgende Selbstverpflichtungen des St. Lukas-GdG-Rates sind neu:

  • Der GdG-Rat stellt sich an die Seite der Opfer von sexuellem und geistlichem Missbrauch und fordert Unterstützung für die Betroffenen.
  • Der GdG- Rat unterstützt ausdrücklich die Maßgabe der katholischen Kirche, die bei einem Vorfall das Einschalten der staatlichen Justiz anordnet.
  • Der GdG-Rat initiiert ein Beratungsnetzwerk, das unabhängig von einer kirchlichen Anstellung oder sonstigen Involviertheit funktioniert. Jurist/innen, Sozialarbeiter/innen und Ärzte/innen stehen der Pfarre St. Lukas und im Besonderen der pfarrlichen Präventionsfachkraft zur Seite.

In den Augen des St. Lukas-GdG-Rates trägt die Struktur der katholischen Kirche mit ihren hierarchischen Begebenheiten, sowie dem Zusammenhang zwischen Macht und Priesteramt besonders dazu bei, sexuellen und auch geistlichen Missbrauch zu erleichtern bzw. sogar erst zu ermöglichen. Dies ist ein ausdrückliches Ergebnis der MHG- Studie, woraus weitere Konsequenzen gezogen werden:

  • Der GdG-Rat fordert eine obligatorische Auseinandersetzung von Priestern mit der eigenen Sexualität, Erotik und Emotionalität. Hierbei soll auch der Zusammenhang zwischen Macht und Weiheamt im Zusammenhang mit dem Zölibat thematisiert und reflektiert werden.
  • Der GdG-Rat setzt sich dafür ein, Sexualität in all ihrer Vielfalt wahrzunehmen und als gleichwertig zu akzeptieren. Dies schließt die damit einhergehenden verschiedenen Lebensformen selbstverständlich ein. 
  • Der GdG-Rat der Pfarre St. Lukas sieht die freie Benennung von Missständen in der katholischen Kirche nur dort möglich, wo Hierarchie es erlaubt. Das Ziel der Schaffung transparenter und auf paritätische Zusammenarbeit ausgerichteter Strukturen wird ausdrücklich unterstützt.
  • Der GdG-Rat der Pfarre St. Lukas fördert Frauen in der Übernahme maßgeblicher Ämter. 
  • Der GdG-Rat macht sich die paritätische Besetzung von Männern und Frauen aller Gremien, auch des GdG-Rates selbst, in der Pfarre St. Lukas zum Ziel. Eine offene Diskussion über die Einführung einer Quote wird angeregt.
  • Der GdG-Rat fordert das Bistum Aachen und den Bischof auf, die Pfarre St. Lukas und ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen dabei zu unterstützen, Machtstrukturen zu verändern.
  • Der GdG-Rat stellt sich hinter die Forderungen der Bewegung "Maria 2.0"
 

Mitglieder und Wahlergebnisse

Spirituelle Angebote heute

SEP

23

07:30

Hl. Messe

Karmel

09:00

Hl. Messe

St. Anna

19:00

Hl. Messe in polnischer Sprache

St. Anna

Veranstaltungen in St. Lukas

Sep

25

16:00

Überraschungskirche

GEÄNDERTER TREFFPUNKT: Parkplatz Schloss Burgau, Von-Aue-Str.

Okt

1

18:00

Lesequelle - Worte, die uns zur Quelle werden.

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Okt

4

19:00

fällt aus: Taizé-Gebet

Marienkirche, Hoeschplatz

Okt

8

Okt

9

15:30

Führung durch die Grabes- und Auferstehungskirche

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8