Wahl zum GdG-Rat 2017


 

Wahl zum GdG-Rat der Pfarre St. Lukas am 11./12.11.2017

HINWEIS: Alle hier eingestellten Informationen zur GdG-Rats-Wahl haben rein informativen Charakter, rechtlich bindend sind die vorgeschriebenen Aushänge in / an den Kirchen.

Das Formular zur Beantragung der Briefwahlunterlagen auf dem Postweg findet sich hier.
Die Briefwahlunterlagen können auch online beantragt werden.
Die Vorstellung der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten findet sich hier.

 

Was wird gewählt ?

Gewählt wird das pastorale Beratungsgremium der Pfarre St. Lukas. Der GdG-Rat bestimmt zusammen mit dem hauptamtlichen Pastoralteam die seelsorglichen Schwerpunkte und Entwicklungen unserer Pfarre.

Nachdem bei der letzten Wahl noch einzelnen pastoralen Sachbereichen jeweils eigene Wahllisten zugeordnet waren, werden diese nun stark zusammengefasst und es entsteht so Platz für eine eigene Wahlliste 'Zukunft gestalten'. Für Menschen, die sich der neuen Kirchenentwicklung widmen, sind im neuen GdG-Rat so nun 6 Sitze reserviert. Alle klassischen pastoralen Sachbereiche teilen sich - orientiert an den vier Grundfunktionen kirchlichen Wirkens (Verkündigung, Gottesdienst, Caritas und Gemeinschaft) – 12 Sitze. Weitere 3 Sitze im neu zu wählenden pastoralen Leitungsgremium sind der sechsten Wahlliste 'Junge Kirche' vorbehalten.

Insgesamt sind also bis zu 21 Personen zu wählen. Darüber hinaus wird es noch bis zu 8 berufene und 4 geborene Mitglieder geben. Der GdG-Rat hat eine Amtszeit von 4 Jahren.

 

●Wahlliste 1: "Zukunft gestalten" (6 Sitze)
z.B. Zukunftsprojekte wie z.B. Willkommenskirche, Ü-Kirche, Jugendcafé, neue Bewegungen wie z.B. LukasMITTEndrin, neue Gottesdienstexperimente, FreshX-Gemeinden, Kultur und Kirche, ….
●Wahlliste 2: "Junge Kirche" (3 Sitze)
z.B. Kirche der Jugend, Schulpastoral, MinistrantInnen, Offene Jugendarbeit, …
●Wahlliste 3: "Glauben (mit)teilen"(3 Sitze)
z.B. Katechese (Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehevorbereitung), Glaubensseminar, Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Politik …
●Wahlliste 4: "Gottesdienst feiern"(3 Sitze)
z.B. Liturgie, Spiritualität, Sakramente, Kirchenmusik, Wallfahrten, Wortgottesfeiern, …
●Wahlliste 5: "Menschen dienen"(3 Sitze)
z.B. Kranke, Trauernde, Caritas, Eine-Welt, …
●Wahlliste 6: "Gemeinschaft leben"(3 Sitze)
z.B. Kinder, Familien, Erwachsene, Senioren, Gemeindefeste, …

 

Auf der Ebene der Einzel-Gemeinden finden keine Wahlen statt. In den Gemeindeausschüssen finden sich interessierte Menschen frei zusammen.
Bei der letzten Wahl zum GdG-Rat waren allen Territorialgemeinden noch durch entsprechende Wahlbereiche mit einer/m Delegierten je Gemeinde vertreten. Dies gibt es nun nicht mehr. Jede Gemeinde bestimmt selber, ob sie im GdG-Rat vertreten sein will. Wenn eine Gemeinde nach der Wahl nicht schon durch eine gewählte Person im GdG-Rat vertreten ist, kann der Gemeindeausschuss dem GdG-Rat eine Person zur Berufung vorschlagen. Gedacht ist hierbei vor allem auch an Gemeinden, die sich nicht an einem Territorium orientieren.

 

Wer kann sich wählen lassen?

Wählbar sind Katholikinnen und Katholiken, die 16 Jahre alt sind und in der Pfarre St. Lukas wohnen oder am Leben einer ihrer Gemeinden teilnehmen.

 

Wer darf wählen?

