Wallfahrten

Pilgern

"Ich muss heute und morgen und am kommenden Tag wandern."  (Lukas 13,33)

Für den Namenspatron unserer Pfarre, den Evangelisten Lukas, ist Jesus einer der unterwegs ist: Er predigt und heilt auf dem Weg nach Jerusalem, er beruft dort seine Jünger und Jüngerinnen. Jesus begegnet den Menschen unterwegs und lässt sich von ihnen aufnehmen. Dieses Motiv aufgreifend bietet die Pfarre St. Lukas regelmäßig ganz unterschiedliche Wallfahrten an. Zu Fuß, per Schiff oder auf dem Fahrrad ist die Gemeinde unterwegs. Kommen Sie mit!

Auf dieser Seite finden Sie Ankündigungen zu anstehenden Wallfahrten sowie Berichte über die vergangenen Veranstaltungen. In der Übersicht finden Sie für jede Wallfahrt die AnsprechpartnerInnen, die Ihre Fragen gerne beantworten.

Gott fährt Fahrrad!

Schließen Sie die Augen. Jetzt. Riechen Sie den Duft des süßen, frühsommerlichen Rapses? Spüren Sie die warmen Sonnenstrahlen auf dem Rücken? Und den Fahrtwind um die Nase? Spüren Sie den? Vielleicht gelingt die kleine gedankliche Reise, jetzt im winterlichen, kalten Düren. Im Mai möchten wir mit dem Rad durch die Eifel von Düren nach Trier fahren. An Christi Himmelfahrt, 25.Mai starten wir die Reise bis wir am folgenden Samstag dann Trier erreichen. Hier ist das Ziel St. Matthias, wo wir unsere Pilgerfahrt am Sonntag, 28.Mai mit einem großen Gottesdienst unter freiem Himmel abschließen. Die Fahrradtour geht rund 190 Kilometer über die Eifelhöhen und an den Ufern der Kyll entlang. Unterwegs übernachten wir in einfachen Unterkünften und frühstücken auch dort. Die Verpflegung auf dem Weg wird gemeinsam abgesprochen, in diesem Jahr wird es dabei keinen Begleitbus geben. Inhaltlich möchten wir uns mit dem diesjährigen Motto „Einmütig im Gebet“ beschäftigen… Wer Lust hat, mitzufahren oder gerne mehr Infos haben möchte, meldet sich bitte bei Judith Meyer. Unter der Rufnummer 0151/19100199 oder unter der E-Mail-Adresse fahrradpilgern@st-lukas.org wird gerne Auskunft gegeben. Schön, wenn Sie mitfahren! 

Fahrradwallfahrt 2017: Erstes Treffen für alle Interessierten

Am Montag, 6.3. um 18.30 Uhr findet ein erstes Treffen für die Fahrradwallfahrt 2017 statt. Treffpunkt ist für alle Interessierten vor der Kindertagesstätte Sankt Anna, Annaplatz 8 in Düren. 

Bis dann! 

Mit Freude umgürtet – Fußwallfahrt nach Trier

Grab des Apostels Matthias in Trier
Grab des Apostels Matthias

Am 10. Oktober trafen sich in aller Frühe wieder gut 20 Fußpilgerinnen und -pilger vor der Annakirche, um sich durch die Eifel auf den Weg nach Trier zum Grab des Apostels Matthias zu begeben. Im Gottesdienst zu Beginn der Wallfahrt wurde ein erstes Mal das diesjährige Thema „mit Freude umgürtet“ aus Psalm 30 beleuchtet, das uns über die Woche begleiten sollte. Jeder Tag wurde von zwei oder drei Personen aus der Gruppe inhaltlich mit Texten, Liedern und besonderen Aktionen vorbereitet, sodass ganz unterschiedliche Gedanken zu diesen Worten zum Ausdruck kommen sollten.

Nach der Heiligen Messe verabschiedeten sich die Pilgernden von den übrigen Gottesdienstbesuchern, darunter auch einige, die in diesem Jahr aus unterschiedlichsten Gründen nicht dabei sein konnten. Die Fahrer in den beiden Begleitbussen fuhren zum Zielort des ersten Tags, die übrigen machten sich zu Fuß auf den Weg Richtung Drove und weiter zum Zielort der ersten Etappe ins knapp 40 Kilometer entfernte Olef.

