Konzeption

 

der katholischen Kindertagesstätte Sankt Rochus Familienzentrum an der Rur

Diese Konzeption beschreibt die Grundlagen der pädagogischen Arbeit in der katholischen Kindertagesstätte St. Rochus in Düren. Sie wurde mit dem Team erarbeitet. Von daher wird sie von allen Mitarbeiterinnen mitgetragen und im Alltag der Kindertagesstätte mit Leben gefüllt. Die Konzeption beschreibt den aktuellen Stand, neue Entwicklungen und Anforderungen werden in die pädagogische Arbeit integriert und in der Konzeption ergänzt. Die Einrichtung ist offen für die Anforderungen der Zukunft.
Die Einrichtungsleitung und das gesamte Team hoffen, dass Ihnen die Konzeption eine Orientierung über unsere Arbeit gibt.
Für Ihre Rückmeldungen und Anmerkungen sind wir offen und dankbar.


 

Philosophie der Einrichtung

Die katholische Kindertagesstätte St. Rochus bietet Kindern (2-6 bis zum Schuleintritt) und Familien aus allen Religionen und Nationen einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen und individuell entwickeln können.
Die christlichen Werte bilden die Grundlage für die Gestaltung des Kindergartenalltags, in dem die gesamte Schöpfung eine besondere Wertschätzung erfährt. Diese Grundhaltung schließt die Offenheit anderen Religionen und Nationen ein und heißt diese in der Kindertagesstätte willkommen.
Die Einrichtung ist Mitglied im „Bündnis gegen Rechts“ und hat ein Zertifikat zur Interkulturellen Kompetenz erhalten.
Auf der Grundlage des Bildungsauftrages orientiert sich die pädagogische Arbeit situationsorientiert an den Stärken der Kinder, ihren Interessen und Bedürfnissen. Die Kindertagesstätte versteht sich als „familienunterstützend“, indem sie die Verantwortung und Kompetenz der Eltern wahrnimmt, stärkt, erweitert und begleitet.
Die Kita St. Rochus bildet im Verbund mit der AWO Kita Eiswiese das „Familienzentrum an der Rur“ und organisiert ortsnahe und kontinuierliche Bildungs- und Förderangebote für die Kinder und ihre Familien.
Die Kindertagesstätte fördert alle Bildungsbereiche.
Einige Schwerpunkte finden im Alltag der Kita St. Rochus besondere Beachtung.

Schwerpunkte

  • Alltagsintegrierte sprachliche Bildung
  • Religiöse Erziehung
  • Pädagogischer Ansatz - Offene Arbeit

 

Die Kita als Ort einer Kultur des Miteinanders

Die Kita St. Rochus ist ein Lebensraum und Lernort für die Kinder und Familien, in der sich die große Vielfalt des Sozialraumes widerspiegelt. Mit ihrem christlichen Profil hat die Einrichtung eine besondere Verantwortung. Konkret heißt das, jeder Mensch, der die Einrichtung betritt, ist hier Willkommen und wird wertgeschätzt, unabhängig seiner Herkunft, Nationalität, Kultur, Sprache und Religion.

Die Kita in ihrem Umfeld
Die Kita St. Rochus befindet sich im Stadtzentrum Dürens direkt an der Rur gelegen. Sie liegt am Ende einer kleinen Stichstraße der vielbefahrenen Tivolistraße, von wo sich ein Rad- und Fußweg entlang der Rur anschließt. Daher liegt die Kindertagesstätte ruhig und geschützt vom vielen Stadt- und Verkehrsleben. Das Gebäude ist auf einem großzügig angelegten Außengelände mit viel Grünflächen und altem Baumbestand gelegen. In der direkten Umgebung finden sich zahlreiche Möglichkeiten, Natur zu erleben, wie z.B. der Willy-Brandt-Park mit Spiel- und Erholungsmöglichkeiten sowie der Ruruferweg.
Zum Einzugsbereich der Kindertagesstätte gehören überwiegend Familien aus dem näheren Umfeld, vereinzelt besuchen aber auch Kinder aus benachbarten Stadtteilen unsere Einrichtung. Das Wohnumfeld unserer Umgebung ist dabei geprägt von einer gemischten Bauweise (Hochhäuser, Mehr- und Einfamilienhäuser, Alt- und Neubaugebiete). Eine kulturelle und administrative Infrastruktur ist großzügig vorhanden, während Gewerbebetriebe zunehmend abwandern. Eine gute Anbindung an Bus und Bahn ermöglicht Mobilität und Flexibilität.

