Zukunftsprojekte


 

Terminliste der Projekte:

06. Januar, 12.00 Uhr Projekt (4) Treffen der Projektgruppe Gottesdienst zur Zeit - Marienkirche, Hoeschplatz

16. Februar, 16.00 Uhr Projekt (1) Überraschungskirche – Ü-Kirche für Kinder von 0-10 Jahren im Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstr. 8, Düren-Niederau

20. April, 16.00 Uhr Projekt (1) Überraschungskirche – Ü-Kirche für Kinder von 0-10 Jahren im Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstr. 8, Düren-Niederau

22. Juni, 16.00 Uhr Projekt (1) Überraschungskirche – Ü-Kirche für Kinder von 0-10 Jahren im Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstr. 8, Düren-Niederau

28. September, 16.00 Uhr Projekt (1) Überraschungskirche – Ü-Kirche für Kinder von 0-10 Jahren, Ort wird noch bekannt gegeben

30. November, 16.00 Uhr Projekt (1) Überraschungskirche – Ü-Kirche für Kinder von 0-10 Jahren, Ort wird noch bekannt gegeben

 

Projektideen des zweiten Zukunftsforums

Beim Zukunftsforum haben sich folgende Projektideen entwickelt. Titel und Beschreibungen drücken nur die ersten Grundgedanken aus und werden sich im weiteren Verlauf sicherlich ändern. In den Projekten sind weitere Menschen herzlich willkommen, die die ersten Ideen durch ihre Gedanken, ihre Kompetenz oder ihre Tatkraft fördern wollen.

Überraschungskirche (1)
'Kirche-Sein' für Eltern / Großeltern mit den Kindern.

Jugendcafé (2)
Bistro/Café von und für Jugendliche zentral in der Innenstadt.

Willkommenskirche (3)
Anlaufstelle für Menschen mit Informations- und Gesprächsbedarf.

Gottesdienste zur Zeit (4)
Was Menschen heute bewegt und sein Bezug zur biblischen Botschaft.

Gottesdienst für ALLE (5)
Kirchenraum- und Gottesdienstgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Oasentag (6)
Spirituelle Auszeit, die anregt, Menschen mit ähnlichen Sehsüchten zu finden.

Singen und beten für alle / Worship (7)
In modernen Liedern Gott gemeinsam preisen und anbeten.

'Autobahnkapelle' Uehledömchen (8)
Altehrwürdige Kapelle an der B264 / B56n als offener Ort der Verkündigung.

Multimedia-Infotafel (9)
Interaktiv Passanten zur kirchlich-geistlichen Entdeckungsreise einladen.

 

Arbeitshilfe für die Zukunftsprojekte

Die Arbeitshilfe für die Projekte findet sich hier.

 
Ü-Kirchen-Gottesdienst am 24.11.2017 in der alten Kirche St. Cyriakus

Überraschungskirche (1)

'Kirche-Sein' für Eltern, Großeltern mit den Kindern.

AnsprechpartnerIn: Marga Fleischmann

Unterstützende: CA EW HB MO AH

Projektidee:
Angebot: Eltern / Großeltern / Pate/in + Kind
Erster Schritt:
Leute ansprechen – Eltern Niederau, Eltern Josef, Familienausschuss, Fr. H.
Exkursion 3.3.17 Christuskirche Siegen (evangelisch-methodistische Kirche)

Termine der Überraschungskirche im Jahr 2018:
freitags: 16. Febr. 20. April, 22. Juni, 16.00 - 17.30 Uhr, Pastor-Schleiermacher-Haus, Cyriakusstraße 8, Niederau sowie 28. Sept. und 30 Nov., Ort für beide Termine wird noch bekannt gegeben.

Zweite Überraschungskirche mit Blick auf den Advent
5.12.2017

Ende November – kurz vor dem Beginn des Advents – trafen sich 23 Kinder und 18 Erwachsene zur zweiten Überraschungskirche in Niederau. Beim Ankommen im Pastor – Schleiermacher – Haus zeigten sich schon überraschende Dinge. Ein grüner, runder Teppich lud zum Versammeln ein. Nach einer kurzen Begrüßung und dem Ankündigen der Überraschungen im ersten Stock stürmten die Kinder dorthin. Im Bastelraum wurden bunte Wachsfiguren mit Plätzchenförmchen ausgestochen. Die Motive verzierten unter Mithilfe der Erwachsenen die Adventkerzen. Ein Stern, aus Pappe zugeschnitten, diente als Tropfenfänger. Nach den verschiedenen Aktivitäten wie Basteln, Essen und Trinken, Spielen, Bilderbuch lesen und miteinander Erzählen sammelten sich alle vor dem Haus.

