Sitzung des Kirchenvorstandes am 6.10.2016

Am 6. Oktober 2016 traf sich der Kirchenvorstand zu einer ausnahmsweise recht kurzen Sitzung. Dabei wurde im Bereich Personal die wichtige Entscheidung getroffen, Frau Elisabeth Hirt aus Aachen-Richterich ab 15.10.2016 als Geschäftsführerin der Grabes- und Auferstehungskirche St. Cyriakus einzustellen. Im Bereich Bau wurde beschlossen, in der Annakirche eine neue Lautsprecheranlage zusamt neuer Mikrophone und einer Induktionsschleife für Schwerhörige zu installieren. Die nächste Sitzung des Kirchenvorstandes findet am 1.12.2016 statt.

Dr. Thomas Rubel

Sitzung des Kirchenvorstands am 30.8.2016

Am 30.8.2016 absolvierte der Kirchenvorstand in seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien eine umfangreiche Tagesordnung. Wichtigster Beschluss war sicherlich, beim Bischof die Entwidmung der Kirche St. Bonifatius zu beantragen, die voraussichtlich am 7.1.2017 erfolgen wird. Für den Umbau der Kirche und den Einbau einer Kindertagesstätte, deren Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro die Stadt Düren trägt, wurde die kirchenaufsichtliche Genehmigung beantragt.

Als weitere wichtige Baumaßnahmen wurden die Innen- und  Außensanierung der Gemeindekirche St. Antonius, die Innensanierung des Muttergotteshäuschens, der Umbau des bisherigen Gemeindebüros St. Josef zur Aufnahme der KOT, die z. Zt. noch im Roncallihaus untergebracht ist, sowie die Herrichtung des Turmzimmers und der Seitenkapelle der Josefskirche zur künftigen Nutzung als Gemeindebüro beschlossen. Kleinere Baumaßnahmen betreffen die Reparaturen am Thomas-Morus-Haus nach einem Kupferdiebstahl und die Renovierung der Glocke im Ühledömchen.

Im Bereich Personal wurde mit Frau Judith Groß ab 1.10.2016 eine neue Leiterin der KOTs St. Bonifatius und St. Cyriakus eingestellt sowie Frau Schütte-Dienstknecht als unbefristete Leiterin der Kindertagesstätte St. Josef bestellt.

Ferner hat der Kirchenvorstand den Jahresabschluss der Pfarre für das Jahr 2014 und die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2016 bis 2018 beschlossen. Für die Durchführung von Konzerten in den Kirchen der Pfarre St. Lukas wurde eine Regelung getroffen, die die Durchführung rein kommerzieller Konzerte künftig ausschließt.

Zu seiner nächsten Sitzung kommt der Kirchenvorstand am 6.10.2016 zusammen.

Dr. Thomas Rubel

Sitzung des Kirchenvorstands am 06.06.2016

Am 6. Juni hat der Kirchenvorstand St. Lukas. Wie immer standen einige Personalentscheidungen an, vor allem bei den vielen Mitarbeiterinnen in den Kindertagesstätten. Der Finanzausschuss stellte das Budget dieses Jahres vor und informierte, dass das Bistum ab sofort auch eine Finanzplanung für die jeweils nächsten zwei Jahre erwartet. Die Leitungsgremien sind also zu langfristigerer Planung herausgefordert, was Investitionen oder andere Ausgaben angeht. Zu jedem einzelnen Projekt ist ein detaillierter Finanzierungsplan zu erstellen. Eine erste Einübung in diese Aufgabe konnte der Kirchenvorstand schon vollbringen in den Überlegungen zur Innensanierung des Muttergotteshäuschens. Der Förderverein St. Josef hat hierfür in den letzten Jahren eine erhebliche Summe an Spenden zusammen getragen, außerdem gab es Sonderkollekten auf Ebene der Pfarre St. Lukas. Nun muss die Restfinanzierung noch geplant werden, bevor im Herbst die Arbeiten begonnen werden sollen. Insgesamt wird die Innensanierung des Muttergotteshäuschens mehr als 200.000,- Euro kosten. Spenden fehlen auch noch für die notwendige Reparatur der Aufhängung der Glocke im Ühledömchen sowie für die Erneuerung der Heizung in der Annakirche. Für alle Projekte kann mit Angabe des Spendenzwecks auf das Konto der Pfarre St. Lukas gespendet werden, das hinten auf dem Pfarrbrief angegeben ist. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenquittung.

