erste Eindrücke vom Zukunftsforum

Brannte uns nicht das Herz ?

Zweites Zukunftsforum endete mit ersten Projektansätzen

Unter dem Motto 'Brannte uns nicht das Herz' nahmen am 27./28. Januar zahlreiche Interessierte am zweiten Zukunftsforum unserer Pfarre teil. Am Freitagabend präsentierten zunächst 12 Expeditionsgruppen ihre Erfahrungen, die sie in den vergangenen Monaten gesammelt hatten. Sie waren mit den Ideen des ersten Zukunftsforums im April 2016 im Gepäck unterwegs gewesen, um diese an schon vorhandenen Versuchen an anderen Orten zu erleben.

Unterschiedliche Ergebnisse der hoch engagierten Gruppen
So berichtete die Gruppe 'Kirchencafé' z.B. von sehr beeindruckenden Projekten der Citypastoral in Düsseldorf und Bonn und die Gruppe 'Humor in Kirche' von ihrer Erkenntnis aus den Besuchen bei dem kirchlichen Humorfachmann Willibert Pauels und einem Kirchenkabarett in Aachen. Differenziert in ihrer Bewertung waren die Eindrücke der Gruppe 'Neue Gottesdienstformen', die Exkursionen nach Aachen und Köln unternommen hatten. Andere Expeditionsgruppen waren zwar nicht tatsächlich zu Exkursionen aufgebrochen, hatten aber im Diskurs ihre ursprüngliche Idee weiter verfolgt. So kam die Gruppe 'kirchliche offene Jugendarbeit' zu dem Ergebnis, dass die Arbeit an unseren KOT-Standorten schon sehr vorbildlich und breit aufgestellt ist, es aber an der Sensibilisierung der Gemeinden für die Wahrnehmung der Jugendarbeit fehlt.

Faszinierender Besuch bei Crux in Köln
Eine weitere Expeditionsgruppe hatte die Möglichkeiten neuer Formen einer jugendgerechten Kirche erkundet und berichtete von dem faszinierenden Besuch des jugendpastoralen Zentrums 'Crux' in Köln. Die Gruppe 'Gott im persönlichen Alltag' präsentierte eindrucksvoll ihre Einschätzung, dass zahlreiche Menschen in Düren offensichtlich auf der Suche danach sind, wie sie gemeinsam Spiritualität leben können. Schon jetzt verbindet die Gruppe 'Lukas MITTEndrin' in regelmäßigen Treffen spirituelle Elemente mit gemeinsamen kulturellen oder sozialen Unternehmungen und berichtete begeistert von ihren Erfahrungen. Eine Gruppe war der Frage nachgegangen, wie die Kirche mehr an den Erwartungen der Menschen anknüpfen und diese aktivierend einbeziehen kann, und stellte als Möglichkeit die Methode der 'aktivierenden Befragung' vor. Wie benachteiligte Menschen besser in das kirchliche Leben integriert werden können war das Theme der Gruppe 'Inklusive Kirche', die die Problematik in einem kleinen Rollenanspiel eindrucksvoll darstellt. Zum Thema 'Wortgottesdienste' hatte eine Expeditionsgruppe mehrere benachbarte Gemeinden besucht und konnte hier von den Erfahrungen berichten, dass wir in St. Lukas schon sehr weit bei der Etablierung von Wortgottesdiensten sind, es aber durchaus noch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt. Interessant war auch die Darstellung der Idee einer 'Überraschungskirche' speziell für Familien mit Kindern, auf die die Expeditionsgruppe 'Multikulturelle Kirche' bei der Weiterentwicklung ihrer ursprünglichen Fragestellung gestoßen war. Hier steht eine konkrete Exkursion im März noch aus.

Begeisterte Atmosphäre
Insgesamt zeichneten die zahlreichen engagierten Expeditionsteilnehmerinnen und –teilnehmer ein sehr buntes und intensives Bild an Erfahrungen aus dieser ersten Phase des Veränderungsprozesses. Dies fand  bei den beeindruckten Zuhörerinnen und Zuhörern am Freitagabend ein entsprechendes Echo. Die Rückmeldungen spiegelten Begeisterung und hohe Anerkennung wieder,sehr viele der Expeditionserfahrungen konnten spontan miteinander verknüpft werden und erste Ideen für Umsetzungen in St. Lukas wuchsen.

Geistliches Innehalten am zweiten Tag des Zukunftsforums
Der Samstag begann mit einer Besinnung auf die Quellen des persönlichen Glaubens. Eingestimmt durch ein eigens dem Motto entsprechend von der Kantorin Sabine Gerigk-Drees komponierten Lied führte Jürgen Maubach die Anwesenden an ihre geistig-spirituellen Wurzeln und es gab bei einem Spaziergang im Burgauer Wald oder zu den Niederauer Kirchen viel Zeit zum Austausch über die eigene Motivation für das kirchliche-religiöse Engagement.

