Gemeinschaft von Gemeinden

Die Lage der Kirchen

Die GdG Düren-Mitte umfasst die Dürener Innenstadt und die von dieser östlich und südlich liegenden Stadtteile. Sie wird im Westen begrenzt vom Verlauf der Rur, im Norden von der Bahnstrecke Köln-Aachen sowie östlich und südlich von den Kommunalgrenzen. Die benachbarten GdGs Düren-Nord und St. Elisabeth befinden sich ebenfalls im Gebiet der Stadt Düren. Die GdG Düren-Mitte beheimatet die kommunale Verwaltung und fast alle weiteren öffentlichen Einrichtungen, zwei von drei allgemeinmedizinischen Krankenhäusern und den überwiegenden Teil aller Seniorenheime in der Stadt Düren.
Neben der Evangelischen Gemeinde zu Düren, zwei muslimischen und mehreren freikirchlichen Gemeinden haben auf dem Gebiet der GdG Düren-Mitte auch andere Glaubensgemeinschaften wie z.B. die Zeugen Jehovas ihre Heimat. Die Katholiken der polnischen Gemeinde im Bistum Aachen haben ihre Anbindung an die Gemeinde St. Bonifatius, die katholischen Tamilen feiern ihre Gottesdienste in St. Josef und die italienische Gemeinde im Seniorenhaus St. Anna.
Zahlreiche Ordensgemeinschaften (Cellitinnen zur heiligen Gertrud, Kamillianerinnen, Ursulinen, Karmelitinnen, Borromäerinnen, Eucharistiner) bilden mit ihrem religiösen und sozialen Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erscheinungsbild katholischer Kirche in der GdG Düren-Mitte.
Den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen sich die Gemeinden der GdG Düren-Mitte durch die Trägerschaft von insgesamt vier KOTs, sechs Kindertagesstätten und dem Seniorenheim St. Anna.
Kategorial ist die katholische Kirche derzeit in der Krankenhaus- und Schulseelsorge sowie (mit diözesanem Auftrag) bei der Seelsorge an Blinden, Behinderten und Trauernden in der GdG Düren-Mitte aktiv. Sowohl das katholische Bildungsforum, mehrere caritative Einrichtungen (Caritas, Sozialwerk, Dürener Christen etc.) wie auch das Büro der Dekane der Regionen Düren und Eifel haben ihren Ort im Gebiet der Pfarre St. Lukas.
Seit dem Jahr 2004 gibt es Bestrebungen der Zusammenarbeit innerhalb der Territorialgemeinden in der GdG Düren-Mitte. So zeugen z.B. die gemeinsame Gottesdienstordnung für die Sonntage, die Verzahnung der unterschiedlichen Vorbereitungsmodelle zur Firmung sowie die gemeinsame Feier des Fronleichnamsfestes und die Prozession über den alten Kreuzweg am Karfreitag von der Bereitschaft zur Kooperation.
Die zwei Nachbargemeinden St. Anna und St. Marien und die Gemeinden St. Antonius und St. Bonifatius sind, bedingt durch den jeweils gemeinsamen Pfarrer, schon weitere Schritte einer gemeinsam gestalteten Gemeindepastoral gegangen. So wurden z.B. Absprachen in den Bereichen Liturgie und Katechese getroffen und entsprechende konzeptionelle Umgestaltungen vorgenommen. (Teil-)Gremien der Leitungsebene und Sachausschüsse beraten gemeinsam,
kirchengemeindliches Personal wird z.T. gemeinsam finanziert.

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