Präsentationen der Exkursionen

Beim zweiten Zukunftsforum am 27./28.1.2017 haben folgende 12 Exkursionsgruppen ihre Erfahrungen vorgestellt. Evtl. Links führen zu den entsprechenden PowerPointPräsentationen.

Humor in Kirche (2)

Inklusive Kirche (15)

Multikulturelle Kirche / Familienkirche (11)

Wortgottesdienste (5)

Neue Gottesdienstformen (3)

Gott im persönlichen Alltag (14)

'Lukas MITTEndrin' / Erwachsene mittleren Alters (7)

Kirchencafé (1a)

'Jumpers' / Kirchliche offene Jugendarbeit (4)

Junge Generation (9a)

Worship (9b)

Community organizing (1b)

Handreichung für die Expeditionen

Hier finden sich die Handreichung für die Expeditionsgruppen und die Tipps für die Exkursionen.

Hier findet sich die Handreichung zur Präsentation der Expeditionsgruppen beim zweiten Zukunftsforum.

Neue Expeditionsgruppe "Inklusive Kirche" (15)

Die neugegründete Expeditionsgruppe „Inklusive Kirche“ traf sich Ende Oktober. In Düren leben viele sehbehinderte und blinde Menschen und so ist Inklusion (Teilhabe für Alle) auch in der Kirche ein Thema?! Zu unserem ersten Treffen kam die Mutter eines blinden Mädchens. Zudem hatte eine blinde Frau im Vorfeld des ersten Treffens ganz konkrete Wünsche bzgl. Inklusion im Gottesdienst geäußert. Internetrecherchen und Gespräche mit SeelsorgerInnen in der Behindertenseelsorge, auch in den Nachbarbistümern, machten schnell klar - eine Expedition kommt für uns nicht in Frage. In Köln gibt es zwar eine inklusive Kirchengemeinde für Menschen mit Hörschädigung, ansonsten sind inklusive Gottesdienste aber eher (noch?!) eine Ausnahme  in der Angebotspalette der verschiedenen gottesdienstlichen Feiern. Im Austausch mit der Blindenseelsorgerin im Bistum Münster erfuhren wir von regelmäßig stattfinden Gottesdiensten mit und für blinde und sehbehinderte Menschen, allerdings schien uns eine Fahrt nach Münster zu aufwändig und zu weit.

Bei unserem Treffen haben wir uns ausführlich über die Wünsche und Anregungen, welche die blinde Frau im Vorfeld schriftlich festgehalten hatte, ausgetauscht. Dabei wurde schnell deutlich, dass manche Dinge ganz leicht und gut in die Praxis umgesetzt werden könnten.

Grundsätzlich ist es für Sehbehinderte und Blinde schwierig, sich in den unterschiedlich gestalteten Gottesdiensträumen ohne Begleitung zurecht zu finden, vor allem beim Empfang der Kommunion. Sie brauchen im wahrsten Sinne des Wortes jemanden, der sie „an die Hand“ nimmt. Auch sind die GottesdienstbesucherInnen darauf angewiesen, dass Veränderungen im Ablauf erklärt werden. Wichtig sind alle akustischen Elemente, zum Beispiel das Klingen zur Wandlung. Blinde und sehbehinderte Menschen singen in der Regel auch gerne mit, allerdings ist das Gotteslob in Punktschrift, der sog. Stammteil umfasst 13 Bände, nicht geeignet für die Mitnahme in den Gottesdienst. Viele blinde Menschen singen bekannte Kirchenlieder auswendig. Dabei wäre eine Ansage der Lieder sehr hilfreich, nicht nur die entsprechende Nummer im Gotteslob, sondern auch der Titel des Liedes und welche Strophen gesungen werden. Das sind nur einige Möglichkeiten blinden und sehbehinderten Menschen eine aktive Teilhabe am Gottesdienst zu ermöglichen, so dass wirklich alle zusammen feiern können. Unser Ziel sind regelmäßige Gottesdienste, die die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen aufnehmen.