Neue Projektansätze gewagt
Nach der Mittagspause wurde es dann konkret: der Freitag hatte schon gezeigt, dass sich viele der ursprünglichen Ideen durch die gemachte Expeditionserfahrungen nun ergänzten und Ansätze zur Veränderung kirchlichen Lebens in Düren bieten. Zugleich waren im Laufe des Zukunftsforums ganz neue Gedanken entstanden, für die sich nun Projektideen fanden. Wuselig - im Stil eines Marktpatzes - wurde für Ideen geworben und nach Unterstützern gesucht. Schließlich kristallisierten sich neun Projektansätze heraus, die in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden. Sie werden in kleinen Versuchen im Sinne eines Lernprozesses ausprobiert werden. Die Zeit wird zeigen, was sich davon als zukunftsweisend erweisen wird. Alle Akteure sind sich bewusst, dass es nicht um von vorneherein perfekt geplante Projekte gehen kann, sondern Veränderung nur im Experimentieren gelingen. Wir wollen ausprobieren. Vielleicht haben wir mit einigen Ansätzen Erfolg und es finden sich Menschen, die eine Idee weiter mittragen. Vielleicht gelingen einige Dinge nicht, dann haben wir aber zumindest Lernerfahrungen gemacht, die wir für die Zukunft wieder nutzen können.

Ein erster großer Meilenstein ist für alle Projekte im Frühjahr 2018, wenn auf einem weiteren Zukunftsforum vielleichte erste Ergebnisse und Erfahrungen sichtbar werden.

Wir freuen uns auf das Wagnis einer neuen Gestalt von Kirche!

Projektideen des zweiten Zukunftsforums

Beim Zukunftsforum haben sich folgende Projektideen entwickelt. Titel und Beschreibungen drücken nur die ersten Grundgedanken aus und werden sich im weiteren Verlauf sicherlich ändern. In den Projekten sind weitere Menschen herzlich willkommen, die die ersten Ideen durch ihre Gedanken, ihre Kompetenz oder ihre Tatkraft fördern wollen. Daher sind die ausführlichen Beschreibungen der Projektideen sowie die jeweils aktuellen Überlegungen hier zu finden.

Überraschungskirche (1)
'Kirche-Sein' für Eltern / Großeltern mit den Kindern.

Jugendcafé (2)
Bistro/Café von und für Jugendliche zentral in der Innenstadt.

Willkommenskirche (3)
Anlaufstelle für Menschen mit Informations- und Gesprächsbedarf.

Gottesdienste zur Zeit (4)
Was Menschen heute bewegt und sein Bezug zur biblischen Botschaft.

Gottesdienst für ALLE (5)
Kirchenraum- und Gottesdienstgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung.

Oasentag (6)
Spirituelle Auszeit, die anregt, Menschen mit ähnlichen Sehsüchten zu finden.

Worship / Lobpreis (7)
In modernen Liedern Gott gemeinsam preisen und anbeten.

'Autobahnkapelle' Uehledömchen (8)
Altehrwürdige Kapelle an der B264 / B56n als offener Ort der Verkündigung.

Kirchencafé 'Miteinander der Generationen' (9)
Ein offenes Ohr für Menschen in Not.

Haben Sie Lust Kirche zu verändern?

Neues wagen wird konkret

Beim zweiten Zukunftsforum unserer Pfarre am 27./28. Januar 2017 geht es um erste praktische Versuche einer neuen Art von Kirche. Klein anfangen, um später vielleicht ganz groß rauszukommen …. Etwas Neues wagen, auf andere Menschen zugehen, einen anderen Stil ausprobieren, anders sein als bisher ….

Ansätze und Ideen gibt es viele - Menschen, die sich nach Gott und einem erfüllten Leben sehnen, gibt es auch.

Warum
nicht eine stets einladend offene Kirchentüre, einen freundlichen Menschen, der Zeit hat und ein Ohr für die kleinen und großen Sorgen? Warum nicht einen Kaffee anbieten, eine frische Zeitung oder die Möglichkeit, einfach nur in Ruhe eine Kerze anzuzünden. Ruhige Musik, anregende Sprüche, wechselnde Kunstwerke, die zum Nachdenken anregen ….