Die Kita als Familienzentrum
Die Kita St. Rochus bildet ein Familienzentrum mit der AWO Kita Eiswiese. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiges Anliegen.
Dieses Verbundsystem bietet daher mit zahlreichen Kooperationspartnern unterstützende Angebote für Kinder und Familien im Sinne folgender Schwerpunkte:

  • Betreuung
  • Beratung
  • Bildung
  • Förderung
  • Begegnung
  • Integration
 

Das Familienzentrum setzt sich gemeinsam mit den Familien für starke, selbstbewusste Kinder im Rahmen einer ganzheitlichen Bildung und Förderung ein.

Inklusion und Vielfalt
Dies bedeutet für die Kita St. Rochus eine größtmögliche Teilhabe Aller.
Diese inklusive Pädagogik ermutigt Kinder und Erwachsene, Vorurteile, Diskriminierung und Benachteiligung kritisch zu hinterfragen sowie eigene Gedanken und Gefühle zu artikulieren. Dies bedeutet, sowohl den Gemeinsamkeiten und Stärken von Kindern Aufmerksamkeit zu schenken als auch Vielfalt zu thematisieren und wertzuschätzen. In der Kita St. Rochus werden die individuellen Kompetenzen, Stärken und Schwächen, die unterschiedlichen Lebenslagen, die religiösen und kulturellen Hintergründe berücksichtigt, unterstützt und gefördert. Hierbei wird besonders auf das Kindeswohl eines Jeden geachtet.
Das Ziel ist die Vielfalt aller Kinder und Familien in den Blick zu nehmen und wertzuschätzen.Diese Vielfalt ist für die Einrichtung ein großer Gewinn und bedeutet für die pädagogische Arbeit:

  • dass alle pädagogischen Tätigkeitsfelder kritisch betrachtet und ausgerichtet werden
  • die Lernumgebung vielfältig gestaltet ist
  • das Material und Raumangebot nach den Kindern ausgestattet ist
  • eine inklusive Zusammenarbeit zwischen Fachkräften, Kindern und ihren Familien erbracht und regelmäßig reflektiert wird.

 

Die Kita als Ort des Vertrauens

Mit Aufnahme des Kindes in die Kita St. Rochus beginnt für die Familie ein neuer und bedeutender Lebensabschnitt. Dem pädagogischen Team ist es wichtig, dass das Kind hier eine warmherzige Atmosphäre erlebt, in der es sich wohlfühlt und seine eigene Persönlichkeit individuell entfalten und weiterentwickeln kann. Um einen harmonischen Übergang von Familie in die Kindertagesstätte zu ermöglichen, ist eine vertrauensvolle gute Erziehungspartnerschaft und Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kita wichtig.

Eingewöhnung
Der Kita St. Rochus ist es wichtig, das sich das Kind im neuen Lern- und Lebensumfeld wohl und sicher fühlt und ein harmonischer Übergang von Familie in die Tageseinrichtung gelingen kann. Zur Aufnahme erfolgt ein intensives Gespräch anhand eines Fragebogens, um die Lebenswelt des Kindes mit all seinen Gewohnheiten kennenzulernen.
Da das Wohlbefinden und die Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt stehen, ist eine gute, vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft und Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und der Kita wichtig. Daher verläuft eine elternbegleitende Eingewöhnung individuell am Kind orientiert.

Kinder unter Drei
In der Einrichtung werden 12 U3 Kinder betreut. Diese sind in die altersgemischten Stammgruppen integriert, um von Anfang an Schritt für Schritt in die Offene Pädagogik hineinzuwachsen.
Bei dieser Altersstufe bedarf es einer sehr sensiblen und individuellen Eingewöhnungsphase für das Kind. Die Bindung zu einer neuen Bezugsperson, d.h. zur Erzieherin, muss stabil und sicher sein, damit sich das Kind in seinem neuen Lern-und Lebensumfeld wohl und geborgen fühlen kann. Eine begleitende Eingewöhnung durch eine vertraute Bezugsperson (z.B. Eltern, Großeltern, Tagesmutter o.ä.) ist daher unbedingt erforderlich. Die Eingewöhnung verläuft daher schrittweise in drei Phasen (Grund- Stabilisierungs- und Schlussphase) nach dem sogenannten „Berliner Modell“.
Die Eingewöhnungsphase ist erst dann abgeschlossen, wenn das Kind die erforderliche Betreuungsdauer ohne familiäre Bezugsperson alleine in der Kita verbleiben kann.