Die Kerzen wurden entzündet. Die Kinder trugen ihre Adventkerze durch die dunkel werdenden Straßen zur alten Kirche. In der Mitte erwartete uns ein Stern aus bunten Tüchern – und Leo Löwe, der schon so mega – laaaange auf uns gewartet hatte. Leo machte sich im Gespräch Gedanken rund um´s Warten, Warten im Advent, Warten auf Geschenke, Warten auf ein Geschwisterchen, Warten auf Weihnachten. Die Bibel - Geschichte von Elisabeth und Maria erzählte auch vom Warten, Warten auf die Geburt eines Kindes. Im Schein der vielen Kerzen und begleitet mit dem Zuspruch Gottes verließen Große und Kleine die Alte Kirche. In Vorfreude auf den bevorstehenden Advent wurden die Kerzen nach Hause getragen.

Erste Überraschungskirche
Einfach Spitze, dass Du da bist!
05.10.2017

Dieses spritzige Mitmach – Kinderlied lernte die Expeditionsgruppe beim Besuch der Überraschungskirche in Siegen kennen. Schnell stand fest: das singen wir auch in Düren. Das Lied begeisterte Kinder und Erwachsene in St. Lukas auf Anhieb. Melodie und Text rissen alle zum Klatschen, Hüpfen und Tanzen mit. Kirche war überraschend lebendig.
„Einfach Spitze, dass Du heute gekommen bist!“, so begrüßten die Mitinitiatorinnen der Überraschungskirche Maria Plücken, Marion Kaeseler, Else Wiesen, Christine Adriany, Hilla Brandwitte und Marga Fleischmann die 14 Kinder und 16 Erwachsenen, die am Freitagnachmittag nach Niederau gekommen waren. Die Freude über das Kennenlernen und Treffen im Pastor – Schleiermacher – Haus zog sich durch die verschiedenen Räume. Im Untergeschoss stärkten sich alle bei Getränken, Obst oder Gemüse und selbstgebackenem Kuchen. Im Obergeschoss wurden Kleine und Große mit einem Spielzimmer, einem Vorleseraum sowie einem Basteltisch überrascht. Bücher und Bastelangebot passten zum Thema „Erntedank“. Viele bunte Smilies wurden ausgeschnitten, bemalt oder beschrieben und auf Spieße geklebt. Diese Stecker des Dankes spielten im abschließenden Gottesdienst eine Rolle.
Leo Löwe, dem Marion Kaeseler ihre Stimme lieh, war nämlich sehr traurig, dass sein bester Freund sich nicht für das tollste Geburtstagsgeschenk bedankt hatte. Im Gespräch mit Hilla Brandwitte entdeckte Leo, dass er für viele Dinge dankbar ist, aber oft vergisst, das DANKE zu sagen. Und „Danke sagen“ kann echt viel Spaß machen, Leo konnte gar nicht mehr aufhören, danke für meinen Freund, danke für die Sonne, danke für meine Eltern, danke für die Gummibärchen, danke für Pommes, danke für Pizza… Kinder und Erwachsene schlossen sich Leos Dank an. . Die Dank – Spieße, in Äpfel von einer Streuobstwiese gesteckt, wurden mit nach Hause genommen.
Die Zeit von 16 bis 17.30 Uhr war schnell verflogen. Beim Verabschieden freuten sich alle schon auf den nächsten Termin der Überraschungskirche am 24. Nov. wieder in Niederau um 16.00 Uhr. Eltern, Großeltern oder Paten / Patinnen, die Lust bekommen haben, mit einem Kind im Alter zwischen 0 – 10 Jahre gemeinsame Zeit zu erleben, sind herzlich willkommen.

