Matthias-Wallfahrt nach Trier

 
Matthiaskapelle Drove; Foto: Gröper
Pilgerplakette; Foto: Gröper
Gedenkstätte Basilika Trier; Foto: Gröper
Apostelgrab Basilika Trier; Foto: Gröper
Ruine Schwarzenbroich; Foto: Gröper
Pilgerstein am Weg zur Laufenburg; Foto: Gröper
Pilgerkerze; Foto: Helmin
 

Matthias-Wallfahrt nach Trier als Zeichen tiefer Verbundenheit

Viele Spuren der Verehrung auch im Dürener Raum

Im deutschsprachigen Raum ist der 24. Februar der Gedenktag des Hl. Apostels Matthias.
Matthias, eigentlich Mattathias, bedeutet "von JHWH gegeben" – Geschenk Gottes. Er war es, der nach dem Verrat und dem Tode des Judas Iskariot durch Losentscheid den Kreis der 12 Apostel vervollständigte (Apg. 1, 15-26).

Über sein Leben ist nicht viel bekannt. Dargestellt wird er häufig mit einem Buch in der Hand. Wir lesen die Worte „Vos mei amici estis“ – Ihr meine Freunde. Damit zeigt er seine Anbindung an die Zusage Jesu: „Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, wie ich euch auftrage“. Joh. 15,14) In Verbindung mit diesen Worten wird er auch als Apostel der Treue bezeichnet, im Gegensatz zu Judas Iskariot, der in Untreue handelte. Ein zweites Attribut in der Darstellung des Apostels ist ein Beil, das auf einen Tod als Märtyrer schließen lässt.

Im Rheinland zeugen zahlreiche Matthias-Bruderschaften von der tiefen Verehrung des Apostels.  Auch in der Pfarre St. Lukas in Düren erfährt Matthias eine besondere Verehrung. Jedes Jahr macht sich eine Pilgergruppe aus Düren zu Fuß auf den Weg zum Grab des Apostels Matthias in Trier, dem im übrigen einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen. Die Gebeine des Apostels kamen durch Unterstützung der Kaiserin Helena im Mittelalter nach Trier. In der Basilika St. Matthias befinden sich die Gedenkstätte des Apostels und das Apostelgrab.

Im Dürener Raum gibt es die Legende, dass der Apostel Matthias im Wald von Merode (Langerwehe) dem Besitzer des Schlosses erschienen ist und ihn aufforderte, ein Kloster zu bauen. So entstand im Jahre 1340 das Kloster Schwarzenbroich. Noch heute zeugen Mauerreste von der Größe und dem Ausmaß des Klosters. Gelegen ist das ehemalige Kloster an einer wohl häufig genutzten Pilgerstraße, die von Düren über Schevenhütte und Langerwehe nach Kornelimünster führt. In Stein gemeißelte Jakobsmuscheln legen Zeugnis von dieser Pilgerstraße ab.

Am Gedenktag des Hl. Apostels Matthias brennt eine Pilgerkerze am Schrein der Mutter Anna. Sie ist ein Zeichen der Verbundenheit im gemeinsamen Gebet, übergeben von Bruder Athanasius OSB, anlässlich der Aufnahme des Video-Impulses in der St. Matthias Basilika Trier.

Rita Gröper, Februar 2021

Von Gott gegeben - Videoimpuls zum Fest des Heiligen Matthias

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Jun

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