An die Weite Gottes glauben

Bild: Kloster oberhalb der Grabeskirche _by_christine_limmer_pfarrbriefservice

Das Evangelium des fünften Ostersonntags (Joh 14,1-12) entwirft ein Bild, das von der unendlichen Weite der Liebe Gottes zeugt.

“Ein Haus mit vielen Wohnungen” – so beschreibt Jesus den Himmel, in den er vorausgeht, um uns darin einen Platz zu bereiten. Da ist Raum für die Menschen, so verschieden wie sie sind und leben und denken und glauben. Vor Gott muss nicht jeder in ein starres, festes Schema passen, um bei ihm beheimatet zu sein, sondern entscheidend ist, ob ich meinen Weg im Hören auf Gott gehe und meinen Platz finde.

Papst Franziskus beschreibt in der Enzyklika Laudato si die Erde als ein Haus, in dem alle Menschen heute und zukünftig gut leben können. Wenn wir die Schöpfung bewahren und miteinander in Frieden und Gerechtigkeit leben, dann wird von dem, was Jesus uns als Himmel in Vollendung verspricht, schon etwas Realität hier auf Erden. Möge der Himmel auf Erden für möglichst viele schon in dieser Zeit beginnen.

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Die Jüngerinnen und Jünger sind verwirrt, ratlos, unsicher. Jesus ist am Kreuz gestorben, er ist ihnen als der Auferstandene erschienen. Nun ist er in den Himmel aufgefahren. Und: Was nun? Die Apostelgeschichte erzählt: Alle verharrten einmütig im Gebet.
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