Besuch in der Überraschungskirche Siegen

Liselotte Keksberg und Luis begrüßten uns am Freitag, den 3. März in der Überraschungskirche. Die beiden hatten vorher schon mit vielen anderen Kindern gespielt, Waffeln oder Brot gegessen, Saft getrunken. Liselotte hatte Lust Tulpen aus Papier zu basteln und zu malen. Luis raste lieber mit dem Bobbycar durch den Saal.
Nach der Begrüßung und einer ersten Spielzeit im Gemeindezentrum rief Markus alle mit seiner Gitarre in den Nebenraum. Dort sangen wir „Einfach spitze, dass Du da bist“, stampften mit den Füßen, klatschten und tanzten.
Liselotte und Luis fragten sich, was sie tun, wenn irgendetwas so gar nicht klappt und sie die Lust verlieren, so dass sie alles hinwerfen wollen. Die Kinder hatten tolle Tipps für die beiden, z.B. Hilfe holen. Plötzlich kam ein Schiff ins Spiel, in dem drei Große uns eine Geschichte mit Fischern vorspielten. Die Fischer hatten die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen. Da hatten sie keine Lust mehr und fuhren ans Ufer zurück. Doch da war jemand, der sie fragte, was los ist. Als sie ihm ihre Lage erzählt hatten, begeisterte er sie mit ihm nochmals hinauszufahren. Sie erlebten eine große Überraschung. Das Netz war übervoll. Da verriet er ihnen, wer er war:  Jesus.
Wir hatten eine gute Geschichte aus der Bibel erlebt, die Mut macht, es mit Gott immer wieder zu versuchen. Als Gäste der Kleinen und Großen in der Überraschungskirche durften wir Gemeinschaft und Begeisterung miterleben. Die Zeit in der „Kirche“ war kurzweilig, die Kinder bestimmten den Rhythmus und Ablauf mit. Die Atmosphäre war locker, weil es um das gemeinsame Spaß haben von Kindern und Erwachsenen ging. Es musste kein Ziel erreicht werden. Auf unterschiedlichsten Ebenen wurden Beziehungen gelebt – die Kinder verständigten sich untereinander beim Spielen, Kinder und Erwachsene bastelten zusammen, das Vorbereitungsteam brachte die Geschichte mit einfachen Mitteln in den Raum, spielte spontan, so dass wir alle mit im Boot saßen.
Dieses Kirchen-Angebot steckte voller Überraschungen, so dass wir angesteckt sind nach Überraschungen für Familien in St. Lukas zu suchen.

Hilla Brandwitte, Marga Fleischmann, Else Wiesen

 

 

 

Jugendcafé (2)

Bistro/Café von und für Jugendliche zentral in der Innenstadt.

AnsprechpartnerIn: Martina Schütz-Berg

Unterstützende: AM CH-S KS HH UF DB MS ASt EC CC EK AK

Projektidee:
- Treffpunkt für Jugendliche unterschiedlicher Coleur
- Raum zum Aneignen, möglichst in der Innenstadt, zentral
- Bistro / Café

Erster Schritt: Treffen, Absprachen, Raum suchen

Seit dem letzten Treffen der ganzen Zukunftsgruppe im SEptember hat eine Teilgruppe die Ergebnisse der Erarbeitungsphase in eine umfangreiche Projektbeschreibung gefaßt. Derzeit läuft nun die Konsultation aller Beratungs- und Entscheidungsgremien und die Sicherstellung der Finanzierung.

 
Projektworkshop am 04.10.2017
Besuch der Projektgruppe in Bonn

Willkommenskirche (3)

Anlaufstelle für Menschen mit Informations- und Gesprächsbedarf.

