Heiliger Cyriakus

Quelle: Jann Höfer

Am 8. August feiern wir das Patronatsfest der heiligen Cyriakus. Er ist Patron der alten Kirche in Niederau, der Grabes- und Auferstehungskirche und der rumänisch-orthodoxen Gemeinde.

Viel ist von diesem Heiligen nicht bekannt. Er lebte in der Zeit der Chistenverfolgung in Rom, war Diakon und starb um 303. Begraben ist er in der Stiftskirche St. Cyriakus in Neuhausen bei Worms. Er zählt zu den 14 Nothelfern.

Die Legende berichtet, dass er die Tochter des Kaisers Diokletian von einer Besessenheit geheilt habe. Als Dank habe ihm der Kaiser ein Haus geschenkt, in dem Cyriacus auch eine Kapelle einrichtete und wo er lange Jahre gewirkt hat. Obwohl es auch bei Diokletian viele Christenverfolgungen gab, wurde in dieser Zeit Cyriacus, offensichtlich wegen der Heilung der Kaisertochter, verschont. Bei den Christenverfolgungen des Mitkaisers Maximian wurde Cyriacus mit seinen Gefährten gefangen und starb den Märtyrertod: Zuerst wurden sie mit siedendem Öl übergossen und anschließend enthauptet. Das Haus, welches ihm Kaiser Diokletian geschenkt hatte, wurde konfisziert.

In der Folge dieser Legende von der Heilung der Kaisertochter wird Cyriacus häufig mit einem Teufel dargestellt, den der Heilige gefesselt an einer Kette führt. Häufig wird er aber, gerade auch auf Bildern der vierzehn Nothelfer, als Diakon (erkennbar am Gewand des Diakons) mit der Palme der Märtyrer in der Hand dargestellt. Schließlich finden sich in Anspielung auf die Heilung der Tochter Diokletians Darstellungen mit einer meist gekrönten weiblichen Gestalt.

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