Astrid Sistig

Neue Expeditionsgruppe "Gott im persönlichen Alltag" (14)

Anstelle einer Exkursion hatte die Expeditionsgruppe 'Gott im persönlichen Alltag' am 2. November Herrn Harald Klein von der Katholischen Hochschule Köln als Gast nach Düren eingeladen. Ein erstes Treffen der Gruppe hatte die Frage nach den unterschiedlichen Formen von Spiritualität ergeben. In seinem Statement sprach sich Harald Klein dafür aus, die Vielfalt von Spiritualität zu entdecken, daraus für sich auszuwählen und diese zu üben. Hierbei zeigte er die beiden Grundspannungen auf, in der sich die je eigene Sehnsucht nach Spiritualität einordnen lassen: Nähe und Distanz sowie Dauer und Wandel. Im Gespräch mit den Gruppenmitgliedern wurde dann deutlich, dass - je nach persönlicher Zuordnung - sich die Erwartungen an gemeinsames spirituelles Tun unterschiedlich stark ergänzen. Zum Beispiel wird die Frage, wer Christus für mich ist, wie ich bete oder welches Kirchenbild ich habe, je nach Persönlichkeit anders beantwortet. Trotz der Möglichkeit der gegenseitigen Anregung und Inspiration durch die unterschiedlichen Spiritualitätstypen wird man sich daher eher im Kreis ähnlich empfindender Menschen wirklich wohl fühlen können. Harald Klein unterstützte das Bestreben der Gruppe, Menschen bei der Suche nach Erfüllung ihrer spirituellen Sehnsüchte zu unterstützen.
Ein weiteres Treffen der Expeditionsgruppe zur Vorbereitung auf das zweite Zukunftsforum ist geplant für Donnerstag, 8. Dezember um 19 Uhr im Papst-Johannes-Haus. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

Kirchencafé (1a)

Ziele: Johanniskirche Düsseldorf, Raumschiff Ruhr Essen raumschiff.ruhr, Kirchenpavillion Bonn www.kirchenpavillon.de, Cafe ‚Hannes‘ Mönchengladbach, Café Goldmund, Domforum Köln o.ä., Antoniter Citykirche, Café im Foyer, Johanneskirche Düsseldorf

Leiterin: RF

Teilnehmende: CR, RM, RM, ML, IH, JC, AE, SJ, MP

Gäste: ES, RG

Begleitung der Gruppe: SU

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Was ist notwendig, um so etwas erfolgreich anzubieten? Lage, Öffnungszeiten, Preise, personelle und inhaltliche Ausstattung. Was unterscheidet das Angebot von einem 'normalen' Café'?

 

 

