Deine Hand hält mich

Wenn mir das Wasser bis zum Hals steht, wenn ich das Gefühl habe zu versinken: Gottes Hand zieht mich empor.

Das ist die Erfahrung, die Petrus macht, als er wagemutig aus dem Boot steigt und sich auf’s offene Meer wagt. (Mt 14, 22-33) Und diese Erfahrung wünsche ich allen, die sich auf einen neuen Lebensabschnitt einlassen, die JA sagen zu einem Kind, die JA sagen zu einem Partner / einer Partnerin, die einen neuen beruflichen Weg einschlagen oder auf andere Weise dieses Vertrauen brauchen, dass nichts uns der haltenden, tragenden Hand Gottes entreißen kann.

Ich wünsche mir aber auch die Wachsamkeit, dass ich erkenne, wo Menschen sich nach einer Hand sehnen, die ihnen Halt und Zuversicht vermittelt: Kranke und Sterbende oder einfach Menschen, die im Moment halt-los sind und nach Orientierung suchen. Und ganz konkret kommen mir die Menschen in den Sinn, die sich als Flüchtlinge auf’s offene Meer wagen und eine rettende Hand brauchen. Ihr Schrei ist derselbe wie der des Petrus: “Herr, rette mich!”

Hans-Otto von Danwitz

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