Warum
nicht regelmäßig einen Gottesdienst, der Freiraum lässt zum Selber-Denken oder zum Austausch von Erfahrungen mit Gott? Warum nicht auch fetzige Musik, die anspricht und Lebensfreude ausstrahlt, oder eine Gestaltung, die zu meinem Inneren führt, mich auftanken lässt für die nächsten Tage und Wochen?
Warum
kein Treffen von Familien in einer Kirche, bei dem Gottesdienst, gemeinsames Essen und Spielen ineinander übergehen? Warum keine Kirche, die gemütlich ist wie ein Wohnzimmer?
Warum
keinen Zufalls-Kontakt mit den Menschen auf der Straße? Eine Besinnung mitten auf dem Marktplatz, eine 'Sorgemauer' am Stadtcenter oder ein Lobpreis in der Wirtelstraße?
Warum
fragen wir uns nicht, wonach wir uns wirklich sehnen, wofür wir uns – vielleicht ganz egoistisch – stark machen wollen? Was ist mir ernsthaft wichtig und mit wem möchte ich dies gemeinsam machen?
Wagen
wir den Schritt zu etwas Neuem – für mich, für die anderen, für das, was uns als Kirche ausmacht!

Herzliche Einladung zum zweiten Zukunftsforum der Pfarre St. Lukas am Freitagabend und Samstag, 27. / 28. Januar im Schenkel-Schoeller-Stift Düren-Niederau. Expeditionsteams waren in den letzten Monaten unterwegs, haben spannende Projekte besucht und stellen nun ihre Erfahrungen vor. Lassen auch Sie sich davon inspirieren und bringen Ihre eigenen Ideen mit ein! Lassen Sie sich durch die kreative Atmosphäre anregen und erleben, wie konkrete Zukunftsprojekte entstehen.

Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro oder hier an.

Herzbrennen

Zweites Zukunftsforum - Wenn Sehnsucht konkret wird

Wofür brennt Ihr Herz? Wonach sehnen Sie sich? Was erwarten Sie (noch) von der Kirche? Sind Sie (noch) auf der Suche nach Menschen, mit denen Sie Ihren Glauben teilen können, die mit Ihnen aus dem Glauben heraus leben wollen? Wofür setzen Sie sich ein in Gesellschaft und Kirche und warum tun Sie das überhaupt? Wo liegen die Wurzeln Ihres Glaubens, was motiviert sie? Warum erwarten Sie noch etwas?

Brannte nicht unser Herz?
Beim zweiten Zukunftsforum möchten wir motivieren, aus Ihren Wurzeln heraus Kirche neu zu denken und Wirklichkeit werden zu lassen. Am Samstag beginnen wir mit einem geistlichen Singen und stimmen uns darauf ein, als von Gott Be-geist-erte auf dem Weg zu sein, eine Kirche aus Menschen, deren Herz brennt. Es wird eine intensive Zeit, sich der eigenen Wurzeln zu vergewissern und sie als Kraftquelle für das eigene Handeln zu erleben. Diese Besinnung auf die Tragpfeiler unseres Glaubens und auf unsere Sehnsüchte wird die Energie für neue Gedanken freisetzen und uns dorthin lenken, wo wir die Zukunft unserer Pfarre entdecken können.

Anregende Erfahrungen der Expeditionen
Am Abend zuvor werden die Exkursionsgruppen ihre Erfahrungen vorstellen und so unseren weiteren Prozess anregen. Manche Ideen haben sich in den vergangenen Monaten verändert, einige wurden präzisiert, andere mussten vielleicht gar verworfen werden. Aus allem Erlebten werden wir für unsere Pfarre lernen. Wir werden sicher viele bestärkende und motivierende Erfahrungen austauschen können, wenn z.B. in einem besuchten Projekt eine unserer Visionen schon Wirklichkeit geworden ist. Einige Gruppen haben sich sogar schon über Umsetzungsmöglichkeiten in unserer Pfarre Gedanken gemacht.

Aus den Erfahrungen Neues wagen
Aus dem gemeinsamen Erfahrungsabend am Freitag versprechen wir uns eine 'Quersicht' aller Exkursionsideen. Wir gehen davon aus, dass sich die gemachten Erfahrungen gegenseitig bereichern. Manche Gruppen sind ja mit ähnlicher Zielsetzung unterwegs gewesen, die sich nun gegenseitig ergänzen können. So wird es am Ende des zweiten Zukunftsforums auch nicht darum gehen, die Exkursionsgruppen unverändert in Projektgruppen zu überführen. Wenn sich nach der geistlichen Erdung am Vormittag am Samstagnachmittag konkrete Projekte abzeichnen, werden diese vermutlich die Erfahrungen mehrerer verschiedener Ideen und Ansätze aus der Expeditionsphase miteinander verbinden. So kann und wird sich in der gegenseitigen Befruchtung Neues entwickeln.

