Was wir gesehen und gehört …

Bild: Anton Eilmannsberger pfarrbriefservice.de

Im Erntedankmonat Oktober mit allen Sinnen wahrnehmen, was uns geschenkt ist.

Paulus mahnt die Gemeinde in Philippi (Phil 4, 6-9), mit den uns anvertrauten Gaben gut umzugehen. Dann, so verheißt er, wird der Gott des Friedens mit uns sein. Er ermutigt, ganz und gar auf Gott zu vertrauen – “Sorgt euch um nichts!” -, und zugleich, auf ein verantwortliches Leben bedacht zu sein und das, was wir gelernt und angenommen, an Paulus selbst gesehen haben, auch zu tun. Diese Balance zu halten schenkt den verheißenen Frieden.

Im Gleichnis vom Gutsbesitzer und den Winzern (Mt 21, 33-43) zielt Jesus auch auf diesen Frieden hin. Wie den Winzern im Gleichnis der Weinberg anvertraut ist, leben wir als “Pächter” auf der Erde und nicht als herrschende Besitzer. Eigentümer bleibt Gott, der Schöpfer. Ihm gehört die Erde und damit auch der Anteil an den Früchten, der allen Menschen heute und in Zukunft zusteht, damit Frieden wird. Jesus nimmt uns in Verantwortung für die Schöpfung und befreit uns zugleich von der Versuchung, die uns anvertrauten Gaben als unseren eigenen Besitz zu verstehen, vielmehr die Ernte zu teilen und mit dem anvertrauten Weinberg so umzugehen, dass auch zukünftige Generationen ihn bearbeiten können.

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