AnsprechpartnerIn: RF

Unterstützende: ES KHW UF

Projektidee:
Anlaufstelle in der Annakirche für Menschen schaffen, die einen Informations- und Gesprächsbedarf haben (zuhören, informieren, weiterleiten, da sein)

Erster Schritt:
Erfahrungen in Bonn abfragen (Kath. Citypastoral)
Mitstreiter suchen
Anlaufstelle planen und Gestalten
Mitstreiter 'ausbilden' und schulen

Workshop Willkommenskirche (6.10.2017)
In einem dreistündigen Workshop unter der Leitung von Frau Dorle Schmidt vom Beratungsunternehmen Studio Komplementär aus Köln haben wir uns Anfang Oktober zu einem dreistündigen Workshop im PJH eingefunden. Hier ging es darum, Visionen und Ziele konkret zu formulieren und eine Strategie zu entwerfen, mit welchen Maßnahmen man diesen Zielen näher kommen kann. Als Grundlage konnten hier schon unsere Erfahrungen aus der ersten Phase des Erkundens und Ausprobierens einbeziehen.
Hinter unserem Engagement für die Willkommenskultur in der Annakirche steht die folgende Vision:
Die von uns gestaltete Willkommenskultur soll dazu beitragen, dass Menschen die Aktualität und Relevanz von Glauben und Kirche spüren.
Deshalb wollen wir ...
·       Menschen in der Kirche willkommen heißen. 

·       Menschen informieren, wie man den Kirchenraum nutzen kann.
·       Menschen einladen, etwas Relevantes in der Kirche zu erleben. 

·       Menschen einladen, öfter zu kommen – auch zu (anderen) Veranstaltungen.

Dabei verwies Frau Schmidt mehrmals darauf, Schritt für Schritt vorzugehen und nicht zu versuchen, alle Ideen sofort zu verwirklichen. Gerade zu Anfang – mit einem kleinen Team – brauchen wir Mut zur Lücke. Da wir noch wenig Erfahrung mit der personellen Begleitung der offenen Kirche haben, werden wir uns mit einer Basis-Ausstattung ausrüsten und diese erproben. Im Laufe der Zeit können wir Materialien, Positionen in der Kirche und Zugangswege variieren und auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden bzw. Besucherinnen und Besucher anpassen.
Unsere nächsten konkreten Schritte sollen nun dahin gehen, ein atmosphärisches Willkommen in der Kirche aufzubauen. Dabei unterscheiden wir zwischen schriftlichen Maßnahmen wie Hinweis-Schildern und Maßnahmen, die personelle Begleitung brauchen. Außerdem wollen wir die Gemeinde sensibilisieren, um weitere Mitwirkende zu gewinnen. Für das kommende Jahr wollen wir dann eine fokussierte Aktion unter dem Motto ‚Perspektivwechsel’ entwickeln, für die wir einen Projektförderungsantrag beim Bistum stellen werden. Die bereits bestehenden thematischen und inhaltlichen Ansätze sollen dann mit Unterstützung des Studios Komplementär weiterentwickelt werden.
Die nächsten konkreten Maßnahmen werden beim nächsten Treffen am Mittwoch, dem 11.10.2017 besprochen. Neue Interessen sind herzlich willkommen.
Ria Flatten

22. Juni 2017
Nach einer zweiten Exkursion nach Bonn zum Gästedienst im Bonner Münster·und zum evangelischen Kirchenpavillon hat sich die Idee bestätigt, in unserer Kirche Gastgeber sein zu wollen. Hierzu gehört das 'empathische Auge’ der Engagierten, die Information geben, ein offenes Ohr haben und zu Gesprächen bereit sind. Die Erfahrungen in Bonn bestätigen, dass in diesem Dienst freiwillig Tätige für sich selbst hier eine sehr erfüllte Zeit erfahren.
Als nächstes will die Zukunftsgruppe nun ein Konzept entwickeln, das hilft, die Projektidee in die Tat umzusetzen. Dazu gehören die Entwicklung eines Zeitplans, einer Informations- und Werbekampagne und Überlegungen zur Ausstattung und zu Kleidung/Erkennungszeichen. Die Konzepterstellung soll professionell entwickelt und begleitet werden.

 Willkommen in unserer Kirche
05.Mai 2017

Besuch beim Gästedienst am Bonner Münster

Unsere Projektidee weiterzuentwickeln und dabei die Erfahrungen und Ergebnisse bereits erfolgreich etablierter neuer Projektideen in Kirche einzubeziehen, war der Anlass für unsere erneute Exkursion zum Bonner Münster.