Insgesamt rund 180 Kilometer bis nach Trier

In den fünf Tagen legen die Pilgernden auf ihrem Weg durch die Eifel etwa 180 Kilometer zurück. Dabei übernachten sie in der Regel in Hotels. Eine Ausnahme bildet hierbei der erste Abend, an dem viele privat untergebracht sind. Die Gastfreundschaft, mit der wir dort aufgenommen werden, ist für mich immer eine Besonderheit dieser Wallfahrt.

Die ganze Strecke wird zu Fuß zurückgelegt, allerdings bietet der Verpflegungsbus auch die Chance, ein kleines oder größeres Stück zu fahren, wenn die Füße nicht mehr wollen. Hier wird dann auch deutlich, dass nicht nur diejenigen, die zu Fuß gehen, pilgern, sondern auch die Personen teil der Gemeinschaft sind, die den Bus fahren oder mitfahren, um die Verpflegung unterwegs zu organisieren.

 

Durch den kurzfristigen Ausfall des angestammten Fahrers war es dieses Jahr zudem notwendig, dass diese Aufgabe auf viele Schultern verteilt werden musste, was problemlos funktionierte.

Abwechslung zwischen Spiritualität und Geselligkeit

Im Mittelpunkt der Wallfahrt steht natürlich die Spiritualität, die anhand des Jahresmottos durch Gedanken, Texte, Meditationen etc. gelebt wird. Auch eine tägliche Heilige Messe gehört dazu, mal morgens, mal mittags oder abends oder auch mal über den ganzen Tag verteilt, wenn nur die eigentliche Eucharistie in einer Kapelle gefeiert wird und die übrigen Teile auf dem Weg stattfinden.

Gleichzeitig lebt eine Wallfahrt aber auch von der Gemeinschaft, die über die Tage spürbar zusammenwächst. Das zeigt sich in intensiven Gesprächen während des Tages, aber natürlich auch abends beim gemütlichen Essen.

 

Nicht zuletzt hat aber jede und jeder auch viel Gelegenheit, sich mit seinen eigenen Gedanken zu beschäftigen und Zeit für sich und Gott zu finden. Ich denke, alle haben einen bestimmten Ort oder ein Erlebnis, das sie nach der Wallfahrt mit in den Alltag zurücknehmen.

Ankunft in St. Matthias

Vor der Rückkehr in den Alltag steht jedoch am Freitag der feierliche Einzug in St. Matthias an, der Benediktinerabtei in Trier, die das Grab des Apostels beherbergt. Dort werden die Erstpilger und die Jubilare explizit begrüßt. Aus der Dürener Pilgergruppe erhielt in diesem Jahr Dirk Rausch die Erstpilgerplakette und Dieter Holstein eine Kerze für seine zehnte Wallwahrt nach St. Matthias.

Nach einer Übernachtung in Trier wird am Samstagmorgen zum Abschluss das Pilgerhochamt gemeinsam mit den anderen Pilgergruppen und Bruderschaften gefeiert, die in dieser Woche nach Trier gekommen sind. Danach beginnt dann wirklich die Rückkehr in den Alltag mit der Rückfahrt, dem Aufräumen der Busse und der gegenseitigen Verabschiedung.

 

Was diese Woche ausmacht, beschreiben die Gedanken von Birgit Schumacher auch noch einmal besonders schön.

Unser Weg – ein Emmausweg

Wir haben uns wieder auf den Weg gemacht und haben uns auch,
wie die Emmausjünger, von Jesu Wort berühren lassen.

So sehr, dass auch wir das Gefühl hatten:

„Brannte uns nicht das Herz in der Brust,
als er unterwegs mit uns redete.“

Es kommt Jesus darauf an, dass die Emmausjünger und auch  wir
auf seine Worte hören und ihm zuhören – Glauben durch Hören.

Dass wir vom Dunkeln ins Licht kommen und diesem Vertrauen schenken.

Wie selbstverständlich bricht Jesus mit den beiden Jüngern das Brot.

„Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.“

Aber Jesus bleibt bei ihnen, er ist nur ihren Blicken entschwunden.
Die Jünger erkennen,
dass Jesus im Brot, im eucharistischen Brot,
bei ihnen ist
und bei ihnen bleiben wird.

Auch wir spüren in jeder Hl. Messe, dass Jesus im eucharistischen Brot bei uns ist.
Und genauso wie Jesus sich gemeinsam mit den Jüngern auf den Weg gemacht hat,
ist er auch auf all unseren Wegen mit uns unterwegs.