Kleine Experimente ziehen Kreise
In den folgenden Monaten werden dann erste Versuchsprojekte starten. Diese sollen nicht als dauerhafte Großprojekte angegangen werden, die vor der Realisierung am Reißbrett bis ins kleinste Detail geplant sind. Vielmehr sollen die Projekte orientiert an den ersten Ideen schnell in die Praxis gehen. Die Menschen, die gerade dazu Lust haben und ihr Talent einbringen wollen, fangen einfach an, arbeiten mit den Mitteln, die da sind bzw. beschafft werden können. Es geht um kleine praktische Versuche, die schnell eine Idee bestätigen können oder aber eine Korrekturnotwendigkeit erkennbar machen. Ohne großes Risiko können Dinge ausprobiert werden. Im besten Falle gelingt ein kleiner Startversuch, findet Resonanz bei den Menschen, zieht so weitere Kreise und motiviert zum nächsten Schritt.

Aus Erfahrung lernen, wie Kirche gehen kann
Wichtig ist, unseren Neues-wagen-Prozess als gemeinschaftliches Lernen zu verstehen. Es gibt kein Scheitern. Alle Versuche haben das Ziel, zu lernen, welche Möglichkeiten Kirche mit Blick auf die Sehnsüchte der Menschen zukünftig hat. Jedes Experiment bringt uns dem richtigen Weg näher.

Beobachten wir Kinder beim Lernen: Ein Kind versucht einen Turm zu bauen, scheitert, macht einen neuen besseren Versuch, scheitert vielleicht wieder, beginnt einen dritten Versuch … Ein anderes Kind hat diese Versuche beobachtet und bringt sich nun ein, gemeinsam startet der nächste noch bessere Versuch … irgendwann – vielleicht mit noch mehr Kindern – steht dann endlich ein stabiler, hoher Turm.

Ecclesia semper reformanda - Das Lernen einer Pfarre

Innovationsprozess Neues wagen
Mit dem Zukunftsforum im April starteten wir den Veränderungsprozess zur Neuausrichtung unserer Pastoral. Seitdem sind zahlreiche Gruppen mit unterschiedlichen Ideen unterwegs, um in Exkursionen zu ergründen, welche Erfahrungen schon andernorts mit neuen Ansätzen gemacht worden sind. So finden Expeditionen z.B. zu citypastoralen Projekten oder experimentell gestalteten Gottesdiensten statt, Gruppen gehen dem Stil einer 'Messychurch' nach oder suchen nach grundsätzlich neuen Formen kirchlichen Auftretens. Auch um neue Ideen, die im April noch nicht Thema waren, bilden sich Gruppen wie z.B. 'inklusive Kirche', die sich dem Einbezug benachteiligter Menschen in das kirchliche Leben widmet oder 'Gott im persönlichen Alltag', die der Sehnsucht nach spirituell-geistlichem Tun nachgeht. Ganz neu wird überlegt, inwieweit der frische Ansatz 'youngcaritas' für die Kirche in Düren Anregungen bieten kann. Alle Exkursionen sind für weitere Interessierte offen.

Start der Projektphase im Januar
Die Erkundungsphase unseres Lernprozesses 'Neues wagen' geht Anfang 2017 zu Ende. Sie mündet mit dem 'Projektforum St. Lukas' am 27./28. Januar in den Start der Projektphase. Am Freitagabend werden zunächst alle Expeditionsgruppen von ihren Erfahrungen berichten: wo wurden sie in ihren Ideen bestärkt, wo gab es kritische Anregungen oder hat sich die Ursprungsidee evtl. verändert? Der Austausch der Lernerfahrungen über die Grenzen aller Gruppen und Ideen hinweg soll zur weiteren gegenseitigen Befruchtung und Anregung führen. Ziel des Samstags ist dann die Entwicklung von Projektideen, die in den folgenden Monaten praktisch ausprobiert werden sollen. Dies bedeutet nicht automatisch und unbedingt die Fortführung der ursprünglichen Expeditionsideen. Eher ist damit zu rechnen, dass sich hier durch das Zusammenwirken aller Expeditionserfahrungen auch ganz neue Projekte finden.

Brannte uns nicht das Herz - Zeit für geistgewirkte Projektideen
Bedeutsam bei den Tagen des Projektforums St. Lukas ist, dass dem Erfahrungsaustausch am Freitag nicht sofort die Projektfindung folgt. So sieht die Planung für den Samstagvormittag vor, dem heiligen Geist ausdrücklich Raum zu geben. Es wird hier bewusst Zeit für gemeinsames geistliches Tun, Besinnung und Stille geben. Aus diesem Grund wurde als Tagungsort auch Niederau ausgewählt. Ausgehend vom Schenkel-Schoeller-Stift bietet Niederau mit seinen Kirchen, dem nahen Wald und dem Garten des Hauses für diese Zeit des geistlichen Innehaltens viele einladende Möglichkeiten. So be-geist-ert wollen wir dann am Samstagnachmittag die Projektphase unseres Innovationsprozesses starten und Versuchsprojekte auf den Weg bringen. Auch hierbei liegt – wie schon in der Expeditionsphase – der Fokus nicht auf einer schon dauerhaften Etablierung der Ansätze, sondern es soll mehr der Versuchscharakter im Vordergrund stehen. Ziel ist es, aus den Erfahrungen mit diesen Projekt-Prototypen zu lernen, wie Kirche in Zukunft gehen kann.