Begegnungsstätte Kirchencafé
Neues wagen - Expedition nach Düsseldorf

Ausgehend von der ersten Idee, der Schaffung einer Begegnungsstätte z.B. in Form eines Kirchencafés, hat die Expeditionsgruppe zunächst im Internet recherchiert und eine Fülle von Einrichtungen gefunden, die diese Projektidee bereits erfolgreich etabliert haben. Unter dem Begriff 'Citypastoral' bzw. 'Citykirche' sammeln sich die Angebote für diejenigen Menschen, die über Gemeinden und andere kirchliche Angebote nicht oder nicht mehr erreicht werden, auf kreative Weise anzusprechen wollen. So berichtet die Gruppe von ihrer ersten Exkursion:
Als erstes Exkursionsziel haben wir uns für den Besuch der Johanniskirche und des Maxhauses in Düsseldorf entschieden. Durch die räumliche Nähe konnten wir beide Einrichtungen hintereinander an einem Tag besuchen. Wir hatten uns mit einigen Fragen auf unseren Besuch vorbereitet, aber der Diakoniepfarrer der Ev. Johanniskirche, Hans Frantzmann, empfahl uns zunächst: „Kommen Sie, gucken und staunen Sie!“ Diese Empfehlung zu beherzigen, bewährte sich. Wir konnten jeweils die überaus vielfältigen Eindrücke der architektonischen Ästhetik und die Atmosphäre in den verschiedenen Räumlichkeiten individuell auf uns wirken lassen. In unseren späteren Reflexionen konnten wir darüber hinaus festhalten, was uns besonders angesprochen hat, was uns weniger gefallen hat und was wir für wichtig erachteten, um es für unseren Innovationsprozess festzuhalten. In beiden Fällen wurde unsere Gruppe sehr herzlich empfangen und wir erhielten in jeweils rund 90 minütigen Gesprächen umfangreiche Informationen zu den beiden Einrichtungen und ihren dahinter stehenden Konzeptionen. Auch wenn die Ausrichtung der beiden besichtigten Einrichtungen sehr unterschiedlich ist, gab es eine Reihe von Merkmalen, die in beiden Fällen klar erkennbar waren und sich aus dem Selbstverständnis der jeweiligen Einrichtung ergibt: Orientierung an der speziellen Zielgruppe, Ausrichtung an den speziellen Bedürfnissen der Menschen (Sinnsuche, Beachtung, Lebensfragen u.ä.) und die Ansprache der Menschen mit Aktionen vor der Kirchentüre, dort wo die Menschen sind.

Eine weitere Expedition führte die Gruppe am 7.10. nach Bonn zum Evangelischen Kirchenpavillon und zur Citypastoral am Bonner Münster.

www.citypastoral-bonn.de/index.html
www.kirchenpavillon.de

 

 

Community organizing (1b)

Titel: Community organizing (1b)

Ziele:

Leiter: RM

Teilnehmende: TS, RM, RF, ML, MS, JS, MLW

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:

Mit dem Titel der Expeditionsgruppe 'Community organizing' ist beispielhaft eine mögliche Methode beschrieben, die auf eine beteiligungsorientierte Aktivierung der Menschen zielt. Im Kern geht es der Gruppe um die Frage, wie die Sehnsüchte und Bedürfnisse der Menschen besser wahrgenommen und sie zugleich zu entsprechendem Handeln mobilisiert werden können.

Humor in der Kirche (2)

Ziele: Kirchenkabarett 'Kirchturmspitzen'

Leiter: KHW

Teilnehmende: MT, MS, SH, PS

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Eine Expedition fand nach Altenberg zu dem aus dem Kölner Karneval bekannte Diakon Willibert Pauels statt (s.u.). Eine weitere Expedition führte nach Aachen, wo im Rahmen der Aachener Nacht der offenen Kirchen das Kirchenkabarett "Kirchturmspitzen" in der Annakirche in Aachen auftrat.
Weitere Denkansetze sind die evtl. Einrichtung einer Rubrik 'Humor' im Pfarrbrief und die Prüfung, ob 'Improvisationstheater' im kirchlichen Kontext möglich ist.