Kooperation mit den Familien
Die Kindertagesstätte versteht sich als „familienunterstützend“, indem sie die Verantwortung und Kompetenz der Eltern wahrnimmt, erweitert und begleitet. Eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft bedeutet daher die Stärkung der Eltern in ihrer Aufgabe. Vertrauensaufbau und Kontakt auf Augenhöhe ist daher wichtig.

Eltern und Familien lernen die Kita als ersten Bildungsort ihrer Kinder kennen.
Die Kitaarbeit wird transparent durch Dokumentationswände, die bildlich den Alltag der Kinder in ihrem Erfahrungslernen spiegeln. Diese Portfolioarbeit dient der Bildungsdokumentation über das Kind zur Grundlage für den Austausch in Entwicklungs- und Elterngesprächen. Eine wertschätzende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist der Kita St. Rochus daher besonders.
Gemeinsame Aktivitäten, Feste und Feiern im Kita Jahr sowie das wöchentliche Elterncafé, schaffen Kontaktmöglichkeiten innerhalb der Familien und den pädagogischen Fachkräften. Die Eltern haben die Möglichkeit sich aktiv in die Kitaarbeit einzubringen, z.B. im Gremium des Elternbeirates, bei Ausflügen, Exkursionen und der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.


 

Die Kita als Ort der Entwicklung, Bildung, Erziehung und Nachhaltigkeit

Die Organisation und Gestaltung der pädagogischen Arbeit in der Kita St. Rochus orientiert sich an dem aktuellen Kinderbildungsgesetz KiBiz, das den Erziehungs- und Bildungsauftrag des Landes NRW beinhaltet. Der Bildungsauftrag sichert jedem Kind einen Anspruch auf Erziehung und Bildung zu, stellt besonders die hohe Bedeutung von frühkindlicher Bildung heraus und fordert “Bildung von Anfang an“. Durch die Umsetzung dieses Bildungsauftrages unterstützt die Kita die Eltern in ihrer Aufgabe, das Kind zu pflegen, zu erziehen und zu bilden.
Durch eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Erziehung setzt die Einrichtung die NRW- Richtlinie zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“um.

Das Bild vom Kind
Das Verständnis vom Bild des Kindes basiert in der Kita St. Rochus auf einem christlichen Menschenbild, das eine Kultur der Achtsamkeit und des respektvollen Umgangs auf Augenhöhe zwischen Kind und Erzieher beinhaltet. Dazu gehört der liebevolle und partnerschaftliche Umgang mit und untereinander, damit sich das Kind geborgen und angenommen fühlt. Das Kind ist Akteur seines eigenen Denkens, Tun und Handelns, ein selbstständiges Wesen, das sich individuell in seinem Lebensraum entfalten und entwickeln darf.
Durch den Handlungsfreiraum sammelt das Kind als aktiver Gestalter und Mitwirkender täglich neue Erfahrungen. Dieses Erfahrungslernen stärkt die Selbstbildungspotenziale, Neugierde, Lernfreude und den Forscherdrang. Die Pädagogischen Fachkräfte verstehen sich als Partner und Begleiter.

Pädagogischer Ansatz: Die Offene Arbeit - Funktionsräume
In der Kita St. Rochus wird die Offene Arbeit umgesetzt, d.h. eine Kind- und Prozess orientierte Pädagogik in Funktionsräumen gelebt. Raum zum eigentätigen Tun und Handeln, Experimentieren, und Ausprobieren fördert individuelles Erfahrungslernen. Jedes Kind kann sich mit seinen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen aktiv einbringen und wird so zum Akteur seines eigenen Tuns. Die unten genannten Funktionsräume mit unterschiedlichen Schwerpunkten laden die Kinder ein, weitläufig den Lebensraum Kita kennenzulernen, zu entdecken und so ihren Erfahrungshorizont zu erweitern.


 

Die Kita als Ort des Spiels und des täglichen Lebens

Spielen ist die wichtigste Lebens- und Lernform des Kindes. Jedes Kind bringt von Natur aus Spontanität und natürlich Neugierde mit. Aus dem alltäglichen Lebensumfeld eines jeden Kindes ergeben sich genügend Reize und Impulse, um das kindliche Bedürfnis nach selbstständigem Bewegen, Erforschen, Entdecken und Experimentieren zu stillen,
also zu spielen!
Das Spiel bestimmt den gesamten Tagesablauf. Das sogenannte „Freispiel“ nimmt den größten Teil des Tages in Anspruch, da es den wichtigsten Bereich der pädagogischen Arbeit ausmacht. Die pädagogischen Fachkräfte verstehen sich dabei als Spielpartner und Möglichmacher, die beobachten, unterstützen, begleiten und Impulse setzen. Sie reagieren Situations- und Kind orientiert und schaffen gemeinsam mit den Kindern entsprechende Rahmenbedingen für das Spiel. So werden die Kinder Akteure ihres eigenen Tuns.
m Freispiel entscheidet das Kind eigenständig über Spielmaterial, Spielpartner, Spieldauer und Spielart, sowohl drinnen als auch draußen. Hierdurch erlangt das Kind die Möglichkeit, sich zu entfalten, Fähigkeiten und Fertigkeiten auszuprobieren und weiter zu entwickeln, Spaß und Freude am eigenen Tun zu erleben und Erfahrungen mit sich selbst und im Umgang mit anderen zu machen.