Lokale Kirchenentwicklung und Leitungsverantwortung
Ergänzend zu unserem Innovationsprozess hat das Bistum Aachen an uns als Pfarre St. Lukas die Fragestellung herangetragen, wie auf die Herausforderungen einer zukunftsgerichteten pastoralen Arbeit mit einem veränderten Rollenverständnis der hauptberuflichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihrem Einsatz zu reagieren ist. Vor allem das Pastoralteam ist hier zunächst gefordert, seine Haltung und seine Arbeitsweise zu hinterfragen. Hierbei wird auch das Thema 'Leitung' relevant werden, in dessen Bearbeitung dann unsere Leitungsgremien einzubeziehen sind. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass zukünftig die Verantwortung für die Leitung einer Gemeinde – auch im geistlichen Sinne – mehr von Christinnen und Christen wahrgenommen werden wird, die dies nicht hauptberuflich tun. Auch hier wollen wir zusammen mit dem Bistum lernen, wie Kirche vor Ort zukünftig gestaltet werden kann.

Wolfgang Weiser
Pastoralreferent

FreshX - kirche.erfrischend.vielseitig

Ein packender und provozierender Informationsabend im Rahmen des Innovationsprozesses
"Eine gute Sache", so eröffnete Gemeindereferent Jürgen Maubach aus Aachen seinen Vortrag zur Bewegung 'fresh expressions of church' am 31.8. im Papst-Johannes-Haus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftsforums im April waren auf das Thema der innovativen Gemeindegründungen aufmerksam geworden und hatten damals um eine tiefergehende Information gebeten.Anhand zahlreicher praktischer Beispiele zeigte Jürgen Maubach in seinen Ausführungen auf, wie vielfältig und unterschiedlich die neuen Gemeinden sind: sie tauchen z.B. in die Jugendkultur ein und bieten Gottesdienste oder geistliche Angebote für junge Menschen wie das LUX in Nürnberg, sie begleiten Erwachsene spirituell in ihrem alltäglichen Leben wie das e/motion in Essen oder sie setzen auf Wohnzimmergottesdienste von Menschen in sozial benachteiligten Wohngebieten wie 'Nebenan' auf Rügen. Allen FreshX ist gemein, dass sie bei den Bedürfnissen und dem Leben der Menschen ansetzen. Es geht ihnen dabei nicht um die Versorgung mit Angeboten, sondern um die Entwicklung einer neuen Gemeinschaft, die unmittelbar von den Menschen selber ausgeht.

Kirche anders - als gewohnt und mit neuem Selbstbewusstsein
Durch eingespielte Videoclips kamen an dem Abend auch die 'bewegten' Menschen zu Wort, die sich in einer FreshX beheimatet fühlen. Sie erzählen mit großer Begeisterung von ihrem sehr befriedigenden Engagement. Ihr neues Selbstverständnis wird deutlich, wenn FreshXler nicht mehr davon sprechen, dass sie Mitglied der/einer Kirche sind, sondern mit strahlendem Ausdruck im Gesicht formulieren "Ich bin Kirche".
FreshX hat den Anspruch an sich selbst, Kirche anders als gewohnt zu denken und orientiert sich in seinem Grundprinzip an der - gar nicht ungewohnten - biblischen Aufforderung, zu den Menschen zu gehen. "Eine FreshX entsteht dort, wo Menschen auf Gott hören, sich der Lebenswelt anderer zuwenden, ihnen liebevoll dienen, das Evangelium verkörpern und andere in die Nachfolge Jesu führen", so Jürgen Maubach. Ziel ist nicht, Menschen (zurück) in die Kirchen(gebäude) zu bekommen, sondern Gemeinden bei und mit den Menschen zu gründen. Natürlich ist auch diese Vorgehensweise missionarisch, es wird aber darauf verzichtet, Menschen zur Kirche zur 'locken'. FreshX glaubt daran, dass Gott schon zu den Menschen unterwegs ist. Gott folgend verlassen die FreshX-Begeisterten die Kirchengebäude und suchen bei und mit den Menschen z.B. welche Form der Spiritualität und des Gottesdienstes ihnen entspricht. "Wenn wir den Menschen dienen in ihren alltäglichen Bedürfnissen und Nöten und so das Evangelium verkörpern, dann baut sich Vertrauen und Gemeinschaft auf, aus der heraus uns die Menschen nach unserer Motivation und Sendung fragen. So entsteht Gemeinde." (Maubach)