Schon bei unserem ersten Besuch im vergangen Jahr, wo wir im Rahmen unserer Projektidee ‚Kirchencafé’ die umfangreiche Arbeit der Citypastoral am Bonner Münster kennengelernt hatten, war uns das Teilprojekt ‚Gästedienst’ besonders aufgefallen.

Hinter diesem vielleicht etwas altbacken anmutenden Begriff stehen in Bonn aber eine Reihe von ehrenamtlich tätigen Personen. Frauen und Männer, vom Studenten über Berufstätige aus unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen bis zu Ruheständlern engagieren sich dort mit Begeisterung und hoher Identifikation für ihre Aufgabe. „Man experimentiert immer wieder mal mit dem Begriff,“ erklärt uns einer der ehrenamtlich Tätigen, „aber schließlich sehen wir uns als Gastgeber in dieser Kirche. Wir möchten eine angenehme Atmosphäre verbreiten und unseren Besuchern deutlich zu erkennen geben, dass sie willkommen sind. Dafür reicht in den meisten Fällen schon ein kurzer freundlicher Blick.“ Das Grundgerüst der Aufgaben der Gästedienstler ist vorgegeben. Dazu gehören zum einen die Information und zum anderen ein empathischer Umgang mit den Besuchern der Kirche. Die Projektleiterin Frau Bethke erzählt von der Findung potentieller Interessenten. „Die Menschen, die unsere Kirche besuchen, sind total verschieden. Das lasse ich auch für unsere Mitarbeiter zu.“ Wichtig ist ihr, dass ihre Ehrenamtler immer gut informiert sind. Dabei müssen sie aber natürlich längst nicht alle Details selbst im Kopf haben. Unter anderen unterstützt ein laufend aktualisiertes Handbuch, wenn z.B. mal ganz konkrete Einzelinformationen gewünscht sind. Interessenten für den Gästedienst werden geschult und probieren vor allem über Hospitationen aus, ob sie sich für diese Aufgabe geeignet fühlen. Der Bonner Ehrenamtler Peter Lentis ist überzeugt: „Im gegenseitigen Erfahrungsaustausch lernt man am besten.“ Seine Devise lautet: Aus der Praxis für die Praxis. Frau Bethke als Leiterin kümmert sich nicht nur um die Organisation der Dienste und die Begleitung ihrer Ehrenamtler, sondern vernetzt mit allen anderen Bereichen der Citypastoral.

Unsere Frage, was denn Mission und Vision ihres Gästedienstes sei, beantwortet sie sehr überzeugend: „Die Menschen, die diesen Gästedienst versehen, sind das Gesicht unserer Kirche. Sie leisten dort einen eigenverantwortlichen Gottesdienst und stellen fest, dass die investierte Zeit auch eine erfüllte Zeit für sich selbst ist.“

Wir haben von diesem Besuch nicht nur konkrete Informationen und Hilfestellungen mitgenommen, sondern vor allem die Begeisterung für diese Idee. Wir wollen nun gemeinsam überlegen, wie wir diese Projektidee auch hier in der Annakirche umsetzen können, die als offene Kirche im Stadtzentrum von Düren ähnliche Voraussetzungen bietet.

Auch unsere Grundidee ‚Kirchencafé’ verlieren wir dabei nicht aus den Augen. An unseren Besuch im Münster schlossen wir ebenfalls einen erneuten Besuch im Ev. Kirchenpavillon Bonn an. Hier nahmen wir nicht nur eine stärkende Mittagsmahlzeit ein, sondern nahmen auch einiges vom dortigen Jahresmotto ‚Dankbarkeit üben’ für uns mit.

Ria Flatten

 

Gottesdienste zur Zeit (4)

Was Menschen heute bewegt und sein Bezug zur biblischen Botschaft

AnsprechpartnerIn: GS

Unterstützende: IR WR StU MP-S CD HB AA AK AM BH

Projektidee:
offen, zeitbezogen, feste Zeit, angemessener Raum (variabel n. Größe)
Bezug zu biblischer Botschaft, Beteiligungsmöglichkeiten, hör- und singbare Musik

 

 

Neuer Namen des Gottesdienstformates
19.11.2017
Die Projektgruppe hat ein neues Gottesdienstformat entwickelt, das nach verschiedenen Experimenten nun "FeierAbend+ - Durchatmen - Auftanken - Neu denken" heißt.