Hans-Otto von Danwitz

Sitzung des Kirchenvorstandes am 26.4.2016

Auf der Tagesordnung standen einige Personalangelegenheiten aus den Kindertagesstätten und für die Reinigung der Bonifatiuskirche. Für diese Aufgabe konnte Frau Erika Dick gewonnen werden, die seit vielen Jahren auch schon das St. Bonifatius-Haus der Begegnung reinigt. Außerdem gab es einige Entscheidungen zu treffen hinsichtlich verschiedener Liegenschaften: So hat der Kirchenvorstand dem Anliegen der Gemeinde St. Marien zugestimmt, dass die Grünfläche an der Marienkirche zum Teil für Stellplätze hergerichtet wird. Ausführlich wurde über die Zukunft der offenen Jugendarbeit in St. Josef beraten, da die Idee, statt des Roncalli-Hauses die Räume des Verwaltungstraktes St. Josef als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche herzurichten, beim Bistum keine Anerkennung gefunden hat. Stattdessen soll das gesamte Stadtviertel in den Blick genommen werden; u.a. bringt sich der Kirchenvorstand aktiv in die Überlegungen zur Wohnumfeldverbesserung am Miesheimer Weg ein.
In der Kita St. Bonifatius steht die Erneuerung der Fenster an. Die Planungen zum Umbau der Bonifatiuskirche zu einer Kita schreiten voran. Zurzeit sind die Fachingenieure zugange, weswegen an einer Stelle im hinteren Teil der Kirche der Fußboden geöffnet wird.

Sitzung des Kirchenvorstandes am 03.03.2016

Im Rahmen der Sitzung vom 3.3.2016 befasste sich der Kirchenvorstand ein weiteres Mal mit dem Umbau der Gemeindekirche St. Bonifatius in eine Kindertagesstätte. Da der Stadtrat im Haushalt des Jahres 2016 1,75 Millionen Euro für den Umbau bereitgestellt hat, fasste der Kirchenvorstand den Beschluss, das Architekturbüro Hypothese mit der konkreten Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) zu beauftragen, so dass nun auch weitere Fachplanungen für Statik, Brandschutz und die technische Gebäudeausstattung in Angriff genommen werden können.

Zu zwei abgeschlossenen Baumaßnahmen (Dachreparatur und Isolierung der Josefskirche sowie Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden an der Annakirche) wurden die endgültigen Finanzierungspläne beschlossen, die in beiden Fällen erfreulicherweise deutlich geringere Kosten als ursprünglich kalkuliert ergaben. Ferner beschloss der Kirchenvorstand den kurzfristig notwendig gewordenen Einbau einer neuen Steuerungseinheit in die Heizungsanlage des Papst-Johannes-Hauses.

Neben einigen Entscheidungen im Personalbereich verschafften sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes einen Überblick über die gesamten Personalkosten im Bereich der Pfarre St. Lukas. Die Leitungsstelle der KOTs St. Cyriakus und St. Bonifatius konnte in einer ersten Ausschreibungsrunde nicht besetzt werden und wird deshalb kurzfristig erneut ausgeschrieben.

Die nächste Sitzung des Kirchenvorstandes findet am 26.4.2016 statt.

Dr. Thomas Rubel

Aus dem Kirchenvorstand / Sitzung des Kirchenvorstandes am 14.1.2016

Der Kirchenvorstand kam am 14.1.2016 zu seiner ersten Arbeitssitzung nach der Kirchenvorstandswahl im November letzten Jahres zusammen. Dabei verschafften sich die insgesamt zwanzig Mitglieder zunächst einen Überblick über das Vermögen und die Jahresbilanz der Pfarre. Sodann standen zwei der noch ausstehenden Maßnahmen im Rahmen des KIM-Prozesses auf der Tagesordnung: Der Umbau der Kirche St. Bonifatius zu einer Kindertagesstätte und der Umbau des bisherigen Gemeindebüros St. Josef zur KOT, die bisher im Roncallihaus beheimatet ist. Nach ausführlicher Diskussion der jeweiligen Umbaupläne wurde beschlossen, die Architekturbüros Hypothese bzw. Laufenberg mit den weiteren Planungen zu beauftragen. Ferner wurde im Rahmen der Beratung weiterer Bauangelegenheiten der Beschluss gefasst, die alte Mikrofonanlage der Kirche St. Cyriakus in der alte Kirche in Niederau zu installieren. Die nächste Sitzung des Kirchenvorstandes findet am 3.3.2016 statt.