Kirche anders - für Menschen ohne Kirchenerfahrung
Es ist das Faszinierende der FreshX-Bewegung, die ihre Wurzeln in den 1970er Jahren in Großbritannien hat, dass sie vor allem Menschen erreicht, die bisher kaum Kirchenerfahrung gemacht (40%) oder aktuell keine Berührung mehr mit Kirche haben (35%). 'Klassische' Gottesdienstbesucherinnen und -besucher bilden nur eine Minderheit (25%). Hier bestätigt sich der Ansatz, zu den Menschen zu gehen, nicht um sie einzuladen, sondern um bei ihnen zu bleiben. So bilden sich FreshX häufig aus einer kleinen Gruppe von Glaubenden, die im Hören auf die Menschen und im Hören auf das Evangelium Zeugnis für ihren Glauben ablegen. Sie leben den Glauben, indem sie den Menschen dienen.

Kirche anders – Vielgestaltigkeit als Chance
Provozierend stellte Jürgen Maubach den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern die Frage: "Können sie sich eine Kirche ohne Sonntag, ohne eigenes Gebäude, ohne Hauptamtliche vorstellen? – das ist neue, frische Kirche!" FreshX will nicht die Kirche in der uns bekannten Form abschaffen. Vielmehr geht es um die Vielgestaltigkeit von Kirche verbunden mit der Einsicht, dass es nicht alleine die derzeitige Sozialform der Kirche geben muss. FreshX fordert dazu auf, 'Heimat in Kirche' weiter zu fassen.

Kirche anders - anders missionarisch
Sehr positiv, aber auch durchaus nachdenklich zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Informationsabends gegen Ende bei einem gesunden Snack und kühlen Getränken. Zum einen erkannten sie, dass durchaus schon - vielleicht unwissentlich - bei uns in Düren Kristallisationsgruppen möglicher FreshX existieren. So treffen sich Menschen z.B. zum Bibelteilen und zu Hausgottesdiensten oder ein Laternenzug zu St. Martin wird zum konfessions- und religionsübergreifenden Feieranlass eines ganzen Stadtviertels. Gleichzeitig wurde aber darauf hingewiesen, dass solch ein Wandel der tradierten kirchlichen Sozialform bei den klassischen Kirchgängern durchaus Ängste auslösen kann. Bedeutsam schien allen jedoch zu sein, dass in der Offenheit und Vielgestaltigkeit gemeindlichen Lebens Kirche die große Chance hat, ihrem Auftrag zur Glaubensverkündigung wirklich gerecht zu werden - so wie es in Lukas Kap. 10 beschrieben ist: Jesus sandte 72 seiner Freunde aus mit dem Auftrag, Menschen des Friedens zu finden. Wo ihnen die Türen offen stehen würden, sollten sie den Menschen den Frieden wünschen und nur dort bleiben, wo der gewünschte Friede bei den Menschen bleibe und nicht zu ihnen zurückkehre. Wo man sie so aufnähme, sollten sie Kranke heilen und den Menschen das Reich Gottes verkünden. Heute würde Lukas vermutlich schreiben: Gründet freshX bei und mit den Menschen!

Wolfgang Weiser, Pastoralreferent

Kontakt zu den Verantwortlichen des Innovationsprozesses

Die Lenkungsgruppe des Innovationspozesses erreichen Sie über die Mailanschrift

innovationsprozess(at)st-lukas.org

  • Sie haben Fragen zur Arbeit Ihrer Expeditionsgruppe?
  • Sie benötigen Unterstützung bei der Planung oder Durchführung Ihrer Expedition?
  • Sie suchen den Kontakt zu einer bestimmten Expeditionsgruppe?
  • Sie möchten sich noch als Gast einer bestimmten Expeditionsgruppe anschließen?
  • Sie waren beim Zukunftsforum am 30.4. nicht dabei, möchten sich aber noch einer bestimmten Expeditionsgruppe anschließen?
  • Sie habe allgemein Fragen zum Innovationsprozess in St. Lukas?

Gerne können Sie auch telefonisch Kontakt aufnehmen (W.Weiser 02421/3 88 98 92). Lieber ist uns aber eine E-Mail, weil dann eine evtl. Information der ganzen Lenkungsgruppe leichter ist.

Innovationsprozess am 30. April erfolgreich gestartet

Mit dem Zukunftsforum in der Marienkirche ist der Innovationsprozess der Pfarre St. Lukas am 30. April offiziell gestartet worden. Über 120 Personen, die in der Pfarre St. Lukas wohnen oder sich in ihr engagieren, waren zu diesem vierstündigen Austausch gekommen. Dabei sollte es zunächst darum gehen, erste Ideen für neue Ansätze im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich zu sammeln, die dann in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden.