Das nächstes Treffen der Projektgruppe ist am Samstag 6. Januar 2018 um 12h in St.Marien.

 

Gezeiten - der Andersdienst für Gott und Mensch
(08.10.2017)

Die Idee dieses neuen spirituellen Angebotes für St. Lukas ist es erlebten Alltag mit biblischen Texten in Beziehung zu bringen. Dabei soll den Teilnehmenden Raum gegeben werden sich mit ihren Alltagserfahrungen einzubringen und im Gespräch miteinander die Biblische Botschaft zu erschliessen. Als Zeitpunkt wurde der Freitagabend als Abschluss der Arbeitswoche und Übergang zum Wochenende gewählt.

Um dieses Konzept auszuprobieren, hat die Arbeitsgruppe Ende September eine "Betaversion" von GEZEITEN durchgeführt mit geladenen Gästen. Mit Gegenständen konnten die Teilnehmenden einbringen, was sie gerade beschäftigt und wie sie so in dieser Feier vor Gott stehen. Im Zentrum des Zusammenseins stand das biblische Gleichnis von der Arbeit im Weinberg. Nach dem Bibel-Gespräch war Gelegenheit zu Stille, Nachdenken und Meditation in der halbdunklen Marienkirche. Fürbitten konnten formuliert und in die Runde eingebracht werden. Mit dem Vater unser und einem Segensgebet wurde die Feier abgeschlossen. Anschließend beim gemeinsamen Essen und Trinken waren die Teilnehmenden eingeladen zu einer abschließenden ausführlichen Reflexionsrunde. Sie wurden gefragt, wie sie diesen ersten Versuch erlebt haben und was sie den zukünftigen GEZEITEN verändern würden.

Moderiert werden die GEZEITEN von zwei Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe und bei der Auswahl der Lieder -diesmal begleitet von Wolfgang Rastetter und Rudi Hürtgen- wurde Wert auf Singbarkeit gelegt.

Die Reflexionen werden ins Konzept des zweiten GEZEITEN-Andersdienst am Fr. 1. Dezember 19.30 Uhr einfliessen, der nochmals als Experiment gedacht ist, bevor ab Januar regelmässig einmal im Monat Freitagabends GEZEITEN in der Marienkirche angeboten wird.

Guido Schürenberg

 

Gottesdienst für ALLE (5)

Kirchenraum- und Gottesdienstgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung

AnsprechpartnerIn: Astrid Sistig

Unterstützende: LvA MG PM

Projektidee:
barrierefreier Zugang, leichte Sprache, haptische Elemente

Erster Schritt:
Suchen passende Kirche z.B. St. Antonius / St. Marien

Wir möchten gemeinsame Gottesdienste feiern mit dem Wunsch, dass sich  ALLE angesprochen fühlen - unser Blick richtet sich dabei auch auf Menschen mit Behinderung. Unsere Zukunftsvision:  regelmäßige Gottesdienste mit  Menschen mit Behinderung  feiern - im  barrierefreien Kirchenraum, mit Elementen die den Gottesdienst für Alle erlebbar machen, z.B. fühlbare Symbole,  Gebärdendolmetscher, eine leichte und verständliche Sprache und auch Lieder in Punktschriftdruck.

Am 16.07. wurde in der St. Antoniuskirche der erste "Gottesdienst für alle" gefeiert. In der Messe lag der Schwerpunkt bei sehbehinderten und blinden Menschen. Die Kirchenbesucher erhielten Simulationsbrillen um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, schlecht sehen zu können. Sabine Nikolaus, die von Geburt an blind ist, trug die Lesung und die Fürbitten vor. Die Texte erhielt sie in Punktschriftdruck. Zum Ende des Gottesdienstes wurde vom Blinden und Sehbehinderten Verein Düren auf verschiedene Lebensumstände sehbehinderter und blinder Menschen berichtet. Die Resonanz bei den Gottesdienstbesuchern war sehr positiv. Große Bewunderung galt Frau Nikolaus, wie fließend sie die Texte anhand der Punktschrift vortrug.