Berechtigt zur Wahl des GdG-Rates sind alle Katholiken, die mindestens 14 Jahre alt sind und im Gebiet der Kirchengemeinde St. Lukas wohnen oder sich der Pfarre zugehörig fühlen. Wer an der Wahl in St. Lukas teilnimmt, darf in keiner anderen Gemeinschaft von Gemeinden bzw. Pfarre mehr wählen.

 

Wie wird gewählt?

Es gibt bei der Wahl keine Unterscheidung der KandidatInnen nach ihrer Herkunftsgemeinde. Ebenso wird in allen Wahllokalen aus der Gesamtliste aller KandidatInnen gewählt. Alle WählerInnen können insgesamt bis zu 21 Personen auf dem Stimmzettel ankreuzen. Die KandidatInnenliste ist nach inhaltlichen Wahllisten gegliedert. Von der Wahlliste 'Zukunft gestalten' sind die sechs Personen mit den meisten Stimmen gewählt, von den anderen Wahllisten sind jeweils die drei Personen mit den meisten Stimmen gewählt. Die bis zu 21 Stimmen können frei auf alle Wahllisten verteilt werden.

Gewählt wird nach dem sog. Filialwahlverfahren. Dies ermöglicht die gleichzeitige Öffnung mehrerer Wahllokale. Hierbei wird der Stimmzettel - ähnlich wie bei der Briefwahl - in einen Stimmumschlag gesteckt, der wiederum in einen mit Namen und Anschrift versehenen Filial-Wahlumschlag kommt. Der Abgleich mit dem Wählerverzeichnis geschieht vor Beginn der Stimmauszählung. Beim Wahlgang selbst wird es keine Überprüfung mit dem Wählerverzeichnis geben.

Bitte weisen Sie beim Wahlgang Ihre Identität und die aktuelle Wohnadresse mit einem Ausweis nach, damit der Wahlbrief korrekt beschriftet werden kann!!

 

Wo und wann wird gewählt?

In jeder Gemeinde gibt es am 11./12. November Wahllokale, die zu folgenden Zeiten geöffnet sind:

am Samstag, 11. November 2017
16.30-18.00 Uhr                   in der Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus,
16.30-18.00 Uhr                   im Bonifatius-Begegnungs-Haus,
18.00-19.30 Uhr                   in der Kirche St. Josef

und am Sonntag, 12. November 2017
09.15-10.45 Uhr                   in der Kirche St. Josef,
09.30-11.00 Uhr                   in der Kirche St. Anna
10.30-12.00 Uhr                   in der Kirche St. Marien,
10.45-12.15 Uhr                   in der Kirche St. Antonius,
11.00-12.30 Uhr                   in der Kirche St. Anna,
17.30-19.00 Uhr                   in der Kirche St. Anna

Die öffentliche Auszählung der Stimmen ist am Montag, 13. November ab 19.30 Uhr im Papst-Johannes-Haus, Annaplatz.

Briefwahl ist auf Antrag möglich. Hinweise hierzu finden sich hier.

Die Selbstvorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten finden sich hier.

Das Ergebnis der Wahl findet sich hier.

 

Briefwahlverfahren

Briefwahl ist allen möglich, die an den Wahltagen nicht persönlich in eines der Wahllokale kommen können. Mit nachfolgendem Antrag beantragen Sie bitte die Zusendung der Briefwahlunterlagen. Dieser muss
bis spätestens Mittwoch, 08. November
beim Wahlvorstand (Pfarrbüro St. Lukas, Annaplatz 8, 52349 Düren) eingehen.
Bitte verwenden Sie für jede/n Wähler/in ein eigenes Antragsformular!
Die Rücksendung der ausgefüllten Briefwahlunterlagen erfolgt ebenfalls an das Pfarrbüro St. Lukas. Bitte sorgen Sie dafür, dass alles rechtzeitig
am 12. November 2017 um spätestens 19.00 Uhr dort ist!

Bei Fragen zur Briefwahl können Sie sich wenden an
W. Weiser, Pastoralreferent, Tel. 02421 / 491049

Das Formular zur Beantragung der Briefwahlunterlagen findet sich hier.
Die Briefwahlunterlagen können auch online beantragt werden.