Humor in der Kirche
Neues wagen - Gruppe besuchte Fachmann Diakon Willbert Pauels
Wer kann uns kompetent etwas zum Thema "Humor in der Kirche sagen?" fragte sich die Exkursionsgruppe des Innovationsprozesses und kam unter anderem auf die Idee zu einem Treffen mit Willibert Pauels, manchem eher bekannt als "Ne bergische Jung" aus dem Kölner Karneval. So reiste die Gruppe am 25.09.2016 zum Altenberger Dom. Dort predigte Diakon Pauels in der Messfeier und ein gemeinsames Mittagessen bot anschließendes den Rahmen für ein sehr offenes Gespräch.
Dass Herr Pauels Humor – auch in der Kirche - sehr befürwortet, wird niemanden wirklich verwundern, dennoch wurden Grenzen deutlich. Auch wenn Humor in der Kirche - beispielsweise in der Predigt in Form von gut erzählten Anekdoten - durchaus seinen Platz haben darf, sollte sein Einsatz wohl dosiert sein, damit die Liturgie und damit Aussage und Wirkung des Gottesdienstes nicht verwässern. Auch Mundart sollte sich nicht auf die zentralen Teile des Gottesdienstes (Wandlung, Vater unser ...) ausdehnen und nach der Auffassung von Pauels ausschließlich auf die Karnevalszeit beschränken.
Um Glauben mit Humor zu verbinden schlägt Diakon Pauels ergänzend neue Wege vor: beispielsweise können humorvolle (vielleicht prominente) Menschen eingeladen werden, im Gottesdienst in der ihr eigenen Art von ihrem Glauben zu erzählen also ein Glaubenszeugnis abzulegen. Außerhalb von Gottesdiensten sind Humor und der komödiantische Umgang mit Glaubensthemen durchaus denkbar z.B. im Rahmen von Kirchenkabarett, freshX-Gemeinden, Nacht der offenen Kirchen, Karneval … und anderen humorvollen Veranstaltungen in der Kirche.
Sehr bereichert dankt die Expeditionsgruppe auf diesem Wege noch einmal Diakon Pauels für seine unkomplizierte und offene Art des intensiven Gesprächs.
Karl Heinz Wolf

Neue Gottesdienstformen - Zeitfenster (3)

Ziele: St. Follian Aachen

Leiterin: Judith Meyer

Teilnehmende: HB, GK, E, BC, PH

Gäste: KHW

Ziel/Fragestellung/Interesse:
„Eine andere Art von Gottesdienst“- so überschrieben wir unsere Gruppe beim Innovationstag „Neues Wagen“ in St. Marien. Wir sind bisher ca.  15 Personen und wollen nach neuen Form des Gottesdienstes suchen, die wir auf längere Sicht gerne in Düren etablieren würden. Dazu möchten wir neue Lieder, Glaubensinhalte in aktueller Formulierung und eine neue Form des Gottesdienstes, z.B. als Dialog-Gottesdienst mit aktueller Sprache verwenden. Den Bezug zur Kirche wollen wir dabei aber nicht verlieren.
Erfreulicherweise müssen wir das Rad nicht neu erfinden! Rund um Düren haben einige Gemeinden bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht. Daher planen wir mehrere Expeditionen zu anderen Konfessionen und Gemeinden, um feststellen, was uns anspricht. Vielleicht finden wir dort etwas, was wir übernehmen oder weiterentwickeln können.

