GOTTES-FURCHT STATT MENSCHEN-FURCHT

Bild: Martin Mannigatter pfarrbriefservice. de

Im Sonntagsevangelium (Mt 10, 26-33) ermutigt Jesus, keine Angst vor anderen Menschen zu haben, sondern allein Gott die Ehre zu erweisen und seinem Willen zu folgen. Das führt zu einem wahren Leben.

Die Gottesfurcht ist eine der sieben Gaben des heiligen Geistes. Sie befähigt, tief und fest in Gott verwurzelt zu sein, um daraus die Freiheit zu gewinnen, wirklich ICH selbst zu sein, zu meinen Überzeugungen, zu meinem Glauben, zu meinem Leben zu stehen, weil es seinen Ursprung und seine Quelle in Gott hat.

Gerade in einer Welt, wo ganz schnell Meinungen absolut gesetzt werden, und die Gesellschaft droht auseinander zu brechen, ist es wichtig, dass Menschen sich in ihrer Haltung und ihrem Leben auf eine höhere Instanz, auf Gott berufen. Das weitet, das macht dialogfähig, das stärkt, die Überzeugungen und den Glauben zu vertreten und einzubringen.

Angesichts von Missbrauchskrise und Glaubwürdigkeitsverlust von Kirche sind Menschen, die diese Verwurzelung in Gott aufbringen, bitter nötig.

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