Satzung und Wahlordnung für den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden

 

JETZT STAUBT'S – Neue Kirchenentwicklung findet Platz

GdG-Rat legt Grundlinien zur Wahl des Nachfolgerates am 11./12. November fest

Auf seiner letzten Sitzung hat der GdG-Rat als pastorales Leitungsgremium unserer Pfarre beschlossen, dem Innovationsprozess mit seinen Zukunftsprojekten wie auch der grundsätzlichen Neuausrichtung unseres kirchlichen Lebens mehr Raum zu geben und setzt mit der Sitzverteilung ein politisches Signal. Nach dem Start im April vergangenen Jahres und dem zweiten Zukunftsforum im Januar 2017 haben sich in St. Lukas viele Kirchenaufbrüche ergeben und unterschiedliche Projekte sind mit neuen Ideen unterwegs. Sie experimentieren z.B. mit frischen Formen von Gottesdiensten oder wollen Menschen auf eine neue Art anzusprechen. Auch in Bezug auf die Gemeindeleitung werden in unserer Pfarre inzwischen neue Wege beschritten: Christinnen und Christen übernehmen vermehrt eigenständig Verantwortung für die Lebendigkeit ihrer Gemeinde und treten in Leitungsfunktionen ein.

Neue Kirchenentwicklungen bekommen extra Platz
Diesen Entwicklungen will der GdG-Rat Rechnung tragen und hat nach einer gründlichen Reflektion seiner Arbeit auf einem Klausurtag nun Entscheidungen zum Wahlmodus getroffen. Nachdem bei der letzten Wahl noch einzelnen pastoralen Sachbereichen jeweils eigene Wahllisten zugeordnet waren, werden diese nun stark zusammengefasst und es entsteht so Platz für eine eigene Wahlliste 'Zukunft gestalten'. Für Menschen, die sich der neuen Kirchenentwicklung widmen, sind im neuen GdG-Rat so nun 6 Sitze reserviert. Alle klassischen pastoralen Sachbereiche teilen sich - orientiert an den vier Grundfunktionen kirchlichen Wirkens (Verkündigung, Gottesdienst, Caritas und Gemeinschaft) – 12 Sitze. Weitere 3 Sitze im neu zu wählenden pastoralen Leitungsgremium sind der sechsten Wahlliste 'Junge Kirche' vorbehalten.

●Wahlliste 1: "Zukunft gestalten" (6 Sitze)
z.B. Zukunftsprojekte wie z.B. Willkommenskirche, Ü-Kirche, Jugendcafé, neue Bewegungen wie z.B. LukasMITTEndrin, neue Gottesdienstexperimente, FreshX-Gemeinden, Kultur und Kirche, ….
●Wahlliste 2: "Junge Kirche" (3 Sitze)
z.B. Kirche der Jugend, Schulpastoral, MinistrantInnen, Offene Jugendarbeit, …
●Wahlliste 3: "Glauben (mit)teilen"(3 Sitze)
z.B. Katechese (Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehevorbereitung), Glaubensseminar, Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Politik …
●Wahlliste 4: "Gottesdienst feiern"(3 Sitze)
z.B. Liturgie, Spiritualität, Sakramente, Kirchenmusik, Wallfahrten, Wortgottesfeiern, …
●Wahlliste 5: "Menschen dienen"(3 Sitze)
z.B. Kranke, Trauernde, Caritas, Eine-Welt, …
●Wahlliste 6: "Gemeinschaft leben"(3 Sitze)
z.B. Kinder, Familien, Erwachsene, Senioren, Gemeindefeste, …

Subsidiarität als Grundprinzip
Zugleich hat der GdG-Rat sein Verhältnis zu den Gemeinden neu beschrieben und seinem Nachfolgegremium empfohlen, den Gemeinden mehr Eigenständigkeit zu geben. Zwar bilden alle Gemeinden weiterhin unter der Leitung des Kirchenvorstandes, des GdG-Rates und des Pastoralteams eine Pfarre, trotzdem aber soll die Gestaltung des je eigenen pastoralen Lebens wieder mehr in die Verantwortung der Einzelgemeinden gelegt werden. Weihbischof Karl Borsch hat bei seiner Visitation im Mai die Bedeutung des gemeindlichen Lebens im Nahraum hervorgehoben und hier zur Entwicklung neuer Gemeindeformen ermutigt. Nach den gelungenen Bestrebungen der letzten Jahre, die neue Pfarridentität St. Lukas zu entwickeln, beabsichtigt der GdG-Rat nun eine Stärkung der Einzelgemeinden. Wie sich dies konkret in der Zusammenarbeit zwischen GdG-Rat und Gemeindeausschüssen niederschlagen wird, muss sich noch zeigen.

