Weißt du, wo der Himmel ist?

Bild: Sylvio Krüger, pfarrbriefservice.de

Das Fest Christi Himmelfahrt lenkt den Blick zum Himmel. Wir beten “Vater unser im Himmel” und sind deshalb ganz schnell mit unseren Gedanken bei Gott. Wir hoffen, dass unsere Verstorbenen dort bei Gott im Himmel leben. Und mit Blick auf den Himmel darf unsere Phantasie oder unsere Hoffnung sich entfalten, wie denn der Himmel ist, wie denn der Himmel sein wird.

Wenn wir uns vorstellen, was Menschen erfahren, die mehr Hölle statt Himmel auf Erden erleben, dann können wir schnell füllen, was mit Himmel gemeint ist. Der Hölle von Streit und Krieg wird in den Frieden den Himmels verwandelt, die Hölle von Krankheit und Schmerzen wird in Heil verwandelt, die Hölle von Not und Leid wird in Gerechtigkeit und Gemeinschaft des Teilens verwandelt, der Tod geht auf in die himmlische Herrlichkeit des ewigen Lebens bei Gott.

Das Fest Christi Himmelfahrt stärkt die Hoffnung auf den Himmel und ermutigt, sich mit all unseren Kräften dafür einzusetzen, dass der Himmel auf Erden so weit wie möglich schon beginnt und erfahrbar wird. Dazu hat uns Gott seinen Beistand, seine Kraft zugesagt.

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Die Jüngerinnen und Jünger sind verwirrt, ratlos, unsicher. Jesus ist am Kreuz gestorben, er ist ihnen als der Auferstandene erschienen. Nun ist er in den Himmel aufgefahren. Und: Was nun? Die Apostelgeschichte erzählt: Alle verharrten einmütig im Gebet.
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