Exerzitien im Alltag

 
Bildquelle: pfarrbriefservice.de

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Auch in der Fastenzeit vor Ostern 2021 finden vom 8.- 29. März  in unserer Pfarre Exerzitien im Alltag statt. Wie schon im Advent corona-bedingt ohne direkte Gruppentreffen, sondern mit Hilfe einer Telefongemeinschaft. Ein gutes Angebot auch für diejenigen, die das Haus nicht verlassen können oder wollen.

Exerzitien verfolgen kein Ziel, was es unbedingt zu erreichen gilt. Vielmehr stellen sie ein Angebot dar, die eigene Gottesbeziehung über einen längeren Zeitraum in besonderer Weise zu thematisieren. Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen, in unserem Alltag Spuren von Gott zu finden und sie zu erkennen. Die Fastenzeit bietet sich dabei besonders an, da sie die Zeit ist, in der wir Christen versuchen uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und den Willen Gottes zu erkennen. Dafür verzichten wir auf manche Dinge um uns nicht von diesem Weg abzulenken.
Um Gottes Plan mit einem selbst zu erkennen, ist es ein guter Ansatzpunkt erst einmal bei sich anzufangen, die eigenen Lebensinhalte und Pläne zu prüfen und zu erkennen, welche Rolle Gott dabei einnimmt. Als Christ habe ich Verantwortung auf drei Ebenen. Auf diesem Dreischritt bauen unsere Exerzitien auf. So wollen wir die ersten 7 Tage ganz der Frage nach der Verantwortung für mich selbst widmen. Die zweite Woche befasst sich mit der Frage nach der Verantwortung für andere und die dritte Woche thematisiert die Verantwortung für Gott.

 

 Was sind Exerzitien im Alltag?

 

Was brauche ich zur Teilnahme an diesen Exerzitien?

  • Die Bereitschaft, sich über 3 Wochen jeden Tag einige Minuten Zeit zum Beten und Besinnen zu nehmen und am Abend einige Minuten für einen Tagesrückblick. Für diese Gebetszeiten gibt es schriftliche Hilfen.
  • Ein Telefon: es reicht ein Telefon mit Festnetzanschluss oder ein Mobiltelefon.

Wie sollen diese Exerzitien stattfinden?

  • Nach der Anmeldung erhält jede/r ein Heft mit den Betrachtungstexten für die einzelnen Tage.
  • Im Heft enthalten sind auch Anleitungen und Hilfestellungen für alle, die zum ersten Mal an Exerzitien im Alltag teilnehmen.
  • Zusätzlich werden die Materialien täglich hier auf der Homepage bereitgestellt.
  • Einmal wöchentlich nehmen die Teilnehmer/innen an einer Telefonkonferenz (ohne Video!) zu einem Erfahrungsaustausch und zur Weiterführung in die kommende Woche teil.
  • Bei der Anmeldung wählt jede/r seine/ihre Telefongruppe aus. Rechtzeitig vor Beginn der Exerzitien werden die notwendigen Materialien zugestellt.

Die Teilnahme an den Telefontreffen findet im geschützten Rahmen statt. Sie sollen den Teilnehmenden das Gefühl des gemeinsamen Tuns vermitteln und Unterstützung auf dem Weg durch die Exerzitien geben.

Termine für die Telefontreffen
jeweils montags, am 08.03., 15.03., 22.03. und 29.03.
um 18.00 Uhr oder 19.45Uhr

Begleitung Gemeindereferentin Petra Bungarten, 02421/3889822, petra.bungarten(at)st-lukas.org
Information im Zentralen Pfarrbüro St. Lukas, Telefon 02421/38898-0

Informationen und Anmeldeformulare liegen in den Kirchen aus oder sind im Pfarrbüro erhältlich. Eine Online-Anmeldung ist hier möglich.                                           

Eventuell ist ein Einstieg in die 'Exerzitien im Alltag' auch noch nach dem 08.03. möglich. Bitte nehmen Sie bei Interesse direkt mit Petra Bungarten Kontakt auf.


 

Hier werden nach Start der 'Exerzitien im Alltag' die täglichen Impulse - auch in Form von Audio-Botschaften - zu finden sein.