Konstituierung des Kirchenvorstandes und Verabschiedung ausscheidender Kirchenvorsteher

Am 15. 12. fand die konstituierende Sitzung des Kirchenvorstandes St. Lukas statt. Hierbei begrüßte Pfr. v.Danwitz die acht neu- bzw. wiedergewählten Mitglieder und verabschiedete mit großem Dank die Kirchnevorsteher, die mit der Wahl ausgeschieden sind: Herr Franz Gröbel, Herr Berthold Labenz, Herr Axel Lingens und Herr Ulrich Lückenbach.

Die Mitglieder der Sachausschüsse waren ebenfalls zu dem Abend eingeladen und berichteten von ihrer Arbeit und den aktuell anstehenden Themen. Insgesamt kann der Kirchenvorstand auf eine zwar intensive aber gute Arbeit der vergangenen Jahre zurück blicken. Dass sich für die Neuwahl so viele KandidatInnen fanden, ist Zeichen für hohe Einsatzbereitschaft und die Qualität.

Nach der Verpflichtung der neugewählten Kirchenvorsteher(in) wurden die Sachausschüsse z.T. mit neuen Personen besetzt und mit der Arbeit beauftragt. Der Kirchenvorstand wählte als seine stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Ulrich Flatten und Achim Wilmar.

Sitzungstermine 2016

Mittwoch, 13.01.2016

Donnerstag, 03.03.2016

Dienstag, 26.04.2016

Montag, 06.06.2016

Dienstag, 30.08.2016

Donnerstag, 06.10.2016

Donnerstag, 01.12.2016

Die Sitzungen sind nicht öffentlich.

Die verschiedenen Sachausschüsse und Projektgruppen des Kirchenvorstandes beraten ebenfalls nicht öffentlich.

   

 

 

Die Vorstellung der aktuellen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher findet sich hier.

Das Ergebnis der Kirchenvorstandswahl am 07./08.11.2015 findet sich hier.

Das Ergebnis der Kirchenvorstandswahl am 17./18.11.2012 findet sich hier.

Was macht Frau / Mann im Kirchenvorstand ...

... zum Beispiel Achim Wilmar, Mitglied im Kirchenvorstand und Vorsitzender des Sachausschusses Personal?

Herr Wilmar, welche Aufgabe hat der Personalausschuss?

Das derzeit siebenköpfige Team kümmert uns um alle Belange, die das kirchengemeindliche Personal betreffen wie z.B. Einstellungen, Vertragsangelegenheiten, Arbeitsbeschreibungen, Tarifrechtliche und arbeitsrechtliche Angelegenheiten und bereitet entsprechende Beschlüsse des Kirchenvorstandes vor. Hierbei arbeiten wir eng mit dem Verwaltungszentrum, den anderen Sachausschüssen und der Mitarbeitervertretung zusammen. In der Pfarre St. Lukas sind insgesamt ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  angestellt.  Hierzu gehören Küster, Organisten, Sekretärinnen, Reinigungsmitarbeiter, Hausmeister und pädagogischen MitarbeiterInnen in den offenen Jugendeinrichtungen und den Kindertagesstätten, die die größte Berufsgruppe bilden.

Wie kann man sich die Arbeit z.B. bei einer Einstellung vorstellen?

Grundsätzlich bereiten wir im Ausschuss die Personalangelegenheiten so vor, so dass anschließend der Kirchenvorstand eine fundierte Entscheidung treffen kann. Bei einer Einstellung wird zunächst festgestellt, für welchen Bedarf und welches Aufgabenprofil wir suchen. Dementsprechend wird eine Stellenanzeige formuliert, die dem Kirchenvorstand und der MAV zur Genehmigung vorgelegt wird. Die später eingehenden Bewerbungsunterlagen werden gesichtet und nach einer Vorauswahl mit den in Frage kommenden Bewerbern dann Vorstellungsgespräche geführt. Dem Kirchenvorstand wird dann eine Empfehlung ausgesprochen, der über die Einstellung entscheidet. Nach der Entscheidung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem VWZ, der Verwaltungskoordinatorin und der Mitarbeitervertretung die Vertragserstellung.