  • Atelier: Kreatives Gestalten und Werken
  • Bauraum: Bauen und Konstruieren
  • Spieleland: Rollenspiel und Sprache
 

Auf Grundlage der Wahrnehmenden Beobachtung der kindlichen Interessen und Bedürfnisse sind die pädagogischen Fachkräfte „Möglichmacher“, die entsprechende Rahmenbedingungen schaffen bezüglich Raumgestaltung, Materialangebot, Zeit und individuellem Tempo der Kinder. So gestaltet das Kind seine eigenen Bildungsprozesse von Anfang an mit.
Die Turnhalle, das Außengelände sowie Flurbereich bieten weitere Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Das Kindercafé als täglicher Frühstücksraum wird zu gemeinsamen Mahlzeiten und Ort der Kommunikation von Klein und Groß genutzt. Das offene Haus lädt so zum ganzheitlichen, forschenden Lernen ein. Ausprobieren und Fehlermachen gehört zum Erfahrungslernen dazu. Durch diese Offene Pädagogik wachsen die Kinder zu starken und selbstständigen Persönlichkeiten heran, die an ihren Herausforderungen wachsen und sich so weiterentwickeln.

Partizipation, Demokratie, Kinderrechte und Beschwerdemanagement
Kinderrechte sind Menschenrechte. Diese hängen im Foyer aus sind wichtiger Bestandteil der pädagogischer Arbeit. Gerade Kinder haben besondere Bedürfnisse in Bezug auf Förderung, Schutz, Mitbestimmung und Entwicklung. Damit verpflichtet sich auch die Kita, die Rechte der Kinder umzusetzen.
Partizipation, bedeutet Teilnahme. Entscheidungen zu treffen will gelernt sein. Darum bekommt jedes Kind, egal welchen Alters, die Möglichkeit, seine Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse zu artikulieren und zu vertreten. Die täglich stattfindenden Kinderversammlungen, sowohl in den Stammgruppen wie auch zwei Mal wöchentlich im Plenum sind wichtige Orte zur aktiven Teilnahme. Jedes Kind hat das Recht, seine Meinung, Ideen und Wünsche zu äußern. Sie bieten auch den Rahmen, Beschwerden zu äußern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Die Kinder können so Prozesse in Gang bringen und aktiv mitgestalten. Kinder lernen bei dieser Form der Kindermitbestimmung von Anfang an, einander zu zuhören, sich selbst ein Bild zu machen, die eigene Meinung zu vertreten, aber auch andere Meinungen zu akzeptieren. So können sich Entscheidungsprozesse entwickeln, weiterentwickeln und zu eigenständigen Lösungswegen führen. So entwickelt sich ein erstes Verständnis für die Mitgestaltung und Mitverantwortung in einer demokratischen Gesellschaft.
Hier hilft das bildliche Veranschaulichen von Regeln und Absprachen, die gemeinsam vereinbart wurden.

Die Fachkräfte und ihre Rolle - Selbstverständnis des Teams
In der Kita St. Rochus ist es von großer Bedeutung, dass alle Mitarbeiter die Grundhaltung eines christlichen Menschenbildes vertreten und leben. Diese prägt das Bild vom Kind und bildet die Grundlage des pädagogischen Tun und Handelns. Der Erzieher ist Ansprechpartner und Bezugsperson, der mit den Kindern auf dem Weg ist. Auf der Grundlage von Empathie beobachtet er, handelt Kind orientiert und pädagogisch situativ. Er begleitet, spielt mit, fördert und macht Mut.
Durch Fort- und Weiterbildung über pädagogische und gesellschaftlich relevante Themen bringen die pädagogischen Fachkräfte neue Impulse für die inhaltliche Arbeit und Weiterentwicklung der Einrichtung ein.
Eine gute Teamarbeit ist die Grundlage des pädagogischen Tun und Handelns. Alle Mitarbeiter bringen ihre individuellen Kompetenzen mit ein. Dazu gehören besonders eine offene Haltung, eine gute Beobachtungsgabe sowie Teamfähigkeit. Das eigene Handeln muss stetig reflektiert werden.