Erfolgreiche Ansätze in der anglikanischen Kirche

Nach einer Begrüßung durch Pfarrer von Danwitz stellte Jürgen Maubach, Gemeindereferent in der Pfarre Franziska von Aachen und Organisationsberater für die Weiterentwicklung von Kirche, Ansätze aus anderen Gemeinden und Ländern vor. So hat beispielsweise die anglikanische Kirche bereits vor rund 20 Jahren mit Fresh X ein modernes Format von Kirche geschaffen. Dabei sollen insbesondere kirchenferne Menschen durch niedrigschwellige Angebote angesprochen werden. Aber auch in unserer Region, etwa in Mönchengladbach oder in Aachen gibt es ähnliche Bestrebungen. Es gehe hierbei, so Maubach, nicht in erster Linie darum, Menschen zu einem Kirchenbesuch anzuregen, sondern selbst dorthin zu gehen, wo die Menschen leben. Maubach verglich die Kirche dabei mit einem Container-Schiff, das einerseits wichtige Fracht transportiere, andererseits seinen Kurs aber nicht von jetzt auf gleich ändern könne. Daher seien auch kleine wendige Boote nötig, um neue Fahrtrichtungen zu entdecken und Neues zu erkunden. Es sei bei allen Aktivitäten wichtig, sowohl die Ruhe eines Sees als auch die Dynamik eines Flusses im Hinterkopf zu behalten, die beide aufeinander angewiesen seien. Man brauche also sowohl Konstanz als auch Veränderungen.

Große Dynamik bei Themensammlung

Nach einer kurzen Erläuterung zum weiteren Tagesablauf, schloss eine ‚Murmelrunde‘, die sich aus kleinen Gruppen mit den Sitznachbarn bildeten, an. Hier kam es zum ersten sehr lebendigen Austausch über die verschiedenen Interessen, die beispielsweise zur Teilnahme an diesem Forum bewegt hatten aber auch erste Themen, die einem besonders am Herzen liegen, wurden hier benannt. Jeder Teilnehmer, der danach bereits eine konkretes Interesse oder eine Idee hatte, konnte diese im Plenum kurz vorgestellen und als Thema formulieren.

Schon hier zeigte sich, dass sich die Teilnehmer sehr motiviert und kreativ auf die Aufgabenstellung einließen. Ein Spektrum mit zwölf verschiedenen Themenstellungen kam zusammen. Diese reichen von neuen Formen von Angeboten für Menschen unterschiedlicher Zielgruppen wie, bspw. Alleinstehende im Berufsleben, Familien oder dem Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen. Auch alternative Formen der Jugendarbeit oder eine ‚AnsprechBar‘ in Form eines Cafés in der Innenstadt wurden thematisiert. Großes Interesse galt auch neuen Formen für Gottesdienste z.B. mit lebensnahen Erklärungen und Deutungen schwieriger Lesungen und Evangelientexte bis hin zu kabarettistischen Einlagen wie bspw. ‚preacher slam‘.

Die Teilnehmer konnten sich danach zunächst eines dieser Themen aussuchen und sich dann in entsprechenden Kleingruppen zum weiteren Austausch zusammenfinden. Dabei sollten die Gruppen noch kein detailliertes Konzept erarbeiten, sondern Ideen entwickeln, was das jeweilige Format beinhalten. Außerdem sollte man versuchen herauszufinden, wo man sich durch bereits erprobte Beispiele dazu weiter inspirieren lassen könnte.

Reger Austausch zwischen den Gruppen

Beim gemeinsamen Mittagessen an einem reichhaltigen Buffet kamen dann auch die Gruppen untereinander ins Gespräch. Viele zeigten sich über den großen Zuspruch zu dieser Veranstaltung positiv überrascht. Inhaltlich waren die meisten mit den eingebrachten Themen sehr zufrieden. Dabei wurde durchaus bemerkt, dass die spontan entwickelte Euphorie aber nicht wie ein Strohfeuer gleich nach dem Entflammen wieder erlischen darf. Dass es strukturierter und intensiver Vorbereitung bedarf, solche unkonventionellen oder gar exotischen Ideen umzusetzen, brachten sich die Teilnehmer immer wieder gegenseitig ins Bewusstsein. Große Übereinstimmung gab es dahingehend, die Ansätze dieses Tages aktiv weiter nach außen zu tragen, um nicht nur die bereits engagierten Personen einzubinden, sondern auch Menschen, zu gewinnen, die sich bisher nicht angesprochen fühlten. Viele weitere Fragestellungen tauchten auf und zeigten deutlich, dass die Notwendigkeit für die Fortführung dieses Prozesses unumstritten gesehen wird, aber im Vorfeld großer Bedarf für klärende inhaltliche und organisatorische Fragen besteht. Auch Fragen, wie die personelle Besetzung neuer Projekte mit haupt- und ehrenamtlich Engagierten umgesetzt werden könnte, tauchten in den Gesprächsgruppen immer wieder auf.

