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Neue Erfahrung - Exerzitien im Alltag anders

Die Exerzitien im Alltag in der vergangenen Adentszeit mussten wegen des Schutzes vor Corona in einem neuen Format stattfinden. Anstelle der bisher gewohnten wöchentlichen Treffen der Teilnehmenden trat ein telefonischer Austausch in kleinen Gruppen und das Impulsmaterial wurde nicht nur in gedruckter sondern auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Petra Bungarten leitete diesen Versuch der neuartigen Exerzitienform, der auch zukünftig unabhängig vom Infektionsschutz hausgebundenen Menschen die Teilnahme ermöglichen kann.

Auch in der Fastenzeit vor Ostern soll es wieder das Angebot der Exrzitien im Alltag geben.

 

 

Zwei Teilnehmerinnen berichten von ihren Erfahrungen:

2020 war alles anders – auch die Exerzitien im Advent.
Der Corona-Situation geschuldet konnten dieses Jahr keine Präsenz-Treffen wie gewöhnlich stattfinden, sondern nur eine telefonische Variation in Kleingruppen.
4 Wochen lang leitete Gemeindereferentin Petra Bungarten jeden Dienstagabend jeweils drei verschiedene Kreise von ungefähr 6 Teilnehmer(innen) für ca. 1 Stunde. Wir tauschten uns über die Wochenthemen des Begleitheftes aus sowie über unsere Erfahrungen mit den Texten und dem persönlichen Gebet.
In unserer Gruppe nahmen neben mir noch ein „alter Hase“ (oder besser gesagt eine „alte Häsin“) im Umgang mit Exerzitien teil; die anderen betraten diesmal Neuland.
Rückblickend möchte ich bemerken, dass diese telefonischen Exerzitien bei Weitem nicht die Intensität der bekannten Form hatten: mir fehlten die methodische Abwechslung, das Eingehen auf die anderen Teilnehmer und ihre Beiträge – je nach Mimik und Gestik, einfach die persönlichen Begegnungen.
Das empfanden einige „Neulinge“ gar nicht: im Gegenteil sahen sie in der „Anonymität“ der rein verbalen Begegnungen sogar eine Verringerung der „Hemmschwelle des 1. Mals“.
Anscheinend haben demzufolge beide Formen ihre Berechtigung und ihre Befürworter. Sicherlich werden die nächsten Exerzitien in der Fastenzeit aber auch nur als telefonischer Austausch stattfinden.
Ein Dank gilt auf jeden Fall allen Organisatoren insb. Frau Bungarten, dass sie aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage so flexibel reagiert haben, um wenigstens diese Form durchführen zu können.
E.K.

Corona bedingt habe ich die Webseite der Pfarre St. Lukas öfter besucht und bin dabei auf die Exerzitien im Alltag gestoßen. Ohne große spirituelle Vorerfahrung habe ich mich angemeldet, um für mich in der Adventzeit wieder mehr Gottesnähe zu finden. Die Anleitung im Begleitheft und die erste Telefonkonferenz mit Anregungen der anderen Teilnehmer haben mir den Einstieg erleichtert. So ist es mir gelungen, Gott auch im Alltag zu spüren, nicht jeden Tag und nicht immer gleich intensiv. Bei den Gebetszeiten in Stille haben mir die täglichen Impulse sehr geholfen, meine Gedanken und Gebete zu lenken und haben einfach gut getan. Was die Telefonkonferenzen angeht war ich im Vorfeld sehr skeptisch, du siehst dein Gegenüber nicht, kannst sie/ihn nicht einschätzen, aber vielleicht ist es dadurch manchmal einfacher, Dinge auszusprechen, die sehr persönlich sind und unser Innerstes betreffen.

Ich habe die Gespräche als sehr fruchtbar erlebt. Rückblickend bin ich sehr froh, teilgenommen zu haben und bedanke mich bei Fr. Bungarten und den anderen Teilnehmern.
A.S.

Spirituelle Angebote heute

JAN

22

19:30

Läuten zum gemeinsamen Abendgebet

Alle Kirchen in Düren

Veranstaltungen in St. Lukas

Jan

26

19:30

Sitzung des GdG-Rates

findet als Video-Konferenz statt

Jan

29

19:30

FeierAbend+ "Bevollmächtigt!"

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