Reguläre Gottesdienstordnung

Corona-Regelungen verlängert – Sorge um betroffene Gemeindemitglieder

22. Januar 2021

Der Krisenstab der Pfarre St. Lukas hat die geltenden Schutzregelungen bis zum 14.2. verlängert. Gebet für erkrankte und verstorbene Gemeindemitglieder.

Auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen hat der Krisenstab der Pfarre St. Lukas eine Verlängerung der geltenden Regelungen bis zum 14. Februar beschlossen. In Folge des Beratungen auf Bundesebene erfolgten auch in NRW neben einer allgemeinen Verschärfung der Schutzregelungen auch erweiterte Bestimmungen für Religionsgemeinschaften. Sie verfolgen das Ziel einer weiteren deutlichen Kontaktreduzierung und Infektionsbekämpfung. Die Pfarre St. Lukas unterstützt das Anliegen in vollem Umfang.
1. So finden zunächst bis zum 14.2.2021 in der Pfarre St. Lukas keine Gottesdienste statt. Die Annakirche, die Kirche St. Antonius und die Grabes- und Auferstehungskirche sind weiterhin tagsüber zum Gebet geöffnet.
2. Aus seelsorglichen Gründen sind Gottesdienste im Rahmen von Beisetzungen mit eng begrenzter Personenzahl möglich. Die Teilnehmenden sind vorher namentlich zu benennen und es erfolgt eine Meldung an das Ordnungsamt. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Maske (FFP2) ist Pflicht.
3. Auf alle Präsenzveranstaltungen ist zu verzichten (Pfarrsingschule, Gremiensitzungen, Chorproben, Ausschusssitzungen, Firmvorbereitungen, Kommunionvorbereitungen etc.).
4. Die Kindertagesstätten halten sich an die aktuelle Regelung des Landes NRW.
5. In den Jugendeinrichten wird die bestehende Regelung bis 14.02.2021 verlängert.
Corona-Erkrankungen in unserer Pfarre
In den letzten Wochen werden die konkreten Auswirkungen von Corona-Erkrankungen auch in unserer Pfarre leider z.T. sehr persönlich spürbar. Gemeindemitglieder sowie ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende sind selbst erkrankt oder haben nahe Angehörige im Zusammenhang mit der Pandemie schmerzlich verloren. Wir sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid aus und sind im Gebet verbunden bei Ihnen. Den Erkrankten wünschen wir gute Besserung, nehmen Sie in unser Gebet auf und hoffen, dass sie die schwere Zeit gut überstehen.

 

Zukunftsorientierte neue Gottesdienstordnung für die Pfarre St. Lukas seit Mai 2018

Liturgisches Leben aller Gemeinden und verlässliche Eucharistiefeiern trotz fehlender Priester gesichert

Weit in die nächsten Jahre blickt die Pfarre St. Lukas mit ihrer Entscheidung für eine Neuregelung der Gottesdienste, wenn sie zukünftig die sonntägliche Versammlung der Gemeinden weniger abhängig von den Priestern macht, deren Zahl immer kleiner wird. In allen Gemeinden wird es an jedem Wochenende verlässlich Gottesdienste geben. Dies ist das oberste Ziel der nun beschlossenen Neuregelung, die ab dem 1. Mai gelten soll. Soweit Priester zur Verfügung stehen, werden diese Gottesdienste auch Eucharistiefeiern sein können. Allerdings werden hier vermehrt auch Gottesdienstformen zum Tragen kommen, die ohne Priester auskommen. Wortgottesfeiern sind in einigen Gemeinden der Pfarre schon gut etabliert, weitere neue Gottesdienstformen entwickeln sich gerade im Rahmen unseres Innovationsprozesses.

Während alle Gottesdienste so zwar zu verlässlichen Zeiten aber evtl. in wechselnder Gestaltung stattfinden, haben in der Pfarre drei Eucharistiefeiern einen je festen Platz. Sie sind sonntags um 10.30 Uhr und um 18.00 Uhr in der Annakirche, sowie als Hl. Messe für die Verstorbenen der Pfarre samstags um 17.00 Uhr in der Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus in Niederau. Dieses Angebot kann auch mit nur einem Priester sichergestellt werden. Bei Anwesenheit eines weiteren Priesters können weitere Gottesdienste im Wechsel zwischen den Gemeinden als Eucharistie gefeiert werden: St. Josef und St. Antonius am ersten und dritten, St. Marien und St. Bonifatius am zweiten und vierten Wochenende im Monat.

Die bisherigen Gottesdienste samstags 18.30 Uhr in St. Josef und sonntags 11.30 Uhr in St. Anna fallen ab Mai weg. Die vielfältigen Gottesdienstfeiern in den Klöstern und Einrichtungen etc. sind von der neuen Regelung nicht betroffen.

Die neue Gottesdienstordnung stärkt die Entwicklung der Gemeinden in ihrem Eigenleben ohne die Abhängigkeit von der Anzahl der Priester. Sie garantiert Verlässlichkeit bei Ort und Zeit und setzt auf eine gute Qualität bei der Gestaltung der Gottesdienste, wenn eine in Eigenverantwortung wachsende Gottesdienstkultur Erfahrungen der Begegnung mit Gott und miteinander im Blick hat. Zugleich bietet sie Raum für die Entwicklung neuer Gottesdienstformen, die den Menschen unserer Zeit gerecht wird. Zusätzlich wird mit dem verlässlichen Angebot von Eucharistiefeiern für die ganze Pfarre ein klares Signal gesetzt: es gibt das auf jeden Fall garantierte Angebot in St. Anna und St. Cyriakus und zugleich - je nach Verfügbarkeit von Priestern - eine ausbalancierte Verteilung von Eucharistiefeiern in allen Gemeinden.

Die Verantwortlichen der Pfarre sind dankbar für die vielen Christinnen und Christen, die schon jetzt mit hohem persönlichen Einsatz Verantwortung für die Gestaltung von Gottesdiensten übernehmen und hoffen, dass mit der Neuregelung der Gottesdienste dieses Engagement vermehrt wertgeschätzt wird und weiter Kreise zieht.

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