Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.

Quelle: Johannes Simon, In: Pfarrbriefservice.de

Mit diesem Lied aus der Indianerkultur feiern wir an Erntedank unsere Ehrfurcht vor jedem Teil der Schöpfung. Das goldene Tor im neuen Lukasbogen lädt zu diesem Blick auf den Wert, auf das Heilige ein.

Wir danken Gott für die wunderbare Schöpfung, für Erde und Wasser, für Sonne und Sterne, für Pflanzen, Tiere und Menschen. Und wenn wir Danke sagen, wenn wir dankbar etwas empfangen, übernehmen wir gleichzeitig Verantwortung für das uns Anvertraute. „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ So heißt es in der Geschichte vom kleinen Prinzen. Für uns Christen gilt die Ehrfurcht vor jedem Teil der Erde nicht erst seit den steigenden Energiepreisen. Jedes Jahr feiern wir im Oktober Erntedank, weil wir uns bewusst machen: Nichts ist selbstverständlich. Alles ist Geschenk Gottes. Jedes Jahr lässt er wieder neu alles wachsen und Frucht tragen, so dass wir eine reiche Ernte haben, für die wir danken. Wenn Gaben gesegnet werden, ist das ein Ausdruck der Ehrfurcht vor Brot und Trauben, vor Gemüse und Tieren. Und die Gaben sollen zum Segen werden, indem wir sie nicht nur für uns allein genießen, sondern sie teilen und so sorgsam mit ihnen umgehen, dass Menschen heute überall und zukünftig etwas davon haben.

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