 

Die Kita als Ort der Religiösen Erziehung

Die Kita St. Rochus ist ein pastoraler Begegnungsort als Teil der Pfarre St. Lukas, wo Familien auch den Kontakt zur Gemeinde knüpfen können.
Über den gesetzlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag hinaus möchte die Kita den Kindern den christlichen Glauben näher bringen. Kinder und Eltern erleben diesen Ort, an dem christliche Werte vermittelt und gelebt werden. Familien erfahren im alltäglichen Miteinander Geborgenheit und die gegenseitige Akzeptanz und den Respekt aller Religionen. Sie können die Besonderheiten ihrer Kulturen einbringen und die anderer kennenlernen.
Durch gemeinsames Feiern verschiedener religiöser Feste erleben die Familien Freude und Gemeinschaft. Die Kinder gewinnen Sicherheit und Selbstvertrauen durch Orientierung des Alltags am religiösen Jahreslauf, durch Rituale und religiöse Angebote. Sie erfahren, dass jeder Mensch als einzigartig angesehen wird und sie ein Teil der Schöpfung sind, die sie bewahren müssen.


 

Die Kita als Ort der Sprache

Sprachliche Bildung heißt in der Kita St. Rochus:
Die Fähigkeit zu besitzen, sich mit anderen Menschen zu verständigen, Beziehungen einzugehen, Beobachtungen und Erlebtes zu teilen, sich Wissen anzueignen, Bedürfnisse und Wünsche zu äußern und Missverständnisse zu klären. Sprache dient als Werkzeug, um sich die Welt zu erschließen und daran teil zu haben.
Die alltagsintegrierte Sprachbildung findet im täglichen Leben der Kita statt. In allen Bildungsbereichen werden die Kinder in ihren sprachlichen Kompetenzen unterstützt, gefördert und gebildet. Sprache erleben, Sprache einsetzen, Laute, Wörter und Sätze sprechen sind die Grundlagen der alltäglichen Bildungsarbeit.

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung
Unter einer alltagsintegrierten Sprachbildung verstehen wir die sprachliche Begleitung des Kindes im täglichen Spiel und Miteinander, die Gelegenheiten zum Dialog bieten. Hierbei werden die Wünsche und Interessen, Fragen und Themen der Kinder aus ihrer kindlichen Lebens- und Erfahrungswelt aufgegriffen.
Alltagsintegrierte sprachliche Bildung wird gelebt durch:

  • die pädagogischen Fachkräfte als sprachliches Vorbild mit einer wertschätzenden Haltung und „Möglichmacher“ im Verständnis des pädagogischen Ansatzes der Kita
  • einen Tagesbeginn mit einer freundlichen Willkommenskultur
  • eine tägliche Kinderversammlung mit wiederkehrenden Ritualen und Gesprächsanlässen
  • Mahlzeiten mit ungezwungenen Erzähl- und Gesprächsrunden
  • Kind orientierte Begleitung im Freispiel im gesamten Kitaalltag:
  • Dialogisches Sprechen, Rollenspiel, Lesen und Erzählen von Büchern, Bauen und Konstruieren, Malen und Gestalten, Singen, Tanzen und Bewegen, Rhythmisches Erleben
  • die Jahreszeiten mit allen Sinnen drinnen und draußen wahrnehmen, anfassen, erforschen, experimentieren und begreifen
  • spontane Sprachanlässe, Freies Erzählen, Erzählkreise
  • Kooperation mit der Stadtbücherei

Spirituelle Angebote heute

NOV

29

08:00

Hl. Messe

Karmel

08:30

Hl. Messe in polnischer Sprache -Anmeldung bei P. Sebastian erforderlich

St. Anna

09:45

Hl. Messe mit Segnung des Adventskranzes - Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich

St. Josef

10:30

Hl. Messe zum 1. Advent - Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich

St. Anna

11:00

Hl. Messe - Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich

St. Marien

11:15

Hl. Messe - Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich

St. Antonius

12:30

Hl. Messe der afrikanischen Gemeinde

St. Anna

18:00

Hl. Messe -- Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich

St. Anna

Veranstaltungen in St. Lukas

Dez

3

18:00

Lesequelle - Worte, die uns zur Quelle werden.

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Dez

6

19:00

fällt aus: Taizé-Gebet

Marienkirche, Hoeschplatz

Dez

10

Dez

11

15:30

Führung durch die Grabes- und Auferstehungskirche

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8