Besuch bei Zeitfenster in Aachen

Bild: Zeitfenster

Mehrere Menschen aus der Expeditionsgruppe "Neue Gottesdienstformen" haben bereits einen Zeitfenster- Gottesdienst in Aachen besucht. Zeitfenster hat sich auf die Fahnen geschrieben ein Gottesdienst für Suchende, für moderne Menschen sein zu wollen, ein Gottesdienst der ins Heute passt, Alltagssprache spricht und „Nahrung für Herz und Hirn“ bietet. All dies findet sich auch- in höchst professioneller Form- im Auftritt in den diversen social media und im Internetauftritt www.zeitfenster-aachen.de wieder. Mein Besuch startete eigentlich schon zuhause. Ich überlegte tatsächlich, was ich anziehen sollte- ein Gottesdienstbesuch und ich machte mir Gedanken wie vor einer Party! Das Outfit wurde gewählt und wir fuhren nach Aachen. Erste Überraschung: Die Kirche St. Folian, direkt am Dom, war proppenvoll und nicht nur wir mussten stehen. Gute Popmusik, sowohl mit englischen als auch mit deutschen Texten umfing uns. Wir wurden willkommen geheißen, in den Bänken lagen Decken gegen die Kühle der Kirche und wir bekamen die Erlaubnis uns wohlzufühlen. Der Ablauf folgt in einem Zeitfenster- Gottesdienst immer derselben, verlässlichen Struktur: Nach der Predigt folgen 10 Minuten Zeit, in der man sich mit der/dem PredigerIn unterhalten, sich einzeln segnen lassen oder Fürbitten auf kleine Karten schreiben kann. Anschließend werden die gesammelten Fürbitten vorgelesen, alle sprechen das Vaterunser gemeinsam. Ein Kollekte- wobei erst einmal ein Körbchen mit Schokolade für alle herumgeht!- finanziert kleine gute Projekte oder Zeitfenster selbst. Der Segen schließt den Gottesdienst ab und wir werden eingeladen, bei Bier und anderen Getränken noch zu verweilen. Was wir an diesem Abend dann auch gerne getan haben. Zeitfenster wurde im Jahr 2010 als eigenständige Gemeinde innerhalb der Pfarre Franziska von Aachen gegründet. Das vom Bistum Aachen geförderte Projekt wurden vom Gemeindereferenten Jürgen Maubach der Pfarre betreut und begleitet und lebt von den vielen Angeboten des Mitmachens. Egal ob beim Aufbau der Musiktechnik, der Herrichtung der Kirche oder der inhaltlichen Vorbereitung des Gottesdienstes, der immer einer anderen Überschrift folgt- es gibt vielfältige Möglichkeiten sich einzubringen. Gemeinde sein also- ganz praktisch. Mich hat vor allem die wohltuend alltägliche und authentische Sprache und die live gespielte Musik angesprochen, dies hat wohltuend so viel mehr mit meinem Alltag zu tun. Ich fühlte mich als Teil einer Gemeinde, die ohne spürbare Hierarchie auskommt. Zeitfenster bietet noch andere Möglichkeiten des Gottesdienstes, wie Bibliodrama, Sonntags-Zeitfenster oder die Gestaltung der Nacht der offenen Kirchen. Mein Outfit war übrigens gut gewählt- wie zu einer kleinen Feier mit guten FreundInnen.

 

Judith Meyer

Besuch bei Nightfever Köln

'Nightfever' beschreibt sich auf seiner Website selbst als "offene Kirchen mit einer besonderen Atmosphäre aus Musik, Gebet und Kerzenlicht." Entstanden aus dem Weltjugendtag 2005 in Köln wird dieses Format mittlerweile in viele Ländern angeboten, auch in zahlreichen deutschen Städten.

In Köln findet Nightfever am dritten Samstag jeden Monats im Hochchor des Kölner Doms statt. Ein festes Programm gibt es nicht, vielmehr findet eine eucharistische Anbetung, begleitet von ruhiger Musik und Texten, statt. Auch eine kurze Katechese wird angeboten. Die Besucher können so selbst zur Ruhe kommen, der Musik zuhören, ihren Gedanken folgen, aber auch mit Priestern ins Gespräch kommen oder sich segnen lassen. Gerade in Köln ist es faszinierend zu sehen, wie sich Passanten davon anziehen lassen, die sonst den Weg in die Kirche wohl nicht finden würden.
Das eigentliche Nightfever beginnt gegen 19.30 und endet gegen 0 Uhr. Zuvor findet eine Vorabendmesse statt. Da es aber kein festes Programm gibt, können Besucher jederzeit kommen und gehen - was auch der Intention von Nightfever entspricht: "Komm und bleib so lange, wie Du Lust und Zeit hast." nightfever.org/de/location/deutschland/koeln/

"Sowas wie Jumpers" (4)

Ziel: Kassel, Jumpers

LeiterIn: MS

Teilnehmende: DW, MP, AK, BR, MS, PL, AH, UV, WB

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse: Zusammenarbeit Kirche und offene Jugendarbeit. Gemeinsames Verständnis (Jugend von heute ist der Kirchenbesucher von morgen!), Verzahnung von kirchlicher Jugendarbeit und gemeindlich-kirchlichen Leben.
Ein weiteres Treffen der Gruppe ist für Mitte Januar geplant.