Können Sie Personal einstellen, wie sie wollen?

Das wäre schön, aber wir sind zum einem an Stellenplanvorgaben des Bistums gebunden und müssen uns in den Kindertagesstätten an gesetzliche Vorgaben halten. Hinzu kommt, dass wir natürlich nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung haben und uns stets fragen müssen, ob die in der Regel ja langfristigen Bindungen auch in der nächsten Zeit noch tragbar sind.

Sicherlich gibt es auch Dinge, die nicht so leicht fallen …

In geringem Umfang kommt es leider auch zu sehr schwierigen Entscheidungen wie arbeitsrechtlichen Angelegenheiten oder gar Kündigungen, die keinem im Personalausschuss oder Kirchenvorstand leicht fallen. Diese müssen aber auch gemeistert werden und werden aus meiner Sicht nie leichtfertig entschieden. Als Mitglieder im Kirchenvorstand befinden wir uns in der Arbeitgeberrolle. Wir sind verantwortlich für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei uns ihren Lebensunterhalt verdienen.  Hier müssen wir uns für gute Arbeitsbedingungen sowie für die Sicherheit der Arbeitsplätze einsetzen. Wir sind die erste Anlaufstelle für die Belange unserer Angestellten wie z.B. ihre Sorgen und Nöte am Arbeitsplatz, den Fragen zum Arbeitsvertrag oder der Vergütung etc.. Hierbei ist es mir persönlich wichtig, dass wir jeden Mitarbeitenden mit Respekt behandeln und ihn in seinen Belangen ernst nehmen. Wir wünschen uns zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne in und für St. Lukas arbeiten.  Zufriedene Mitarbeiter sind das wertvollste was wir haben können, ohne sie könnten wir unsere vielfältigen sozialen Aufgaben als „Kirche in Düren“ nicht leisten.

Herr Wilmar, das klingt nach sehr viel Einsatz und persönlichem Herzblut. Was motiviert Sie, sich mit so hoher Verantwortung ehrenamtlich zu engagieren?
Ich finde es wichtig, dass Menschen sich ehrenamtlich für Kirche und Gesellschaft einsetzen, Ich möchte Kirche verantwortlich mitgestalten. Hierbei ist es aus meiner Sicht wichtig, alle Menschen in den Gemeinden der Pfarre mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten im Blick zu haben, und dies in Entscheidungen einfließen zu lassen. Im Personalbereich kann ich mein berufliches Wissen und meine Erfahrungen mit dem Ziel einsetzen, dass alle Angestellten sich in St. Lukas wertgeschätzt und beheimatet fühlen.

Das Interview führte W.Weiser

Was macht Frau / Mann im Kirchenvorstand ...

... zum Beispiel Ulrich Kloock, Mitglied im Kirchenvorstand und Vorsitzender des Sachausschusses Offene Jugendarbeit?

 

Ulrich Kloock wurde bei der letzten Wahl in den Kirchenvorstand gewählt. Zu seiner Motivation für und zur Arbeit im Fachbereich offenen Jugendarbeit schreibt er  wie folgt:

Ich leite seit etwa 3 Jahren den Sachausschuss KOT für den Kirchenvorstand St. Lukas. Wir treffen uns im Normalfall vier Mal im Jahr, um alle anstehenden Angelegenheiten zu besprechen. Ein wichtiger Punkt hierbei sind die Berichte aus den offenen Jugendeinrichtungen über vergangene Aktionen und zukünftige Planungen. Darüber hinaus sind natürlich auch die finanziellen Aspekte der Einrichtungen fast immer ein Thema. In der letzten Zeit haben allerdings die aktuellen Probleme diese Routineaufgaben etwas in den Hintergrund gedrängt:

► Das Projekt Jugendkulturhalle - vormals auch Skaterhalle oder Wintergarten genannt - beschäftigt uns jetzt seit fast einem Jahr immer wieder. Hier haben wir es leider im letzten Herbst nicht geschafft, den Jugendlichen eine Bleibe für den Winter zu organisieren. Wir stehen aber mittlerweile auch in Kontakt mit der Politik in Düren, um den Jugendlichen eine Anlaufstelle bei schlechtem Wetter bzw. im Winter bieten zu können.