Im diesem regen Austausch setzte sich aber vor allem die zentrale Erkenntnis durch, dass es keinesfalls ausreicht mit guten Angeboten in unserer Kirche zu sitzen und darauf zu warten, dass Menschen zu uns kommen. Eine Kirche, die dem Menschen dient, braucht Menschen, die sich füreinander einbringen und aufeinander zugehen.

Erarbeitung von Expeditionen

Gestärkt vom Mittagessen und angeregt durch viele Gespräche kamen die Teilnehmenden anschließend wieder in ihren Gruppen zusammen, um Expeditionen zu bestehenden und bereits etablierten Angeboten zu planen. Hier wurden vielfach schon Termine vereinbart und nächste Schritte geplant. Die so entstandenen Expeditionspläne wurden anschließend noch einmal allen Teilnehmenden vorgestellt, sodass jeder sich auch für Expeditionen aus anderen Gruppen anmelden kann. Innerhalb dieses Jahres geht es nun darum, diese vielfältigen Ideen mit Leben zu füllen und sich von anderen inspirieren zu lassen. Pfarrer Stinkes rundete am frühen Nachmittag das Zukunftsforum mit einem Dank an alle Teilnehmer dieses Tages für ihr engagiertes Tun ab und erinnerte an das Gleichnis vom Senfkorn, das trotz seiner geringen Größe einen großen Baum wachsen lassen kann.

In den nächsten Monaten geht es jetzt darum, diese Senfkörner zu säen und zu beobachten, damit auch hieraus neue Bäume in Form von zukunftsorientierten Ansätzen erwachsen, durch die sich wieder mehr Menschen in der Kirche gut aufgehoben fühlen.

Wer an diesem Tag nicht teilnehmen konnte, aber gerne noch in ein Exkursions-Projekt einsteigen möchte oder auch weitere neue Ideen oder Vorschläge hat, ist zur Teilnahme herzlich eingeladen.

Ria Flatten / Andreas Hahne

weitere Beispiele für Kirchenimpulse

Fresh X - Frühling in der Kirche?

Café bohnenheld - "Wir sind ein christliches Café, doch niemand muss Angst haben, von uns missioniert zu werden."

Kreuzkirche – Nach dem Motto 'Zu Gast bei Kirche' darf jede(r) die Kirche auf freundliche Art nutzen und die Kirche wird ein vollwertiger Teil der Gesellschaft. Sie ist vollwertige, aktive evangelische Kirche und gleichzeitig offen für kulturelle und sogar privaten sowie gewerblichen Nutzungen.

Jugendkirche sam - Junge Menschen (er-)leben Kirche. Aus der Verbindung von kirchlicher Tradition und Jugendkultur in Berlin entstehen überraschende Impulse.

Zeitfenster - eine neue Gemeinde in der Pfarre Franziska von Aachen. Sie richtet sich an moderne Erwachsene in der Aachener City, die obwohl eingespannt und unter Stress stehend Sehnsucht nach einen Raum für die eigene Spiritualität haben.

AnsprechBar - "Hallo, mein Name ist Hans-Georg Schornstein. Ich bin ansprechbar."

jenseits im VIADUKT - Ein 'alternativer' Raum jenseits des Konsums, des Stresses, des Konkurrenzdruckes ... in Zürich.

Unperfekthaus - Das Unperfekthaus wendet sich gegen Monokulturen und ist eine real existierende 4000 Quadratmeter kleine Welt, in der ganz vieles unabhängig(!) voneinander parallel(!) ausprobiert wird.

Katholische Jugendkirche JONA - ein himmlischer Hotspot mitten in Frankfurt. "Boah ist das schön - Gar nicht wie in der Kirche"

Checkpoint - Kinder und Familien in Chemnitz sollen die Chance haben, anzuhalten und zur Ruhe zu kommen. Man soll über sein Leben nachdenken können: über seine Werte, seine Prioritäten und auch die Richtung seines Lebens. Und vielleicht wird man auch einen neuen Schritt tun, vielleicht sogar einen Glaubensschritt... Grenzen überqueren und Neuland betreten.

streetchurch - im multikulturellen Umfeld mitten in der Stadt Zürich für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychosozialen Problemen, die in mehreren Lebensbereichen (Wohnen, Delinquenz, Sucht, Beziehung, u.a.) Belastungen ausgesetzt sind.

Das Loch - der alternative Jugendgottesdienst

FreiRaum - Brot & Butter, Spielabende, Meditationen und einige mehr.

LICHTHAUS - ... sich als "frischer Ausdruck von Kirche" hoffnungsvoll und gestaltend in die Stadt einbringen.

O.A.S.E - ein Gottesdienst, der offen - anders - spannend - erfrischend ist.

Metalchurch - hard music - strong message. Events mit Metalgottesdienst & -Konzerten

Gottesdienste im neuen Format - in Krefeld