Den nächsten Gottesdienst für ALLE feiern wir am 1.10.17, um 11.15 Uhr in der Antoniuskirche, Grüngürtel.

Die inhaltliche Vorbereitung ist 11.09.2017, um 10.00 Uhr im Büro der Blindenseelsorge an der Antoniuskirche, Grüngürtel 41 statt.

Für die Projektgruppe: Astrid Sistig

 

 

 

Oasentag (6)

Spirituelle Auszeit, die anregt Menschen mit ähnlichen Sehsüchten zu finden

AnsprechpartnerIn: JK

Unterstützende: AK JM

Projektidee:
Organisation eines Tages als Auszeit für den Alltag um Menschen für Spiritualität zu interessieren mit einem Oberthema (zu definieren), an inspiriert, Gesang, meditativen Elementen, persönlichem Austausch, Gebet. Evtl. auch um Interessenten für eine Gruppe zu finden.

Erster Schritt:
auf 'worship-Krypta-Feier' vorstellen
Thema suchen, Brainstoring, auch über Mailverteiler weitere Ideen erfragen

 

Singen und Beten für alle / Worship (7)

In modernen Liedern Gott gemeinsam preisen und anbeten

AnsprechpartnerIn: JH und AH

Unterstützende: MSt AA JN AK JM

Projektidee:
singen, (beten) Stille, meditativ, Ruhe, persönliches Leiten, frei, offen, spontan

Zukunftsprojekt 'LOBPREIS-SINGEN'
„gemeinsames Singen und Beten...“
05.10.2017

Was ist eigentlich dieses „LOBPREIS-SINGEN“, was wird da gemacht? Der Untertitel beschreibt es schon ganz gut: es geht um Gemeinschaft, um singen und beten.... Konkret: Es werden Lieder gesungen aus Gotteslob und aus Lobpreis-Liederbüchern in deutscher Sprache.
Als Zukunftsgruppe haben wir uns gefunden und entschlossen, Lieder aus dem Gotteslob mit den noch neueren uns unbekannteren Liedern zu mixen, zu kombinieren und auf diese Weise die Gläubigen und uns selber da abzuholen wo wie stehen, uns auf diese Weise nicht mit ausschließlich unbekannten Liedern zu überfordern. Außerdem erscheint uns das neue Gotteslob voll von wunderbaren Liedern, die ohnehin aus dem Lobpreis Bereich stammen und die unbedingt gesungen werden wollen. Wir singen Lieder, die uns gefallen, uns ansprechen, Freude bereiten, oder halt unsere Stimmung widerspiegeln. Sei es lobpreisend, dankend oder bittend....
Unser Lobpreis-Singen dauert eine knappe Stunde. In dieser Stunde wird nicht nur gesungen sondern es gibt auch immer einen Teil, in dem wir Bitten, Lob und Dank frei äußern in Abwechslung mit einem gesungenen Liedruf. Unser Singen ist spiritueller Natur, soll die Freude des gesungenen und gesprochenen Gebetes förden, das Gemeinschaftsgefühl festigen. So entsteht mitunter auch ein Gefühl der Geborgenheit in einer Gruppe gleichgesinnter Menschen, die das Bedürfnis verspüren gemeinsam zu singen und zu beten. Dabei ist es natürlich freigestellt, ob man seine Bitten, Klagen, Wünsche, seinen Dank, laut aussprechen möchte oder nur im Herzen mit bringt. Ich denke für Gott macht das keinen Unterschied.
Mir selber kommt es jedes Mal fast wieder wie ein kleines Wunder vor, wie intensiv sich dieses gemeinsame Singen und Beten anfühlt und wie groß die Verbundenheit der Menschen ist, die da sind und mitmachen. Es macht so viel Freude und strahlt in den Alltag hinein.
Vielleicht mögen Sie es ausprobieren, ob es auch etwas für Sie ist. Wir treffen uns einmal im Monat, normalerweise am 4. Dienstag im Monat um 19 Uhr in der Pilgerhalle St. Anna.
Jutta Hoffmann

Zur Person: Mein Name ist Jutta Hoffmann, ich habe Religion und Religionspädagogik sowie Musik studiert. Das Lobpreis-Singen vereint meine musischen wie religiösen und auch spirituellen Bedürfnisse und auch Fähigkeiten. Sie verstehe ich als Gabe Gottes, mit der ich mich in die Gemeinschaft der Gemeinde St. Lukas einbringen möchte.