 

Wir spüren Jesus an unserer Seite –
dieses Bewusstsein schenkt uns Vertrauen und Freude.

Wallfahrt nach Heimbach 2016

Barmherzig wie der Vater!  war das Thema auf dem Pilgerweg in diesem Jahr nach St. Clemens in Heimbach.

Am Samstag, dem 02.07.2015, trafen sich um 7 Uhr morgens 21 Pilgerinnen und Pilger auf dem Annakirmesplatz.

Nach einer kurzen Einführung ins Thema durch Sr. Sofia und dem Angelus machten wir uns kurz nach 7 Uhr bei guten Pilger-Temperaturen auf den 30 km langen Weg. Heinz Graßmann führte die Pilgergruppe wie schon in den letzten Jahren.

Die erste größere Pause legten wir an der Kapelle der Campingfreunde in Untermaubach ein, wo man uns freundlicherweise wieder Tische und Stühle bereitgestellt hatte.  

Frau Graßmann  versorgte uns wieder mit Kaffee und Tee. Gestärkt und mit einem kurzen spirituellen Impuls sowie einem Marienlied ging es weiter durch den Wald oberhalb von Schlagstein zur Brücke, die nach Gut Kallerbend führt.

Am Eifelstützpunkt in Zerkall machten wir wie in jedem Jahr die zweite größere Rast. Bei einem kleinen Regenschauer, dem mittäglichen Angelus-Gebet und mit einigen spirituellen Gedanken setzten wir unseren Weg fort.

Auf dem Weg zwischen Brück und Abenden beteten wir den Rosenkranz; das erleichtert einfach das Gehen. Zwischen Abenden und Blens war wieder eine kleine Pause angesagt. Bevor es weiter ging, gab uns Sr. Sofia einige Gedanken zur Barmherzigkeit mit auf den Weg. Hinter Blens kam noch ein ziemlich heftiger Anstieg,  dann hatten wir es fast geschafft. Auch ein weiterer Regenschauer konnte uns nicht aufhalten.

Mit einem Marienlied zogen wir von der Rurbrücke durch Heimbach bis St. Clemens. Bevor wir aber in St. Clemens einzogen, gab es noch einige Schlussgedanken von Sr. Sofia und Claudia Berbuir über das Thema  Barmherzig wie der Vater!

„Der Tragebalken, der das Leben der Kirche stützt, ist die Barmherzigkeit. Ihr gesamtes Handeln sollte umgeben sein von der Zärtlichkeit, mit der sie sich an die Gläubigen wendet;  ihre Verkündigung und ihr Zeugnis gegenüber der Welt können nicht ohne Barmherzigkeit geschehen“ (Aus der Verkündigungsbulle Misericordiae vultus)

Die lieben Begrüßungsworte und die kurze Andacht mit Segen haben uns allen sehr gut getan. Das schöne Beisammensein im Pilgertreff bei Kaffee und Kuchen, aber auch mit vielen Eindrücken, Gedanken ließ die Anstrengungen des Tages fast vergessen.

Gemeinsam traten wir dann die Heimreise mit der Rurtalbahn an.

Pilgergruppe in Heimbach

Himmelfahrt nach Trier 2016- mit Freude umgürtet!

Diese Aussage aus Psalm 30 begleitete fünf Frauen, zwei Männer und eine Jugendliche an Christi Himmelfahrt auf dem Fahrrad- Wallfahrtsweg nach Trier. Freude war denn auch eine der Intentionen der Fahrrad- PilgerInnen. Das Wetter war in diesem Jahr ein einziges großes Geschenk: Viel Sonne und ein meist wolkenloser Himmel von früh bis spät. Die drei relevanten Anstiege – Kermeter, Schneeeifel und der Aufstieg aus dem Kylltal bei Kyllburg wurden auch ohne elektrische Hilfsmotoren gut gemeistert. An den schönen Orten der Eifel, den kleinen Kapellen oder den sonnendurchfluteten Lichtungen, an Flüssen oder in Klostergärten hielten die PilgerInnen inne und widmeten dem eigenen Glauben Zeit. Der Begleitbus versorgte die Fahrrad-PilgerInnen entlang des Weges. Hunderte Menschen applaudierten am Samstagnachmittag beim Einzug der PilgerInnengruppe in den Innenhof von St. Matthias. Abt Ignatius und Bruder Athanasius begrüßten die drei Dürener ErstpilgerInnen mit der silbernen Medaille. Judith Meyer wurde für zehn Jahre Pilgerinnenschaft gefeiert. Am Ende himmlischer Tage in der Eifel und Trier stand für die TeilnehmerInnen fest, dass es im Jahr 2017 die nächste Himmelfahrt nach Trier geben wird. Wer sich für die Fahrradwallfahrt interessiert, ist herzlich zu einem Informationsabend für Dienstag, den 30.08.2016, 19:00 Uhr ins Papst-Johannes-Haus eingeladen. Dann werden auch die Bilder der Fahrrad- Wallfahrt zu sehen sein. Ein kleines Tagebuch der diesjährigen Wallfahrt ist im Internet-Blog: himmelfahrtblog.wordpress.com zu lesen.