Wortgottesdienst (5)

Ziele: St. Gereon Kreuzau-Boich, Kreuzau, St. Marien Düren

Leiterinnen: LvA, BK

Teilnehmende: RS, KJO, LO, KAP, BK, RM, GV, HU, LvA, GvA, KHW

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Wir haben Wortgottesdienste in St. Josef in Jülich-Krauthausen, St. Gereon Boich und St. Heribert Kreuzau besucht und 'erkundet', welche Gestaltungsformen hier praktiziert werden.

Verständliche und ansprechende Liturgie (6)

Ziele:

Leiter: WB

Teilnehmende: HF

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Wesentliches Interesse unserer Gruppe ist es, die Liturgie verständlicher zu machen. Uns beschäftigt die Frage, wie z.B. auch Schrifttexte, die weniger bekannt und eingängig sind, so im Gottesdienst vorkommen können, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Gewinn davon haben. Auch ist unser Interesse, dass Predigten kurz und prägnant aufgebaut sind, so dass die Kerngedanken von den Gläubigen gut aufgenommen werden können. Ebenso wünschen wir uns eine variationsreichere musikalische Gestaltung der Gottesdienste.

Aktion und Spiritualität für Erwachsene mittleren Alters (7)

Ziele: Monatliche Treffen der Gruppe für weitere Planungen

Leiterinnen: JH, MS

Teilnehmende: MM, AB, RK, AK, PH, RS, OB, JF

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Unsere Idee ist es, Menschen mittleren Alters (Singles, Alleinstehende - Männer und Frauen - aber auch Paare anzusprechen, die sich zur Gemeinde zugehörig fühlen oder zugehörig fühlen wollen. Unser Eindruck ist, dass diese in der Kirche/ in den Kirchen/ Gemeinden zu wenig gesehen oder vertreten werden.
Wir haben sowohl regelmäßige Treffen mit spirituellem Inhalt (z.B. Bibelgespräch, Meditation, Gottesdienst) oder den Austausch über kirchlich-religiöse Themen im Sinn, zielen aber auch auf gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Theaterbesuche, Spieleabende, Ausflüge ... Auch gemeinsames soziales Engagement könnte möglich sein.
Wichtig ist uns bei alledem das Bewusstsein, eine christliche Gemeinschaft zu sein, die in die Pfarre eingebunden ist.

Die Gruppe trifft sich jeweils am ersten Samstag und am dritten Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Papst-Johannes-Haus, Annaplatz. Erstkontakt ist möglich über jutta.hoffmann(at)st-lukas.org oder über innovationsprozess(at)st-lukas.org

Wir sind auch bei facebook: https://www.facebook.com/SanktLukasDueren

 

“Ohje, wieder Sonntag. Soll ich wirklich zur Kirche gehen? Da kenn´ ich doch keinen. Da seh´ ich zwar immer dieselben Menschen, aber das war´s auch.” Da ist die Lust doch nicht allzu groß, oder?

Wir wollen das ändern! Wir suchen dich!

Wir möchten Menschen mittleren Alters ansprechen, damit sie sich in der Gemeinde zu Hause fühlen. MITTENDRIN STATT NUR DANEBEN!! Es gibt Angebote für Senioren, für Familien, für Kinder, aber wo bleiben wir!? Wir, die Menschen mittleren Alters!

Bei unseren offenen Treffen bieten wir allen neben der Gelegenheit zum Kennenlernen die Möglichkeit zum Austausch über kirchlich-religiöse, spirituelle Themen (z.B. Bibelgespräch, Meditation, Gottesdienst, Zölibat...), wir wollen gemeinsame Freizeitaktivitäten starten (z.B. Theaterbesuche, Spieleabende, Ausflüge ...) und uns aktiv in das Gemeindeleben einbringen (z.B. Gottesdienstgestaltung, Besuch im Altenheim ...). Wichtig ist uns bei alledem das Bewusstsein, eine christliche Gemeinschaft zu sein.