► Der Verkauf/Abriss des Roncalli-Hauses ist ebenfalls ein wichtiges aktuelles Thema. Hier fällt uns die Heimat der offenen Jugendarbeit in St. Josef weg und wir suchen noch nach einem akzeptablen Ersatz. Für Menschen in St. Josef ist es natürlich wichtig, dass es weiterhin einen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche in ihrer Gemeinde geben wird.

► Auch im Papst-Johannes-Haus soll es bauliche Veränderungen geben. Die Räume für die offene Jugendarbeit sind hier bisher vornehmlich im Keller untergebracht, was aber dem heutigen Anspruch an attraktive Jugendräume nicht mehr gerecht wird.

Alle diese Themen, die aktuellen wie die "normalen", haben, denke ich, einen direkten Einfluss auf das Gemeindeleben vor Ort. Die Jugendhäuser oder Jugendheime sind seit jeher ein wichtiger Anlaufpunkt und Identifikationsfaktor, ein aktives und attraktives Jugendheim ist ein wichtiger Stützpfeiler für die Arbeit in jeder Gemeinde. Deshalb ist gerade die Arbeit unserer haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in unseren sechs Einrichtungen der offenen Jugendarbeit - Jugendheim St. Bonifatius, Jugendheim St. Cyriakus, Mobile Jugendarbeit Düren Süd-Ost, Papst-Johannes-Haus, Roncalli Haus, Thomas Morus Haus - so wichtig für die Gemeinden vor Ort und damit St. Lukas selbst. Das ist für mich Ansporn, hier zumindest ein wenig mithelfen zu können.

Was macht Frau / Mann im Kirchenvorstand ...

... zum Beispiel Herr Berbuir, Mitglied im Kirchenvorstand und Vorsitzender des Sachausschusses Bau?

Herr Berbuir, Sie sind seit mehr als acht Jahren im Kirchenvorstand aktiv. Haben Sie hier einen Schwerpunkt oder eine bestimmte Aufgabe?

Als Vorsitzender des Sachausschusses Bau habe ich fast täglich mit den Erfordernissen und Problemen der kircheneigenen Gebäude zu tun. Im laufenden Unterhalt fallen sehr viele Dinge an. Besondere Freude macht es mir, mit neuen Ideen Gebäude so zu erhalten, dass Sie zukünftig sinnvoll mit kirchlichem Leben gefüllt werden können. Zu den Aufgaben des Sachausschusses Bau gehört aber nicht nur die Gebäudeunterhaltung und wie man in Zukunft unnötige Kosten vermeidet, sondern z.B. auch die Entwicklung von Räumen für eine zeitgemäße Jugendarbeit. Aktuell ist auch die Frage, wie wir mit Gebäuden umgehen, die nicht mehr genutzt werden. Projekte wie die Sanierung von Kirchengebäuden, die Energieeinsparung durch neue Heizungs- und Beleuchtungsanlagen sind die zukünftigen und dringenden Themen im Sachausschuss Bau und im Kirchenvorstand.
Was motiviert Sie zu Ihren Einsatz?
Zunächst finde ich es wichtig, dass sich Ehrenamtler verantwortlich in die Gestaltung unserer Kirche einbringen. Dann hat mir meine Tätigkeit auch in verschiedenen Ausschüssen meiner Gemeinde und der Pfarre einen ganz besonderen und neuen Einblick in kirchliches Leben gegeben. Ein großes Interesse an Kirchenarchitektur und Kunstgeschichte hat meine ehrenamtliche Arbeit unterstützt. Für mich ist wichtig, dass Kirchengebäude nicht gleich Kirchengebäude und Gemeinde nicht gleich Gemeinde ist. Alle haben ihren eigenen, ganz persönlichen Bedarf.
Was sind aus Ihrer Sicht zukünftig für Aufgaben im Kirchenvorstand zu erwarten?
Gerade in Zeiten des fortlaufenden Umbruchs in der Kirche sind im Kirchenvorstand neue Perspektiven und deren finanzielle Rahmenbedingungen zu entwickeln und zu ermöglichen. Es würde mich sehr freuen, wenn wir hier gute und zukunftsweisende Lösungen finden würden. Damit dies auf einer breiten Grundlage möglich ist, bedarf es kompetenter und engagierter Mitarbeit von Ehrenamtlichen. Da hoffe ich einfach, dass sich Menschen finden, die wie ich Gemeindeleben ganz neu und kreativ erfahren.

Das Interview führte Wolfgang Weiser