 

 

Gott fährt Fahrrad?! Ein Wallfahrtstagebuch

Die FahrradpilgerInnen waren wieder unterwegs nach Trier. Lesen Sie in diesem Blog, was sie auf der Wallfahrt erlebt haben: https://himmelfahrtblog.wordpress.com.

Regelmäßige Wallfahrten

Frauen! Bewegt euch!

Durchgeführt von der regionalen Frauenseelsorge findet jedes Jahr eine Wallfahrt nur für Frauen statt. Auch die Frauen aus St. Lukas machen sich auf den Weg. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Informationen unter astrid.sistrig "at" bistum-aachen.de.

Familienwallfahrt

Eine Familienwallfahrt wird regelmäßig angeboten. Hier begegnen sich Familien – auf dem Weg zu einem immer anderen Ziel. Familien mit Eltern, Kindern, Großeltern: Alle sind unterwegs!

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Informationen hierzu finden Sie auf der Seite www.familienwallfahrt.info.

Fahrrad- Wallfahrt nach Trier

Immer an Christi Himmelfahrt fällt am Muttergotteshäuschen der Startschuß für die Fahrrad- Wallfahrt nach St. Matthias in Trier. Mit viel Schwung werden die knapp 200 Kilometer über die Eifelhöhen in drei Tagen genommen! 

Eine Anmeldung ist erforderlich!

AnsprechpartnerInnen: Günther Schmitz 0162.2932234 und Judith Meyer 0151.19100199

Heimbach

Im Sommer findet die Fußwallfahrt nach Heimbach (ca. 25 km) statt. Gemeinsam machen sich die PilgerInnen auf den Weg vom Annakirmesplatz die Rur entlang zur Heimbacher Salvatorkirche.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner: Heinz Graßmann Tel. 0172 5720143

Arnoldusoktav

Im Juli - immer am Mittwoch vor dem Namensfest des Hl. Arnoldus (18.7.) - pilgern wir zu Fuß von St. Anna nach Arnoldsweiler zur Eröffnung der Arnoldusoktav. Die hl. Messe findet um 15.00 Uhr statt, anschließend sind wir im Schützenheim zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Rückfahrt kann per Linienbus erfolgen oder  in vorher abgesprochenen Fahrgemeinschaften.

Information: Stefan Uerschelen

Treffen um 12.00 in der Annakirche.

Kornelimünster

Im Herbst wird eine Wallfahrt nach Kornelimünster (ca 25 km) angeboten. Per pedes geht es durch den Hürtgenwald über Vicht und Breinig zur Kirche St. Kornelius und Cyprian in Kornelimünster.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner: Benno Klafke Tel. 02423 5896

Zu Fuß nach Trier

Eine fünftägige Wallfahrt nach Trier zum Grab des Apostels Matthias (Etappen von 25-40 km, insgesamt 180 km) startet in der ersten Woche der Herbstferien. Zu Fuß von Montag bis Freitag durch die Eifel und das Kylltal.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Ansprechpartner: Maria und Bernd Wirtz Tel. 02275 6720 oder pilgern "at" st-lukas.org

Bornhofen

Wallfahrt mit Bus und Schiff. Treffpunkt ist der Annakirmesplatz. Mit Bussen nimmt die Gruppe die Reise nach Remagen auf. Dort ist ein ganzes Schiff für die Fahrt nach Bornhofen reserviert.
Karten und Informationen sind im Gemeidebüro St. Anna erhältlich.