Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten im Muttergotteshäuschen

 
 

Verehrte, liebe Pilgerinnen und Pilger !

eine wie du und ich  so lautet unser diesjähriges Jahresthema der Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten im Muttergotteshäuschen, zu dem wir Sie alle recht herzlich einladen. Maria, die ‚Frau aus dem Volke‘ kennt die Höhen und Tiefen des Lebens. Sie ist keine von den menschlichen Sorgen und Problemen Entrückte, sondern eine mitleidende und mitfühlende Frau und Mutter. Eine Frau auf Augenhöhe mit den Männern im Gebet einmütig versammelt. Hoffnung und Zuversicht aller Unterdrückten und Benachteiligten.
Maria - consolatrix afflictorum - ora pro nobis !

 

Öffnungszeiten von Juni bis Oktober

Di., Do., Sa. und So. : von ca. 8.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr geöffnet.
Heilige Messe: Do. 18.30 Uhr vorher: eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen.
In der Annaoktav ist die Kapellenanlage geschlossen.

 

 

  

Muttergotteshäuschen von Juni bis Oktober

Mit der heiligen Messe zum 31. Mai endete der Marienmonat, aber nicht die Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten im Muttergotteshäuschen. Immer wieder werde ich gefragt, wann genau die Kapellenanlage außerhalb des Monats Mai geöffnet hätte. Dies ist sehr leicht zu beantworten: dienstags, donnerstags, samstags und sonntags in der Regel von 8.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr. In diesem Jahr wird die Kapellenanlage auch zusätzlich am Pfingstmontag geöffnet sein, während sie seit Jahren in der Annawoche aus Sicherheitsgründen komplett geschlossen bleibt. Von Juni bis Oktober feiern wir jeden Donnerstag um 18.30 Uhr die heilige Messe, vorher ist eucharistische Anbetung mit sakramentalem Segen. An Fronleichnam, das in diesem Jahr in den Juni fällt, gibt es allerdings weder eine Vorabendmesse noch eine Feiertagsmesse im Muttergotteshäuschen. Dies ist nur dann der Fall, wenn Fronleichnam im Mai liegt. Allen Betern, Besuchern, Spendern und besonders denen, die im Monat Mai aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste oder anderer Aktivitäten beteiligt waren, sage ich mein von Herzen kommendes Dankeschön. Erst dadurch ist die Kapellenanlage belebt und auch für Fremde oder Fernstehende ein Ort der Begegnung mit Gott und den Menschen. Bitte halten Sie gerade in den Monaten Juni bis Oktober ein wachsames Auge auf die Kapellenanlage, damit dieser über Düren hinaus beliebte Ort der Ruhe und Meditation gewahrt bleibt. Liebe Grüße! 

Pastor Stinkes  

  

Das New York Journal von 1896 über Johann Adam Siepen, den Maler des Gnadenbildes

Rosemarie Plücken, die im Stadtmuseum Düren in der Arnoldsweiler Straße seit vielen Jahren das Projekt Ahnenforschung betreut, fand bei ihren Recherchen einen Zeitungsausschnitt, der uns über Dr. Dorothea Eimert Anfang 2019 erreichte. Der Artikel handelt vom schwerbehinderten Maler Johann Adam Siepen aus Düren, der das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten im Muttergotteshäuschen gemalt hat, und verdeutlicht seine Berühmtheit sogar weit über Deutschland hinaus. 

"… Wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, meine Herren", sagte unser Gastgeber (Adam Siepen)  bin ich ein Rechtsfüßer. Mein linker Fuß ist für mich ungefähr so nützlich, wie die linke Hand für eine Person normalerweise gebaut und geübt ist. Nun, um Ihnen zu zeigen, dass ich kein Betrüger bin." Als er das sagte, setzte sich der kleine Mann selbst vor eine Staffelei, die ein halbfertiges Aquarell trug, und begann, nachdem ein Diener ihm die Schuhe ausgezogen hatte, Farben zu mischen, und bewegte sich so schnell und so anmutig wie eine Katze, wir Ungläubigen standen daneben und schauten seinen Bemühungen mit offenem Mund staunend zu. Der armlose Maler wurde 1851 in Düren geboren, einer Stadt in der Nähe von Köln. Er erhielt eine normale Schulbildung und, weil er eine klare Vorliebe für künstlerische Beschäftigung zeigte, ebenso eine Ausbildung in Zeichnen und Malen. Anfang der sechziger Jahre nahm der junge Adam Unterricht bei Professor Roeting in Düsseldorf und lernte an der berühmten Akademie dieser Stadt die Grundlagen der Kunst, die er zu seinem Beruf machen wollte. Seit seiner frühesten Kindheit hatte er seine Füße so gebraucht wie Kinder normalerweise ihre Hände…“ 
Auszug aus dem Artikel im New York Journal von 1896 (Übersetzung: Dr. Thomas Rubel)


 

Das Muttergotteshäuschen benötigt weiterhin Ihre Unterstützung

Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende auf das Konto des Muttergotteshäuschens:

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oder über den Förderverein St. Josef

IBAN: DE 67 395 501 101 200 397 766

beides bei der Sparkasse Düren Herzlichen Dank und Gottes Segen !

Ihr Pastor Ernst-Joachim Stinkes

Spirituelle Angebote heute

SEP

17

07:30

Hl. Messe

Karmel

07:50

Schulgottesdienst

Kapelle Angelaschule

08:00

Kapellenanlage ganztägig geöffnet bis ca. 19.00 Uhr

Muttergotteshäuschen

09:00

Exequien

St. Anna

10:00

Schulgottesdienst der Pesch-Grundschule

St. Marien

17:30

Hl. Messe in der Klosterkapelle

St. Peter Julian

18:30

Hl. Messe

Krankenhaus Lendersdorf

18:30

Hl. Messe und Gebet für unsere Kranken

St. Cyriakus, Alte Kirche

18:30

Wortgottesfeier

St. Antonius

Veranstaltungen in St. Lukas

Sep

17

19:00

Familienausschuss St. Lukas

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz

19:30

Sitzung des GdG-Rates

Marienkirche, Hoeschplatz

Sep

18

18:00

'Heilige Thekla von Ikonion' - Meditationsabend

Thomas-Morus-Haus, Grüngürtel

Sep

19

Sep

20

19:30

FeierAbend+

Marienkirche, Hoeschplatz

Sep

21

07:30

Kevelaer-Wallfahrt

versch. Abfahrtstellen

Sep

27

16:00

Überraschungskirche

Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstr. 8, Düren-Niederau

Okt

3

18:00

Lesequelle - Worte, die uns zur Quelle werden.

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8

Okt

8

19:00

Gemeindeausschuss St. Marien

Marienkirche, Hoeschplatz

Okt

11

15:30

Führung durch die Grabes- und Auferstehungskirche

Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus, Cyriakusstr. 8