Dann könnte es nämlich irgendwann so sein: Du liest am Samstag eine SMS: “Treffen wir uns morgen Abend zur Messe?” Da ist die Motivation doch schon größer, oder?

Trau dich und komm vorbei! Wir treffen uns jeweils am ersten Samstag und am dritten Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Papst-Johannes-Haus, Annaplatz. Fragen und Kontakt über jutta.hoffmann(at)st-lukas.org oder innovationsprozess(at)st-lukas.orghttp://innovationsprozess(at)st-lukas.org

Internet-Forum (8)

Ziele:

Leiter: PB

Teilnehmende: EW, BW, ML, SU

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Die Gruppe „Internet-Forum“ möchte über den Weg des Internets eine bessere, (zweckdienlichere, effektivere) Verbreitung/Bewerbung der vorhandenen Aktivitäten (zB. Taizé-Gebet, Wortgottesdienste, Chöre, Gesprächsrunden, Jugendtreffs, Jugendmessen, Seniorengruppen etc.) der Pfarre St. Lukas ermöglichen. Gedacht ist, in Verknüpfung mit der aktiven Internetseite von St. Lukas-Düren ein interaktives Forum zu betreiben, das in gegenseitigem Hin und Her von Nutzern und anderen Forumsteilnehmern auf die unterschiedlichsten Möglichkeiten verweisen kann. Hier sollten auch Vorschläge, Anregungen zu Erweiterungen und neuen Aktivitäten Platz finden.
Die Gruppenteilnehmer waren sich beim Zukunftsforum darüber einig, dass für eine aktuelle und zielführende Steuerung des geplanten Forums Verantwortliche gefunden werden müssen, die das Medium pflegen, betreuen und auch ggf. vor Missbräuchen schützen. Wir halten den Aufwand, den der Betrieb eines solchen Forums erfordern wird, für erheblich. Deshalb möchten wir eine Expedition starten, durch die wir ein bereits aktives Internet-Forum (muss nicht unbedingt ein kirchlicher Bereich sein) ausgiebig „besichtigen“, bzw. die Betreiber befragen können, um eine Vorstellung davon zu bekommen, auf welche Weise und mit welchem personellen und technischem Aufwand wir rechnen müssen. Bei der Suche nach einem „Beispiel-Forum“ sind wir auf Hilfe von Experten angewiesen.

Wie sprechen wir die junge Generation an? (9)

Ziele: Kulturkirche Köln, Rees/Haldern, Zeitfenster/Kapharnaum

Leiter: AK

Teilnehmende: FJL, EvdS, AK, EC, CHS, DR

Gäste: RM

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Als „Expeditionsgruppe“ unserer Pfarre St. Lukas reisen wir am Sonntagnachmittag, 13. November 2016 auf der Suche nach neuen Ideen nach Köln. Dort besuchen wir das Jugend-Pastorale-Zentrum „CRUX“ (www.crux-koeln.de). Wir möchten schauen wie dort Jugendarbeit funktioniert, ob und warum das bei den Jugendlichen ankommt, und was wir davon in Düren auch machen könnten.
Wir werden dort auch aktiv werden und so das CRUX nicht nur sehen, sondern erleben: Wir bauen an der Lego-Krippe des CRUX mit. Wir sind eingeladen worden, uns - wenn wir möchten - vorher zu überlegen, oder auf dem Weg nach Köln, was wir als Dürener meinen, was unbedingt in diese Lego-Krippe gehört, was wir gerne bauen möchten
Bitte meldet Euch / melden Sie sich noch mal konkret bei mir zurück, damit ich weiß, wer mitfährt.

