REMEMBER

Besim Mazhiqi Erzbistum Paderborn

Beim Blick in den Sternenhimmel ist der Mensch nur ein kleiner Teil des Universums Gottes. Die Weite und Größe der Schöpfung, die Kraft der Elemente, sowie die eigene Endlichkeit werden dabei erspür- und erfahrbar.

Das Evangelium vom Sonntag lässt uns einen Blick in die Endlichkeit Gottes erfahren. Neben all den Verdunklungen, den Schicksalen und den Verstrickungen, die einem im Leben begegnen können, macht Jesus uns Mut auf den Feigenbaum zu schauen, der nach einem dunklen Winter im Lebensrhythmus mit grünen Blättern wieder austreibt und neue Kraft und Zuversicht schenkt.

Da ist es gut, sich beim Blick in den Sternenhimmel auch auf das zu besinnen, was einem wirklich wichtig ist im Leben. Alles in allem endet letztendlich in der Liebe Gottes, die alles Wichtige verbindet und die in jedem Menschen eingepflanzt ist.

So kann auch der Feigenbaum meines Lebens sich mit den Worten Jesu verknüpfen, wieder frische Triebe bilden und mir in dunklen Zeiten Sternen-Licht-Momente gewähren.

Melanie Thelen, Gemeindereferentin

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