 

'Autobahnkapelle' Uehledömchen (8)

Altehrwürdige Kapelle an der B264 / B56n als offener Ort der Verkündigung

AnsprechpartnerIn: EJSt und KHW

Unterstützende:
Förderverein Uehledömchen
LvA

Projektidee:
offene Kirche mit evtl. Gesprächsangebot, Klagemauer, alternative Gottesdienste, Musik und Diskussion, … als Ort der 'Verkündigung'

Das Ühledömchen soll zunächst als Ort der Ruhe und Besinnung beworben und dazu ganztägig geöffnet werden. Es werden Möglichkeiten geprüft, wie vorbeifahrende Autofahrer auf diese Angebot aufmerksam gemacht werden können.

 

Multimedia-Infotafel (9)

Die Zukunftsgruppe Multimedia-Infotafel verfolgt das Ziel eines 'modernen Schaukastens' in Form einer interaktiven Medienwand, wie es sie schon vor einigen zentralen Kirchen zu finden sind. Sie möchte damit Passanten der Innenstand ansprechen und einladen auf kirchlich-geistliche Entdeckungsreise zu gehen.
Gerne können noch Interessierte die bisher kleine Gruppe verstärken und ihre Talente einbringen. Nach einer Exkursion zur Pfarre St. Jakob in Aachen geplant, wo bereits ein ähnliches Projekt umgesetzt wurde, wird derzeit die konkreten Umsetzung der Idee geplant.

 

Projekte des Neues-wagen-Prozesses nutzerorientiert geschult

CANVAS-Workshop zur Unterstützung der Projektgruppen fand positives Echo

Ende April trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zukunftsprojekten zur ersten Reflektion der eigenen Planungen. Hierzu boten die kirchlichen Organisationsberater Jürgen Maubach und Harald Hüller das CANVAS-Konzept als Hilfe an. Dem gewohnten Blick auf die Projektidee und die eigenen Fantasien zur Erwartung der Menschen stellt CANVAS die konsequente Ausrichtung des Vorhabens an den Nutzerinnen und Nutzern gegenüber. Deren Erwartungen und Bedürfnissen entsprechend wird ein Nutzen-Versprechen der Projekte entwickelt. Auch Werbung und Kommunikation werden auf ihren unmittelbaren Bezug zu den Nutzern hin beleuchtet. So führt CANVAS die Engagierten zu den Schlüsselaktivitäten, die bei der Projektentwicklung für ein Gelingen sinnvoll und notwendig sind.

Die am Workshop beteiligten Vertreterinnen und Vertreter aus sieben unserer Zukunftsprojekte empfanden die an dem Abend erlernte Orientierung an den Nutzerinnen und Nutzern als sehr hilfreich und wollen nun zunächst noch einmal zusammen mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Nutzerfokussierung der eigenen Projekte überprüfen, bevor es dann folgend mit Beta-Versionen der einzelnen Projektideen einen Realitätscheck geben kann.

Weiter Informationen zu CANVAS finden sich hier.

Wolfgang Weiser, Pastoralreferent

Spirituelle Angebote heute

DEZ

12

07:30

Hl. Messe

Karmel

07:55

Schulwortgottesdienst der Paul-Gerhardt-Schule

St. Bonifatius

09:00

Hl. Messe

St. Anna

10:00

Schulgottesdienst der Pesch-Grundschule

St. Marien

17:30

Hl. Messe in der Klosterkapelle

St. Peter Julian

18:00

Adventsfenster

Kontemplationsraum im PSH

18:00

Adventfenster am Pastor Schleiermacher Haus

Gemeindebüro St. Cyriakus

18:30

Hl. Messe

Krankenhaus Lendersdorf

18:30

Hl. Messe

St. Antonius

Veranstaltungen in St. Lukas

Dez

20

18:00

LUKAS MITTEndrin

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz 9

Jan

6

12:00

Zukunftsprojekt "Gottesdienste zur Zeit"

Marienkirche - Hoeschplatz