Termin: Sonntag, 13. November 2016
Uhrzeit: 14.00 Uhr bis 20.15 Uhr
Treffpunkt um 14 Uhr Düren Bahnhof, Gleis 3
ca. 15.15 Uhr Ankunft im CRUX
Kennenlernen des CRUX-Cafés und eine kleine Führung
Mitgestalten an der Lego-Krippe
18 Uhr Stadtjugendmesse dort im CRUX in der Kirche mit dem schiefen Turm
Rückfahrt: 20.13 Uhr Ankunft Düren Bahnhof

Weitere Information und Anmeldung bei Kaplan Achim Köhler: achim.koehler(at)st-lukas.org oder innovationsprozess(at)st-lukas.org

Multikulturelle / Familien-Kirche vor Ort (11)

Ziele:

Leiterinnen: CA

Teilnehmende: BH, HOvD, MO, RS, HM

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Kennenlernen, öffnen, Erfahrungsaustausch (Ansprechpartner)

Die Expeditionsgruppe plant eine Exkursion zu einer Messy-Church, eine zweite zu einer Basisgemeinde in Belgien. Sobald die Exkursionstermine feststehen, sind sie hier zu erfahren.

Sorge-Initiative (12)

Ziele:

Leiterin: RS

Teilnehmende: TS, GG

Gäste: "Gründerversammlung" der Charta in St. Marien

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Zuerst Informationen über bestehende Angebote in Düren und Umgebung (Sorgen-Telefone … Charta der Sorgen-Kultur in Düren). Ursprung und Quelle soll die christliche Orientierung sein. Wo gibt es ähnliche Gruppen außerhalb Dürens?

 

Wir glauben, dass es wichtig ist, eine Sorgeinitiative für Menschen in Not zu schaffen über unsere Gemeinschaft der Kirche hinaus. Dazu gibt es natürlich schon vielfältige Anstrengungen an anderer Stelle, so z.B. die Lenkungsgruppe, die derzeit eine Sorge-Charta für den Kreis Düren erarbeitet. Dort geht es eben genau darum, dass es eine
Vielzahl von Menschen gibt, die Hilfe in ganz unterschiedlicher Art
benötigen: alte Menschen, kranke Menschen, Sterbende, Armut, Kinder und
Jugendliche in Not, der Flüchtlingsstrom, der zunehmende berufliche
Leistungsdruck in unserer Gesellschaft.

Uns beschäftigen die Fragestellungen:
Wie erreicht man diese Menschen "draußen"?
Welche konkreten Projekte gibt es, welche müssen aus der Taufe gehoben werden?
Schaffung bzw. die Pflege eines bestehenden Pools von Freiwilligen für: Besuchsdienste, Beratung, akute Notsituationen, Trauer-Einsamkeit ...
Wer koordiniert? Was gibt es bereits? Internet-Portale?
Wir erhoffen einen Schneeball-Effekt….

Am 17. Juni wurde die Ethik-Charta in der Marienkirche vorgestellt und
verabschiedet, ein Abend, der gut tut, weil sich etwa 120 Menschen
treffen, die die Idee der Sorgeinitiative tragen, so gesehen unser 1.
Gruppentreffen.
Die Idee: dort weiter am Ball bleiben, vor allem die Vernetzung
fördern...

 

 

Was wünschen sich Menschen von heute von der Kirche (13)

Ziele:

Leiterin: RS

Teilnehmende: ES, MS, JH, RK, JE, ML

Gäste:

Ziel/Fragestellung/Interesse:
Die Gruppe verfolgt das Ziel, die Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen der Menschen an die Kirche in Erfahrung zu bringen, diese aufzugreifen und in den Veränderungsprozess einzubinden.
Wir sind offen für Erfahrungswerte anderer Pfarrgemeinden, die wir kontaktieren könnten.
Wir wünschen uns noch weitere Menschen, die sich mit diesem Aufgabengebiet befassen und mitarbeiten wollen. Wir wollen uns in Zukunft 1xmonatlich treffen (montags 18.00 Uhr).