 

Exerzitien im Alltag 2020 - andere und neue Erfahrungen

Die Exerzitien im Alltag in der vergangenen Adentszeit mussten wegen des Schutzes vor Corona in einem neuen Format stattfinden. Anstelle der bisher gewohnten wöchentlichen Treffen der Teilnehmenden trat ein telefonischer Austausch in kleinen Gruppen und das Impulsmaterial wurde nicht nur in gedruckter sondern auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Petra Bungarten leitete diesen Versuch der neuartigen Exerzitienform, der auch zukünftig unabhängig vom Infektionsschutz hausgebundenen Menschen die Teilnahme ermöglichen kann.
Auch in der Fastenzeit vor Ostern soll es wieder das Angebot der Exrzitien im Alltag geben.

Zwei Teilnehmerinnen berichten von ihren Erfahrungen:

2020 war alles anders – auch die Exerzitien im Advent.
Der Corona-Situation geschuldet konnten dieses Jahr keine Präsenz-Treffen wie gewöhnlich stattfinden, sondern nur eine telefonische Variation in Kleingruppen.
4 Wochen lang leitete Gemeindereferentin Petra Bungarten jeden Dienstagabend jeweils drei verschiedene Kreise von ungefähr 6 Teilnehmer(innen) für ca. 1 Stunde. Wir tauschten uns über die Wochenthemen des Begleitheftes aus sowie über unsere Erfahrungen mit den Texten und dem persönlichen Gebet.
In unserer Gruppe nahmen neben mir noch ein „alter Hase“ (oder besser gesagt eine „alte Häsin“) im Umgang mit Exerzitien teil; die anderen betraten diesmal Neuland.
Rückblickend möchte ich bemerken, dass diese telefonischen Exerzitien bei Weitem nicht die Intensität der bekannten Form hatten: mir fehlten die methodische Abwechslung, das Eingehen auf die anderen Teilnehmer und ihre Beiträge – je nach Mimik und Gestik, einfach die persönlichen Begegnungen.
Das empfanden einige „Neulinge“ gar nicht: im Gegenteil sahen sie in der „Anonymität“ der rein verbalen Begegnungen sogar eine Verringerung der „Hemmschwelle des 1. Mals“.
Anscheinend haben demzufolge beide Formen ihre Berechtigung und ihre Befürworter. Sicherlich werden die nächsten Exerzitien in der Fastenzeit aber auch nur als telefonischer Austausch stattfinden.
Ein Dank gilt auf jeden Fall allen Organisatoren insb. Frau Bungarten, dass sie aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage so flexibel reagiert haben, um wenigstens diese Form durchführen zu können.
E.K.

Corona bedingt habe ich die Webseite der Pfarre St. Lukas öfter besucht und bin dabei auf die Exerzitien im Alltag gestoßen. Ohne große spirituelle Vorerfahrung habe ich mich angemeldet, um für mich in der Adventzeit wieder mehr Gottesnähe zu finden. Die Anleitung im Begleitheft und die erste Telefonkonferenz mit Anregungen der anderen Teilnehmer haben mir den Einstieg erleichtert. So ist es mir gelungen, Gott auch im Alltag zu spüren, nicht jeden Tag und nicht immer gleich intensiv. Bei den Gebetszeiten in Stille haben mir die täglichen Impulse sehr geholfen, meine Gedanken und Gebete zu lenken und haben einfach gut getan. Was die Telefonkonferenzen angeht war ich im Vorfeld sehr skeptisch, du siehst dein Gegenüber nicht, kannst sie/ihn nicht einschätzen, aber vielleicht ist es dadurch manchmal einfacher, Dinge auszusprechen, die sehr persönlich sind und unser Innerstes betreffen.

Ich habe die Gespräche als sehr fruchtbar erlebt. Rückblickend bin ich sehr froh, teilgenommen zu haben und bedanke mich bei Fr. Bungarten und den anderen Teilnehmern.
A.S.

Spirituelle Angebote heute

MAR

07

10:00

Die Glocken läuten und laden zum Hausgottesdienst ein

Alle Kirchen in Düren

19:30

Läuten zum gemeinsamen Abendgebet

Alle Kirchen in Düren

Veranstaltungen in St. Lukas

Feb

17

ganztg.

Meinem Engel entgegen - Ausstellung von Caroline Lauscher

Grabes- und Auferstehungskirche, Cyriakusstr. 8

Mär

19

19:30

FeierAbend+ "Du stellst meine Füße auf weiten Raum"

ZOOM-Meeting - Anmeldung erforderlich !

Mär

24

19:30

Sitzung des GdG-Rates

findet als Video-Konferenz statt