Mit Geduld und Vertrauen

Bild: pfarrbriefservice.de

Jesus ermutigt, auch noch so Gutes nicht mit aller Gewalt erreichen zu wollen, sondern geduldig erst mal wachsen lassen, sich erst mal alles entwickeln lassen und am Ende sehen, was Unkraut ist und weg kann bzw. was gut ist und bewahrt bleibt. Im Gleichnis vom Sämann, dessen Feind Unkraut unter den Samen sät, spricht er sich für geduldiges Abwarten aus.

Wenn Umwelt- oder Friedensaktivisten mit manchmal schrillen Aktionen sich für ihre Ziele einsetzen, ist das sehr verständlich, denn die Zeit drängt. Wenn wir nicht bald umkehren, wird die Schöpfung zugrunde gehen. Und wie viele Menschen sollen noch im Krieg oder bei der Überfahrt in Flüchtlingsbooten sterben, bevor die Menschen endlich reagieren und Schritte zu Gerechtigkeit und Versöhnung tun. Aber wir merken auch gleichzeitig, dass es für all diese brennenden Fragen keine einfache Lösung gibt, vor allem wenn es auch heute Menschen gibt, die das Unkraut von Hass und Gewalt aussäen. Da kann die Botschaft des Sonntagsevangeliums (Mt 13, 24-30) tröstlich sein und geht hoffentlich auf, dass am Ende tatsächlich die Frucht der guten Saat aufgeht und Bestand hat.

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