Die ehemaligen Pfarren machen im GdG-Rat Platz für neue Gemeindeformen
Gleichzeitig aber wird es bei der Wahl im November keine eigenen Wahllisten mehr für die sechs Gemeinden der ehemaligen Altpfarren geben. Grund hierfür ist eine sich verändernde Sicht auf das, was 'Gemeinde' ist. Schon jetzt kennt die Pfarre neben den eher klassisch gebietsbezogenen Gemeinden viele fremd- bzw. muttersprachliche Gemeinschaften und auch Gemeinden, die sich vor allem um bestimmte Geistliche herum sammeln. Vermutlich wird es in den nächsten Jahren auch vermehrt dazu kommen, dass sich Christinnen und Christen ähnlicher Glaubensauffassung oder mit gemeinsamem Verständnis ihres Glaubenslebens zu eigenen Gemeinden zusammenfinden. Als Konsequenz aus dieser sich abzeichnenden Perspektive empfiehlt der alte GdG-Rat seinem Nachfolgegremium aus allen – alten wie neuen - Gemeinden Vertreterinnen / Vertreter zu berufen, wenn diese Gemeinden im Rat vertreten sein wollen.

Jetzt staubt's – Kirche am Ort ist im Umbruch
Etwas gewagt klingt das gemeinsame Motto, mit dem die nordrhein-westfälischen Bistümer die Wahl zu den Pastoralgremien überschrieben haben. Die Plakate zeigen unterschiedliches Handwerkszeug wie einen Handfeger, Arbeitshandschuhe, Hammer und Meißel oder einen Staubsauger. Sie weisen so eindringlich auf die große Veränderungssituation hin, in der wir als Kirche vor Ort stehen. Dieser Herausforderung stellt sich die Pfarre St. Lukas mit ihrem Zukunftsprozess und den vielen Versuchen, Kirche neu zu gestalten. Mit den Entscheidungen zur Zusammensetzung des zukünftigen GdG-Rates will das bisherige pastorale Leitungsgremium ein Zeichen setzen für eine mutige Öffnung und die Bereitschaft für neue Impulse.

In den kommenden Wochen startet die Werbung um Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen GdG-Rat. Wer sich für die Gestaltung des kirchlichen Aufbruchs einsetzen will, ist herzlich zur Kandidatur eingeladen! Wenn Sie von jemandem wissen, der/dem sie hier Tatkraft zutrauen, sprechen Sie sie/ihn direkt oder uns an! Bitte unterstützen Sie den Wahlausschuss – für eine zukunftsfähige Kirche!

Wolfgang Weiser, Pastoralreferent

Spirituelle Angebote heute

OKT

17

07:30

Hl. Messe

Karmel

07:55

Schulwortgottesdienst der Paul-Gerhardt-Schule

St. Bonifatius

09:00

Hl. Messe

St. Anna

10:00

Schulgottesdienst der Pesch-Grundschule

St. Marien

10:00

Trauerfeier und Beisetzung Karl-Heinz Lünser, 65 Jahre

Friedhof Düren Ost

17:30

Hl. Messe in der Klosterkapelle

St. Peter Julian

18:00

Rosenkranzandacht

St. Antonius

18:30

Hl. Messe vor dem Gnadenbild der Trösterin der Betrübten

St. Josef

18:30

Wortgottesfeier

St. Antonius

Veranstaltungen in St. Lukas

Okt

17

19:30

Gemeindeausschuss St. Josef

Paul-Kuth-Begegnungsstätte, Piusstr. 40

Okt

18

18:00

LUKAS MITTEndrin

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz 9

Okt

19

Okt

23

Okt

24

Nov

4

18:00

LUKAS MITTEndrin

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz 9

Nov

7

Nov

15

18:00

LUKAS MITTEndrin

Papst-Johannes-Haus, Annaplatz 9